Unser Bio-Honig-Blog

Seit 2010 schreiben wir hier in unserem Blog regelmäßig zu allem was uns in unserer Familienimkerei beschäftigt. Dies ist neben unseren Bienenvölkern natürlich viel zum Thema Honig. Neben aktuellen Themen gibt es hier auch einen Einblick in die Arbeit als Imker und den Zustand unserer Bienenvölker.

 

  • Behandlung Varroamilbe OxalsäureAuch Bienen brauchen Medizin – Gesunde Bienen vrs. Varroamilbe
    Jedes Bienenvolk in der westlichen Welt ist von der Varroamilbe befallen. Einzig Australien ist hiervon bisher verschont. Damit die Bienenvölker diesen Befall überleben ist eine Behandlung notwendig und auch gesetzlich vorgeschrieben. Nun im Winter sind die Bienenvölker brutlos. Die Varroamilbe kann sich also nicht mehr in Brutzellen verstecken und vermehren. Optimale Umstände um diesem Parasit auf den Leib zu rücken. Gesunde Bienen durch Behandlung der Varroamilbe Sinnvollerweise geschieht dies nach einer kalten Nacht gleich früh am morgen. Die Bienen sitzen eng aneinander und wärmen sich. Optimal um mit dem aufträufeln eines Oxalsäure- Zuckergemisches die Varroamilben möglichst stark zu dezimieren. Das von mir heute angewandete Oxuvar wirkt als Kontaktgift und wird durch die eng beisammen sitzenden Bienen super verteilt, so dass ein sehr großer Anteil der aufsitzenden Varroamilben erfasst wird. Diese einmalige Behandlung hat einen Wirkungsgrad von 95-98%, es ist somit nicht möglich […]
  • Bienenbeuten im OktoberBienen im Oktober/ November 2019
    Das schöne an 9 Jahren Blog ist, dass sich manche Ereignisse einfach wiederholen und es somit schon Erfahrungen gibt. Im Jahr 2013 gab es laut meinem damaligen Beitrag: “Den Bienen geht es gut” auch einen warmen Oktober, welcher die Bienenvölker lange in der Brut gehalten hat. So wie in diesem Jahr. Die ersten Nachtfröste hatten wie um den 9.11. herum. Das bedeutet, die Königin stellt die Eiablage ein und die Bienenvölker sind dann in drei Wochen nach brutfrei. Endlich kommt somit ein wenig Ruhe in das Bienenvolk. Den der brutfreie Zustand hat für Bienenvölker im Winter doch einige Vorteile: hoch wirksame Behandlungsmöglichkeit gegen die Varroamilbe, da alle im Volk vorhandenen Varroamilben auf Bienen sitzen und sich nicht wie sonst üblich in der Brut verstecken und auch vermehren können Schonung des Bienenvolkes, da die Arbeit für Brutpflege entfällt. Geringere Futteraufnahme/ Futterverbrauch, was die Kotblase der Biene schont. Den Bienen koten nicht im Bienenkasten ab, […]
  • Lehrfahrt Ausflug ImkervereinImkerverein zu Besuch
    Einen kollegialen Austausch hatten wir mit dem Imkerverein Frickenhofer Höhe e.V. der seinen Jahresausflug für einen n Besuch bei uns nutze. Interessant für alle Seiten einmal die Meinung und Erfahrungen des anderen zu hören und auch darüber zu diskutieren. Den vollstänidgen Bericht des Imkerverein findet Ihr auf dessen Homepage: https://www.imkerfrickenhoferhoehe.de/2019/09/vereinsausflug-2019/ […]
  • Honig fließt aus Honigschleuder im Honigjahr 2019Honigjahr 2019
    Früher als in anderen Jahren, haben wir dieses Jahr bereits all unseren Honig geschleudert. Allgemein war das Honigjahr 2019 ein schwieriges Honigjahr und die Ernte war nicht nur bei uns geringer als in den Vorjahren. Nach einem kalten und auch teils regnerischen Mai folgte wieder einmal eine größere Hitzeperiode. Nach dem kalten Mai bestand noch die Hoffnung auf eine gutes Waldhonigjahr. Leider brachen aber die dafür notwenigen Lauskolonien aufgrund der Hitze ebenfalls zusammen, so dass wir zwar in diesem Jahr (trotz Kälte) etwas Blütenhonig aus der Obstbaumblüte, und auch Rapshonig ernten konnten, aber beim Waldhonig eine sehr kleine Honigernte hatten. In 2019 ist unser Waldhonig also eine Rarität bei uns. Allem in allem sind wir aber auch in diesem Jahr wieder zufrieden. Die Bienen sind gut durch die Saison gekommen und durch das frühe Ende haben wir nun reichlich Zeit die Bienen gesund und stark in den Winter zu schicken.# Wie es im Jahr 2018 bei uns aussah findet Ihr in unserem […]
  • blühender raps auf der Schwäbischen AlbBienen im Mai – Kalt und nass
    Dieses Jahr werden die Bienen im  Mai stark  herausgefordert. Durch das kalte und nasse Wetter leiden die Bienenvölker welche nicht ein blühendes Rapsfeld in flugweite haben leider an Hunger. Es war während der Apfelbaumblüte und auch in großen Teilen der Rapsblüte einfach zu naß und kalt.  Die Bienenvölker konnten und können sich bisher keinen ausrreichenden Futtervorrat anlegen und so haben wir einige schon gefüttert. An eine Honigernte ist demnach noch nicht zu denken. Einen schlechten Start hatten die Bienen im Mai auch schon einmal im Jahr 2017. Auch damals war alles sehr matschig und nass, als wir die Bienen zu den Standorten fuhren. Nach fast dreiwachen Dauerregen in der Rapsblüte hatten wir große Mühe die Bienenvölker wieder aus dem Matsch zu bekommen. Dank Allrad beim Imkergfahrzeug und kräftigen, schiebenden Händen gelang dies damals dann doch ganz noch. Einen Vorteil hatte das Ganze damals zumindest. Es war möglich die Bienenvölker bei Tage zu fahren/ wandern. Da durch den […]
  • Aichwald Aichelberg KircheRapsblüte 2019
    Die Rapsblüte ist für uns Erwerbsimker eine der Ersten wirtschaftlich interessanten Blüten im Jahr. Zum ersten Mal produzieren die Bienen Honig in großen Mengen – sofern das Wetter passt. Leider hatten wir bisher in diesem Jahr vor allem Kälte und Regen während der Rapsblüte, so dass unsere Bienenvölker das gesammelte auch schon wieder selbst aufgebraucht haben. Dies ist ja Ihr gutes Recht. Nun soll es aber doch wieder wärmer werden, so dass unsere Bienenvölker vermutlich doch noch einiges an Rapshonig eintragen. Dies ist auch dringend notwendig, den die ersten Vorbestellungen nach unserem cremigen und milden Rapshonig liegen schon wieder vor. Zuversichtlich bin ich, dass wir Anfang Juni die ersten Gläser des Rapshoniges 2019 in die Gläser abfüllen können. Den Bienen geht es in diesem Jahr bisher wirklich gut. Ein relativ milder Winter ohne große Temperatursprünge trug zu einer überdurchscnittlich guten Überwinterung bei. Auch die Kälteeinbrüche Ende April/ Anfang Mai haben […]
  • Aichelberger Kelter. Heimat der Imkerei GoldblüteImkereigebäude: Start des Umbaus
    Der 01.04. war für uns der Startschuß für die Umbaumaßnahmen in unserem zukünftigen Imkereigebäude. Direkt am Ort haben wir die ehemalige Kelter von der Weingärtnergenossenschaft Aichelberg übernommen, welche sich mangels Genossen aufgelöst hat. Da die Kelter praktisch schon immer Kelter ist und auch zu einem der ältesten Gebäude auf dem Schurwald zählt sind damit natürlich einige Herrausforderungen zu meistern. Eine Herrausforderung ist der bestehende Denkmalschutz. Aber wir haben hier zusammen mit allen beteiligten Ämtern einen Weg gefunden, welcher uns die Nutzung für unsere Imkerei und vor allem auch als Erlebnis- und Mitmachimkerei ermöglicht. In naher Zukunft werden wir in der alten Kelter und auf dem umgebenden Freigelände vielerlei Programmpunkte für jung und alt anbieten. Da sich schon Imkervereine, Kindergeburtstage und auch die ein oder andere Gruppe zu einem Besuch und Führung angekündigt haben, sind wir etwas unter Zugzwang, was die Fertigstellung betrifft. Hinzu kommt, […]
  • Bienen März PollenversorgungBienenvölker bereit für den Start?
    Aktuell nutze ich die wärmeren Stunden am Tag und arbeite das erste Mal im Jahr an unseren Bienenvölkern. Mein Augenmerk gilt hier besonders der Futterversorgung. Haben die Bienenvölker noch genug Reserven bis zur Kirschblüte? Lebt die Königinn noch, so dass es reichlich Nachwuchs gibt.? Traditionell ist der März auch der Monat in dem ich somit meist den ersten Bienenstich im Jahr bekomme. Natürlich muss sich auch der Körper nach dem Winter wieder an die Arbeit am Bienenvolk gewöhnen und so brauche ich doch noch etwas mehr Zeit für die einzelnen Arbeitsschritte wie dann im Mai/ Juni und Juli. […]
  • Frühling?
    In diesem Jahr hatten wir einen unheimlich warmen Februar. Die Bienenvölker konnten schon fleißig fliegen und Pollen vor allem an Haselnusssträuchern sammeln. Pollen sind unheimlich wichtig um das Brutgeschäft in Gang zu halten. Der Energieliefernat Pollen ist für das Bienenvolk unheimlich wertvoll und zusammen mit dem im September letzten Jahres eingefütterten Winterfutter die Überlebensgarantie bis zur Kirschblüte. Den erst dann finden die Bienenvölker in großen Mengen Nektar. Allgemein geht es den Bienenvölkern dieses Jahr sehr gut. Wir haben bis jetzt sehr geringe Ausfälle und sind sehr zuversichtlich mit vielen gesunden Völkern in die Saison zu starten. […]
  • Bio Honig nur mit Bio Zertifizierung
    Bio-Honig bringt auch einiges an Aufwand mit sich: Kurz vor Weihnachten hatten wir unser wiederkehrendes Bio-Audit. Sprich ein Auditor kommt zu uns in den Betrieb und schaut sich Rechnungen, Lieferscheine, Wanderbuch, Bestandsbuch, Lagerlisten und vieles mehr an und prüft dies auf Plausibilität. Anschließend geht es dann raus an den Bienenstand und in unserem Falle auch auf unsere eigenen, ebenfalls zertifizierten Streuobstwiesen. Wenn hier ebenfalls alles in Ordnung ist, wird die EU-ÖKO-Bescheinigung verlängert und wir dürfen auch zukünftig “Bio” auf unseren Honig schreiben. Vor ein paar Tagen hat uns eben diese Bescheinigung erreicht. Also wir sind auch in zukunft zertifiziert. Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen, schließlich geben wir uns große Mühe und das meiste ist uns auch schon ins Blut übergegangen. Schließlich sind wir nahezu seit dem ersten Tag mit unseren Bienen “BIO” und legen ja auch im privaten Bereich großen Wert auf eine möglichst […]
  • Wärmebild BienenvolkBienen im Winter
    Im Winter ziehen die Bienen sich im Bienenkasten eng zusammen und bilden dadurch die Wintertraube. Durch Bewegungen mit den Flügeln erzeugen die Bienen die notwendige Wärme um auch tiefste Temperaturen im Winter zu überstehen. Schön erkennen lässt sich dies mit einer Wärmebildkamera. Auf dem Foto lässt sich ganz klar erkennen, dass der Bienensitz deutlich wärmer ist als die anderen Bereiche im Bienenkasten. Da die “Wärmearbeit” natürlich Energie und damit Futter kostet, wandert die ganze Wintertraube immer dem Futter nach. Sprich die Bienentraube “frißt” sich durch das ganze Winterfutter auf allen Waben.   […]
  • Vorfreude
    Kurz vor Weihnachten steht in jedem Jahr die “Restentmilbung” unserer Bienenvölker mit Oxalsäure an. Diese Maßnahme ist notwendig um den Befall der Bienenvölker duch die Varroamilbe soweit zu senken, dass eine erneute Behandlung erst wieder nach der nächsten Honigernte im August 2019 notwendig wird. Jedes Jahr ein spannender Moment, den nun muss jedes Bienenvolk nochmals geöffnet werden und man bekommt einen Eindruck über den Zustand aller Bienenvölker. Und bei uns sieht es bisher sehr schön aus. Den Bienenvölkern geht es gut. Futter für die kommenden kalten Monate ist auch ausrreichend vorhanden. So dass wir uns alle auf das kommende Jahr 2019 freuen können. Dann beginnen wir die neue Saison mit neuem Betriebsgebäude in welchem wir deutlich mehr Möglichkeiten haben Euch hinter die Kulissen blicken zu lassen. Dementsprechend haben wir schon jetzt unser Angebot angepasst. Neben der bereits bestehenden und oft als Geschenk genutzten Bienenpatenschaft, werden wir Euch auch […]
  • Bienenvölker im Herbst
    Dieses Jahr ist wirklich besonders. Besonders warm und besonders trocken. Bis heute hatten unsere Bienenvölker im Herbst noch immer keine frostigen Nächte. Diese sind aber wiederum wichtig, da Sie auch die letzten Bienenvölker dazu anregen mit dem Brutgeschäft aufzuhören. Dies ist wiederum wichtig, um die Vermehrung des Bienenschädlinges Varroamilbe zu bremsen und diesen dann auch abschließend im brutfreien Zustand zu behandeln. Außer dieser Behandlung Anfang Dezember steht bei den Bienenvölkern im Moment nichts an. Zun tun gibt es jedoch im Honigkeller. Hier sind wir momentan noch damit beschäftigt den Honig abzufüllen um dann auch für unsere Weihnachtsmärkte gewappnet zu sein. […]
  • Das Honigjahr ist zu Ende
    In den kommenden Tagen werden wir den letzten Honig im Jahr 2018 ernten. Die Hitze in diesem Jahr macht auch den Bienenvölkern zu schaffen. Zum einen verblühen Pflanzen schnellerund zum anderen sammeln Bienen irgendwann ab 20 °Grad keinen Nektar mehr. Da ist es den Bienen verständlicherweise zu warm. Rückblickend gab es in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Hitze und des wenigen Regens seit April einige Herausforderungen. Vor allem das schnelle abreifen im Raps verursachte im Mai eine Trachtlücke in der es galt das ein oder andere Bienenvolk auserplanmäßig nochmals zu verstellen. Wenn Ihr unseren Youtube Kanal verfolgt habt ihr diese Problemtik sicherlich mitbekommen. […]
  • Bienenrasse- eine ewige Diskussion
    Das die richtige Bienenrasse bei Imkern zu heißen Diskussionen führt, bin ich gewohnt. Aber das es auch solche Auswüchse gibt…..       Ich selbst sehe das deutlich entspannter. Für mich ist in erster Linie die Bienengesundheit und die Angepasstheit an unsere Region wichtig. Und hier ist die Carnica aus meiner Sicht vorteilhaft. Persönlich würde ich mich ja auch für die Dunkle Biene interessieren. Dies ist die Rasse die ursprünglich bei uns heimisch war und dann vor langer Zeit von der Carnica verdrängt wurde. Aber leider habe ich es noch nicht geschafft von dieser ein Volk zu bekommen um meine eigenen Erfahrungen zu machen. Zu meinen Anfangszeiten habe ich mir  auch Buckfast Bienen genauer angeschaut. Mich haben diese angeblichen “Rennpferde” nicht überzeugen können. Insbesondere die Vermehrung und Vererbung sind doch deutlich anders als bei der Carnica. Es gibt hier sicherlich viele Vor- und Nachteile die man gegeneinander aufrechnen kann. Dies würde […]
  • Vollgas im Frühjahr
    Seit ein paar Tagen ist die obstbaumblüte im Gange. Vor allem Birne- und Kirschbäume, sowie der erste Raps sind bei uns auf dem Schurwald reichlich vorhanden. Für die Bienen bedeutet dies nun Nektar im Überfluss. Wir als Imker haben nun die Honigräume aufgesetzt, sprich einen leeren Kasten, welcher nur der Einlagerung von Frühjahrsblütenhonig und Rapshonig dient. Die Bienenvölker wachsen momentan von Tag zu Tag und auch der Schwarmtrieb wird in den nächsten Tagen einsetzen. Als natürlicher Weg der Vermehrung ein ureigener Instinkt der Honigbiene, welcher genau bis zur Sommersonnenwende anhält. Spätestens an diesem Tag erlischt der Schwarmtrieb bei den Bienenvölkern. Die erste Honigernte wird dann in 3-5 Wochen anstehen. Je nach Wetter. […]
  • Reinigungsflug bei 14°C und Sonnenschein
    Das bedeutet die Bienenvölker fliegen, sammeln Pollen und vergrößern das Brutnest. Nektar finden die Bienenvölker im Moment noch nicht und müssen noch auf die Vorräte vom Sommer zurückgreifen. Pro Monat können die Bienenvölker bis zur Kirschblüte noch gut 3-6kg Futter verbrauchen. Die sonnigen Tage nutzen die Bienen aber vor allem auch zu Reinigungsflügen. Das sind Flüge bei denen die Bienen ihre Kotblase leeren. Ein abkoten im Bienenkasten findet bei gesunden Völkern nie statt. […]
  • Doch noch kalt….
    Diese Woche wird es bei uns zum ersten Mal (endlich) winterlich. Den Bienen geht es allen gut und die vohergesagten kalten Tage sollten kein Problem darstellen. Bei der Kontrolle letzte Woche war noch genug Futter vorhanden. Pollen von Haselnuss würde es auch schon geben, allerdings lassen die Temperaturen momentan ja keinen Bienenflug zu. […]
  • ImkeranhängerNeuer Imker Anhänger
    Nach langer Suche haben wir nun seit letzter Woche einen neuen (gebrauchten) Imker Anhänger um unsere Bienenvölker ökologischer und ökonomischer transportieren zu können. Auf unseren neuen passen nun knapp 40 Bienenvölker anstatt bisher 20. Das reduziert die Fahrten und spart somit Sprit und Zeit. Die notwendigen Kleinigkeiten für die Hauptuntersuchung habe ich dank des milden Wetters gleich erledigen können. Der erfolgreichen Hauptuntersuchung stand somit letzten Samstag nichts mehr im Wege. Die Bienensaison 2018 kann also beginnen…. Aber dies wird hoffentlich noch 6-8 Wochen dauern. Da die Imkerei natürlich auch zur Landwirtschaft zählt ist es auch möglich hier eine grüne Nummer zu bekommen. Weiterführend hilft Euch diese Seite. Imker Anhänger – eine optimale Lösung? Mit steigender Betriebsgröße entwickelt sich natürlich auch unser Fuhrpark. Wir wollen zuverlässige, flexible und kostengünstige Technik haben. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Kombination aus […]
  • Letzte Kontrolle am Bienenstand für 2017
    Heute habe ich meine obligatorische Runde über alle unsere Bienenstände gemacht. Soweit scheint alles in Ordnung. Der starke Wind der letzten Tage hat weder Blechdeckel abgehoben, noch Äste abgebrochen, welche auf unseren Bienenkästen landeten. Meine Kamera hatte ich auch dabei, aber schaut selbst unter: Neues aus der Imkerei 5 Ein schönes Jahr geht somit zu Ende, ich freue mich auf 2018 und wünsche Euch allen einen schönen Start. […]
  • Besuch vom Veterinäram
    Heute früh hatten wir eine Kontrolle vom Veterinäramt. Wir wurden auf den Einsatz von Tierarzneimitteln kontrolliert. Wir behandeln ja unsere Bienenvölker einzig gegen die Varroamilbe mit zugelassenen Mitteln und Anwendungen. Den Einsatz von Ameisensäure und Oxalsäure habe ich natürlich sauber dokumentiert, so dass die Kontrolle relativ schnell vorrüber war. Eine Honigprobe wurde ebenfalls gezogen und wird nochmals von stattlicher Stelle geprüft. Wir verzichten sehr bewusst auf den Einsatz andere Medikament im Bienenvolk, da Ameisensäure und Oxalsäure aus Sicht der Rückstansproblematik unbedenklich sind. Insofern sehe ich der Untersuchung sehr gelassen entgegen. […]
  • Behandlung
    Ein Muß in Deutschland ist die Behandlung gegen die Varroamilbe. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Wir nutzen gerade die kalten Temperaturen um unsere Bienenvölker mit Oxalsäure zu behandeln. Dies geht sehr schnell und Rückstände in der kommenden Honigernte sind nahezu ausgeschlossen. Für alle die das genaue Vorgehen und noch mehr Details interessiern: Schaut auf unserem Youtibekanal das passende Video dazu: Winterbehandlung- Theorie Winterbehanldung von Bienenvölker- Praxis Bei gefallen abonniert den Kanal gerne. […]
  • Handbuch Agro-Gentechnik
    Zu Jahresbeginn neu erschienen ist das Buch “Handbuch Agro-Gentechnik- Die Folgen für Landwirtschaft, Menschen und Umwelt”. Zum Inhalt: Nach 20 Jahren des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen sehen wir vielfach die Folgen. In den USA, Brasilien und Argentinien bilden sich immer mehr resistente Schädlinge und Unkräuter. In der Folge kommt es zu einem Wettrüsten an dem eigentlich nur die Industrie verdient. Die Gentechnik gerät auch zunehmend außer Kontrolle, mit Folgen für die Umwelt, die Menschen und die Landwirtschaft. Das Buch informiert über die Hintergründe mit Zahlen und Fakten und regt zu einer kritischen und informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik und Biotechnik an.       […]
  • Endlich kalt
    Seit Mitte Januar haben wir bei uns auf dem Schurwald Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die extremen Temperaturschwankungen mit Höchstwerten um 20°C vor Weihnachten und Anfang Januar scheinen erstmal vorbei. Das ist gut für die Bienenvölker, den nun sitzen Sie eng zusammen, schränken Ihre Bruttätigkeit wieder ein wenig ein und verbrauchen damit auch deutlich weniger Ernergie. Das spart Futter, schont die Kotblase und damit die Gesundheit. Aus der Erfahrung heraus sind gleichbleibend kalte Temperaturen für die Bienenvölker wesentlich besser zum überwintern als Temperaturen von 0 bis 10°C. Momentan sieht es also, nach dem zu warmen Spätjahr 2014 ganz gut aus. […]
  • Freihandel für Agro-Gentechnik?
    Im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erstellte Testbiotech einen Bericht der sich mit den Auswirkungen des momentan verhandelten Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf EU-Regelungen im Bereich der Landwirtschaft und somit auch im Bereich des Umwelt- und Verbruacherschutzes beschäftigt. Entgegen der öffentlichen Verlautbarungen aus Berlin und Brüssel, kommt dieser Bericht zu dem Ergebnis, dass nach aktuellem Verhandlungsstand es zu einer Absenkung der Standarts für Umwelt- und Verbraucherschutz im Bereich der Agro- Gentechnik kommt. Hinzu kommen noch weitere sehr kritische Themen wie Klonen von Tieren, Investorenschutz, Sonderklagerechte, Mitbestimmungsrechte der Industrie bei Risikobewertungen, Patentierung …., welche im TTIP und CETA verhandelt werden. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier. Internetseite Testbiotech       […]
  • Haschisch im Honig
    Eine besondere Honigmischung dachten sich drei Männer in Nepal aus: Sie versteckten 8 Kilogramm der Droge in Honiggläsern. Genutzt hat Ihnen dieses süße Versteck nichts, das für Hongkong bestimmte Haschisch im Wert von 1.6 Mio. Euro wurde entdeckt und die Männer verhaftet. Quelle: Himalaya Times […]
  • Lagerplatz
    Die Qualität unserer Honige spricht sich immer mehr herum. Wie nahezu jedes Jahr sind wir vermutlich vor der neuen Ernte schon wieder ausverkauft, obwohl wir auch im letzten Jahr die Anzahl unserer Bienenvölker weiter erhöht haben. Auch in der kommenden Saison wollen wir unseren Betrieb weiter ausbauen. Dazu haben wir schon unzählige neue Dadantbeuten selbst zusammengeschraubt. Die dazugehörigen Rähmchen und Böden kommen in den nächsten Tagen bei uns an. Auch palettenweise Blechdeckel und Futtergeschirr haben wir geordert. Es stellt sich langsam die Frage: Wo wir das ganze Material lagern? In unserer “Lagergarage” ist schon lange kein Platz mehr. Nachdem wir den Vorplatz ebenfalls gefüllt haben, kommt nun der Garten an die Reihe. Es wird langsam Zeit, dass wir eine Lösung für die Erweiterung unserer Imkerei finden. In Gesprächen sind wir schon ein Weilchen, ich bin zuversichtlich, dass wir hier demnächst eine Lösung finden.     […]
  • Wie gut ist günstiger Honig?
    Dieser Frage ist der NDR mit einer Untersuchung nachgegangen. Erwartungsgemäß gab es größere Qualitätsunterschiede. Zum selber nachlesen […]
  • Kundenlob
    Gestern erreichte uns diese wunderbare Karte verbunden mit einer Nachbestellung. Das freut und doch sehr. Vielen Dank. […]
  • Antibiotikaeinsatz
    Immer mehr Menschen sterben an Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Ein Grund sich einmal mit den verschiedenen Einsatzgebieten außerhalb der Humanmedizin zu beschäftige. Vor allem die Massentierhaltung steht im Verdacht eine Brutstätte für resistente Bakterien zu sein. In hermetisch abgeriegelten Ställen werden auf engstem Raum mehrere hundert, oder gar tausende Tiere gehalten. Eine Infektion kann sich hier ungehindert ausbreiten. Aus diesem Grunde wird auch vorbeugend schon Antibiotika zum Beispiel dem Trinkwasser bei Schweinen und Hühnern zugemischt. Bei jeder Infektion gibt es ein immer Keime die gegen Antibiotika resistent sind, und welche die Behandlung überleben. Bei einer dauerhaften Gabe werden diese resistenten Bakterien immer weiter „gezüchtet“ und nehmen überhand. Aus diesem Grunde lernt man schon als Kind, das Antibiotika die der Arzt verschrieben hat, genau nach Vorschrift eingenommen werden sollen. In Niedersachsen, mit seinen riesigen Mastställen werden […]
  • 2014 ein anspruchsvolles Bienenjahr?
    Nach einem sehr milden Winter war das Frühjahr für viele Pflanzen zu trocken. Für die Bienen bedeutete dies, trotz schönem Flugwetter wenig Honigertrag, da vor allem der Raps bei großer Trockenheit kaum Nektar produzieren kann. Im Sommer zeigten sich dann weitere Auswirkungen des milden Winters: Die Varroamilbe hatte sich aufgrund der nur geringen Brutpause der Bienenvölker stark vermehrt. Der Befall zwang teilweise zu einer sehr frühen Behandlung und damit dem Ende des Honigjahres. Doch auch das regnerische Wetter erschwerte die letzte Honigernte und anschließend auch die Varrobehandlung. Die Honigernte war bei uns über alle Bienenvölker gesehen knapp unter dem Durchschnitt, schwankte aber sehr stark von Standort zu Standort. Auch dieser Winter ist bisher sehr mild. So wie es aussieht wird auch ein großer Teil unserer Bienenvölker in diesem Winter keine Brutpause einlegen. Der hohe Varroabefall wird uns also auch in diesem Jahr wieder zu schaffen machen.   […]
  • Gesundheit aus der Natur- Honig
    Die B.Z. Berlin hat sich hier auf kurzer und einfacher, aber durchaus lesenswerter Art mit der Wirkung von Honig auf unsere Gesundheit beschäftigt. […]
  • Gentechnik in der EU?
    Es steht mal wieder eine Entscheidung auf EU-Ebene an. Diesmal geht es darum, dass einzelne Staaten den Anbau von gentechnisch veränderte Organismen verbieten können. Da es auf EU-Ebende zu keinem Verbot kam, zumindest eine kleine Hoffung. Aber wieso sollen die Konzerne die mit GVO Geld verdienen in den Prozess eingebunden werden? Eine Petition zu diesem Thema gibt es hier. […]
  • Bio Weihnachtsmarkt
  • „Backbeginn November“
    hieß es im Backbuch meiner Oma. Pünktlich dazu endlich mal wieder ein Rezept mit unserem leckeren Honig: Apfelkuchen mit Honig 125 g flüssige oder sehr weiche Butter mit 100 g Weihnachtszauber-Honig oder Honig mit Vanille, 2 Eigelb, 4 EL Sahne, 1 TL unbehandelter abgeriebener Zitronenschale und 80 ml Wasser verrühren. 125 g gemahlene Mandeln, 1 Prise Salz und, wenn Sie den Vanillehonig verwendet haben, nach Belieben noch 1 TL Zimt, hinzufügen. Dann 350 g Mehl – schmeckt auch super mit Vollkornmehl! – mit 3 TL Weinsteinbackpulver vermischen und unterheben. Am besten ca. 20 min ruhen lassen und währenddessen 4 Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Diese unter den Teig mischen. Alles in eine gut gefettete Kastenform (wer mehr Äpfel genommen hat – so wie ich meistens – braucht vielleicht auch zwei Formen oder statt der Kastenform eine Springform) füllen und bei 160 °C oder 140°C Umluft etwa 45 min backen. Am besten, man stellt ein mit Wasser gefülltes (ofenfestes!) […]
  • Keine Rückstände
    Im September wurde im Rahmen unserer jährlichen Bio-Zertifizierung vom Prüfunternehmen eine Honigprobe gezogen und zur Untersuchung an ein staatlich anerkanntes Rückstandslabor gegeben. Gestern kam das Ergebnis des Standartverfahrens: Keine Rückstände in unserer Honigprobe. Alles andere hätte mich zwar überrascht, aber man freut sich trotzdem. […]
  • Wesensgemäße Tierhaltung
    Seit Beginn unserer Imkerei ist uns auch das wohlbefinden der Bienenvölker sehr wichtig. Aus diesem Grunde imkern wir nach der EU-Bio-Verordnung, aber eben auch nach unserer eigenen Philosophie, welche zum Beipiele lange Bienentransporte ausschließt. Nun gehen wir den konsequenten Schritt weiter und ermöglichen den Bienen zukünftig vermehrt Ihre Waben im Naturbau zu errichten. Das bedeute die Bienen bauen Ihre Waben komplett selbst und bekommen nicht vom Imker das Zellenmaß vorgegeben. Auch werden wir zukünftig mit größeren Waben arbeiten. Dadurch wird es den Bienenvölkern ermöglicht ein ungeteiltes Brutnest einzurichten. Dies entspricht der natürlichen Bauweise eines Bienenvolkes. […]
  • 2161
  • Bienenvölker sind nun winterfertig
    Alle unsere Bienenvölker sind nun bereit für den Winter. Die Behandlung gegen die Varroamilbe ist abgeschlossen und das Winterfutter eingelagert. Die kommenden sonnigen Tage werden wir noch für die ein oder andere Nachschau und Stichprobenkontrolle über den Zustand der Bienenvölker nutzen. Der Befall von Varroamilben war in diesem Jahr sehr unterschiedlich. Wir hatten Bienenvölker bei denen im Vergleich zum letzten Jahr kein nennenswerter Unterschied festzustellen war, aber auch relativ viele sehr stark befallene Völker. Dies hat seine Ursachen vermutlich vor allem am warmen Winter und der damit kurzen Brutpause bei den Bienenvölker, was der Vermehrung der Varroamilbe zugute kommt.   […]
  • Onlineshop
    Leider hat sich unser Onlineshop verabschiedet. Da wir aber momentan sowieso an einer neunen Webseite arbeiten, trifft uns das nicht allzu unvorbereitet. Den auch die Überarbeitung des Onlineshopes war geplant. Nun müssen wir die Zeit eben noch ein bißchen überbrücken. Bis  September sollte es aber wieder die Möglichkeit geben unseren Honig online zu kaufen. […]
  • Wenig aber guter Honig
    Dieses Jahr war es den Bienen bei uns einfach zu trocken. Die geerntete Honigmenge ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Vor allem die Ernte an Frühjahrsblütenhonig war, wie auch im letzten Jahr gering. Die Qualität unsere Ernte ist aber auch in diesem Jahr wieder überdurchschnittlich. Die Bienenvölker werden im Moment schon gegen die Varroamilbe behandelt und sind somit schon auf dem Weg in den Winter.       […]
  • Auf die Ohren….
  • Führung am Bienenstand
    An den letzten beiden Wochenenden hatten wir wieder einmal Führungen am Bienenstand angeboten. Der direkte Kontakt mit einem Bienenvolk war nahezu allen Besuchern neu. Nach vielen Fragen, und frischem Honig direkt aus dem Bienenvolk waren die jeweils ca.90 Minuten sehr kurzweilig. Gestochen wurde mal wieder niemand. Ein paar nette Aussagen und Fragen: 1.) Ach,Honig kommt von Bienen 2.) Warum sind die Bienen gestreift? 3.) Können Bienen stechen? 4.) Fett cool so ne Bienenvolk. 5.) Was ist der Unterschied zwischen einer Biene und meinem Hamster? Eine ernsthafte Antwort hatte ich nicht auf alle Fragen parat 🙂 […]
  • Bei der Honigernte
    Momentan sind wir mitten in der ersten Honigernte des Jahres. Der Ertrag ist zwar bisher besser als in den letzten beiden Jahren, aber auch in diesem Jahr hat der Frühling nur einen unterdrchschnittlichen Ertrag gebracht. Über die Gründe hatte ich hier schon einmal etwas geschrieben.   […]
  • Tod einer Königin
    Auf der Crowdfunding Plattform Startnext ist ein interessantes und unterstützenwertes Projekt momentan dabei die Gelder für einen Druck in größerer Auflage zu sammeln:   […]
  • Demeter oder nicht?
    Momentan diskutieren wir bei uns in der Imkerei diese Frage sehr bewußt. Die wesengemäße Bienenhaltung, wie Sie Demeter fordert wird von uns teilweise schon umgesetzt. Nachdem wir nun den Umstellungsberater vom Demeterbverband zu Besuch hatten,  wurden wir weiter positiv gestimmt.  In den kommenden Tagen werden wir dann eine Entscheidung fällen und uns dann ggf. in die dreijährige Umstellzeit begeben. Die neuen Bienenkästen sind auf jeden Fall schon mit den Demeterichtlinien konform 🙂   […]
  • Schwarmsaison 2014
    Der Mai ist die Zeit in der sich die Bienenvölker durch Ihren natürlichen Scharmtrieb vermehren.  Da ein ausgezogener Bienenschwarm alleine nicht in der Natur überleben kann, ist es schon aus tierethischen Gründen angebracht diesen zu verhindern oder den Schwarmtrieb andersweitig, zum Beispiel zur Jungvolkbildung zu nutzen. Dafür, dass Bienenvölker nicht mehr ohne Hilfe in der Natur überleben können ist zum einen die Varroamilbe, aber auch mangelnde Nektarquellen im Spätjahr verantwortlich. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr, in dem überdurchschnittlich viele unserer Bienenvölker in Schwarmstimmung gekommen sind. Ein Grund ist sicherlich das gute Wetter im Frühjahr, bei dem sich die Völker sehr gut entwickeln konnten.   […]
  • Königinnenzucht
    Früher als in diesem Jahr beginnen wir in diesem Jahr mit der Vermehrung der Bienenvölker und damit auch mit der Zucht von Königinnen. Theoretisch hätten wir in diesem Jahr aufgrund der milden Witterung auch noch etwas früher beginnen können, jedoch geht ein zu früher Zuchtbeginn meist auf Kosten der Qualität. Und diese ist uns wichtig. Dem bisherigen Wetter sein dank, können wir Ende Mai die ersten vorbestellten Königinnen ausliefern. Vorbestellte Ableger folgen dann vermutlich ab Mitte Juni. […]
  • Bienen auf Wanderung
    Wir wandern mit unseren Bienen nicht viel und vor allem auch nicht über große Strecken, da wir davon überzeugt sind, dass Wanderungen für die Bienenvölker großen Stress bedeutet.  Aus diesem Grunde sind wir technisch hierfür auch nicht optimal ausgerüstet. Das Ganze sieht dann im geladenen Zustand so aus:   Im Vergleich mit anderen Erwerbsimkereien, die mit 30, 100 oder noch mehr Völkern auf einmal wandern, bekommen wir ca. 15 Bienenvölker geladen. Immerhin haben wir einen Apilift. Das schont zumindest den Imker.:-) […]
  • Was machen unsere Bienen in diesem Mai?
    Jedes Jahr hat seine Herausforderungen. In diesem Jahr stimmte zwar lange Zeit das Wetter, aber wie ich hier berichtete fehlte leider das Wasser. Nichtsdestotrotz sind wir in diesem Jahr mit allem etwas früher dran. Die Bienen sammeln nach den letzten Regenschauern im Raps fleißig Nektar, die ersten Völker kommen im Moment in Schwarmstimmung und wir werden bald auch den ersten Honig 2014 schleudern. Unseren Bienenvölkern geht es durchweg gut. Bei Sonnenschein herrscht reges treiben am Bienenstand. Wie so etwas aussieht und sich anhört, das folgende kurze Video gibt einen Einblick.   […]
  • Fehlendes Wasser
    Das schöne warme Wetter der letzten Wochen ist für uns Menschen sicherlich in den meisten Fällen mehr als angenehm. Der Natur fehlt es dadurch aber vor allem an Wasser. Uns betrifft die fehlende Bodenfeuchte natürlich nur indirekt. Als Imker merkt man fehlende Bodenfeuchte am Schnellsten beim Raps. Den wo kein Wasser ist, produziert die Pflanze meist auch weniger Nektar. Dies macht sich dann wiederum bei unsere Honigernte bemerkbar. Noch schlimmer kann es bei der Linde sein. Steht diese nicht “im Wasser” gibt es keinen Honig.   […]
  • Bienenvölker: Bombig
    Dieses Jahr verwöhnt uns mit für diese Jahreszeit trockenem und warmen Wetter. Dementsprechend entwickelt sich die Natur und auch unsere Bienenvölker schneller als im letzten Jahr. Die Kirsch-und Rapsblüte steht kurz bevor. Rund 4-6 Wochen früher als 2013. Unsere Bienenvölker sind in einer Verfassung die mich zeitweise sprachlos macht. Für März besitzen alle unsere Bienenvölker eine enorme Stärke und ein sehr großes Brutnest. Für einen guten Nektareintrag aus dem Raps wäre nun etwas Regen vorteilhaft. […]
  • Bienen sind gesund
    Wer Bienenvölker verstellen möchte benötigt hierfür in Baden-Württemberg eine “Gesundheitsbescheinigung für Bienenvölker“. Hierzu werden die Bienenvölker von einem amtlich bestellten Bienensachverständigen untersucht. Seit Ende letzter Woche ist es nun amtlich: Unsere Bienenvölker sind “frei von Erscheinungen, die auf das Vorhandensein einer anzeigepflichtigen Bienenseuche schließen oder Ihren Ausbruch befürchten lassen. ” Hauptsächlich geht es hier um die Amerikanische Faulbrut. Ein hoch ansteckendes Bakterium, welches im Regelfall den Tod der Bienenvölker bedeutet. In anderen Ländern der Welt wird diese mit Antibiotikum behandelt, bzw. latent unterdrückt. In Deutschland hingegen ist dies zum Glück nicht zulässig. Die Seuche kann jedoch auch durch Honig von anderen Imkern übertragen werden, aus diesem Grunde sollten Bienen niemals mit fremdem Honig gefüttert werden. Ein Glas infizierter Honig kann ausreichen um die amerikanische Faulbrut auszulösen. Eine […]
  • Bienen machen Erdbeeren besser
    Erdbeeren, die von Bienen betäubt wurden, schmecken besser, sind größer und röter als Erdbeeren die wind- oder selbstbestäubt. Auch sind von Bienen bestäubte Erdbeeren länger lagerbar, so die Ergebnisse einer Studie von Björn K. Klatt der Universität Göttingen. […]
  • Honigprobe
    Diese Woche hatten wir  wieder unangemeldeten Besuch von zwei netten Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachungsbehörde: Zwei unserer Honiggläser werden nun auf die richtige Kennzeichung und auf die fehlerfreie Zusammensetzung des Honiges im staatlichen Labor geprüft. In ca. 6 Wochen würden wir bei  einer Beanstandung Bescheid bekommen. […]
  • Mais kann Bienen schädigen
    In der heiße Debatte um die Zulassung einer Genmaissorte in Europa hat die EU-Lebensmittelbehörde nun ihre  Unbedenklichkeitsbescheinigung vom März 2012 für die Maissorte Herculex 59122 des US-Agrochemiekonzernes Dow und Dupont zurückgezogen. Es geben nun neue “wissenschaftliche Informationen”. Die gerade einmal ein Jahr alte Annahme Honigbienen und Marienkäfer würden durch den Genmais nicht geschädigt, sei so nicht haltbar. Das kritische Testbiotech- Institut hatte bereits im Vorfeld auf Ungereimtheiten hingewiesen. So schwanke die Giftmenge die von den Maispflanzen produziert werden, was Auswirkungen auf nützliche Insekten haben könnte. Auch seien bei den Untersuchungen gängige Standards bei Fütterungsstudien nicht eingehalten worden. Die Maissorte Herculex setzt mehrere Insektizide frei und ist zugleich tolerant gegen das Totalherbizid Glufosinat.           […]
  • Unser Bio-Honig auf dem Stuttgarter Wochenmarkt
    Für alle Liebhaber von  hochwertigem und aromatischem Bio-Honig gibt es nun auch die Möglichkeit unseren Bio-Honig auf dem Stuttgarter Wochenmarkt zu bekommen. Dienstags, donnerstags und samstags von 8-13:00 Uhr können Sie unseren Bio-Honig direkt verkosten. Unseren Stand mt dem orangenen Schirm finden Sie direkt gegenüber des Rathauses.     […]
  • Cyborg-Bienen
    Die australische Forschungsorganisation CSIRO hat Bienen mit winzigen Sender (Kantenlänge 2,5mm) ausgestattet. Die Funkchips werden an mehren Kontrollstellen im Fluggebiet automatisch ausgelesen um so Bewegungsmuster der Bienen ableiten zu können.   […]
  • Mehr Bienen für Europa
    Ein lesenwerter Artikel der Deutschen Welle. […]
  • 32,3 zu 1Kilogramm
    Das ist das aktuelle Verhältnis in Kilogramm des aktuellen Pro-Kopf-Verbrauches von Süßwaren und Knabberartikeln zu dem Pro-Kopf Honigkonsum 2013 in Deutschland. (Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.) Dabei unbeachtet sind noch die ca. 80% des Zuckerkonsums die sich in Lebensmitteln wie Brot, Tiefkühlkost oder Joghurt verbergen. Dabei sind hochwertige Honige ja auch eine besondere Süßigkeit mit vielen Facetten…     […]
  • Ein Veranstaltungshinweis in eigener Sache
      […]
  • Bundestag stimmt für Zulassung von Genmais
    Auf Ihrem Parteitag vor zwei Wochen hatte die SPD noch gegen eine Zulassung plädiert. Ute Vogt erklärte hier, dass die Menschen in Deutschland keine Gentechnik in Lebensmittel wollen. Auf der Abstimmung Ende Januar im Bundestag stimmten dennoch neben nahezu allen CDU-Abgeordneten auch nahezu alle SPD Anhänger für eine Zulassung. Einzig die Grünen und die Linke stimmten dagegen. Damit vertritt der Bundestag eine Meinung die von der Mehrzahl der Bevölkerung, nicht unterstützt wird. Auch der Bauernverband und das Europäische Parlament lehnen den Anbau ab. Selbst die SPD und CSU sind gegen eine Anbauzulassung. Um auf europäischer Ebene doch noch ein Anbauverbot durchzusetzen bedarf es ein klares Nein der deutschen Regierung. Dies ist noch möglich. Hier können Sie zum Beispiel auch einen Protestbrief senden. […]
  • Bienenhunger
    Bienenvölker können im Winter nahezu ausschließlich von dem im August/ September eingelagerten Winterfutter zehren. Bei uns sind dies ca. 12-17 kg Biozucker. Der Futterverbrauch einen Bienenvolkes hängt von zwei maßgeblichen Faktoren ab: Zum einem dem Witterungsverlauf, je kälter desto mehr müssen die Bienen “heizen” um eine lebensfähige Temperatur in der Bienentraube zu halten. Zum anderen hat natürlich die Größe eines Bienenvolkes erheblichen Einfluss auf den Futterverbrauch. Hier gibt es zum Teil deutliche Unterschiede. Nach einer Brutpause fangen die meisten Bienenvölker in der Regel um Weihnachten wieder mit dem brüten an. Spätestens ab dann sieht man regelmäßig einzelne Bienen zum Wasserholen ausfliegen. Dies ist zwar oft ein Selbstmordkommando, aber für die Brutpflege ist Wasser unerlässlich. In normalen Jahren beginnt dann meist im Januar mit dem Haselnuss auch wieder der erste Eintrag von Pollen. Bis zum ersten nennenswerten Nektarfluß wird es hingegen noch nahezu […]
  • Genmais ja oder nein?
    Einen offiziellen Standpunkt der Bundesregierung zu Anbauzulassungen gentechnische veränderter Maispflanzen steht nach wie vor aus. Die Meinungen der verschiedenen Ressorts zu diesem Thema ist sehr unterschiedlich. Das Wirtschaftsministerium (SPD) lehnt eine Zulassung strikt ab, ebenso wie die das ebenfalls SPD geführte Umweltministerium und das von der CSU geleitete Landwirtschaftsressort. Das Gesundheitsministerium  (CDU) zieht sich auf die Aussage zurück, dass keine “gesundheitliche Gefährdung” nachweisbar sei. Das ebenfalls CDU geführte Forschungsministerium hält Genmais für unbedenklich. Für eine einheitliche Meinung der Bundesregierung wird es langsam höchste Zeit. Den, sollte sich im Rat der europäischen Union bis zum 12.02. keine qualifizierte Mehrheit gegen eine vom amerikanischen Hersteller beantragte Zulassung eines Gen-Maises in Europa finden, will Ihn die EU-Kommission zulassen.     […]
  • Bienenfleiß im Januar
    Durch das bisher sehr milde Jahr 2014 fliegen die Bienen bei bis zu 15°C an den warmen Tagen sehr fleißig. Den Bienenvölkern wird es vermutlich nicht viel Schaden zufügen, solange es nicht noch ein paar Wochen richtig frostig wird. Im letzten Frühjahr hatten wir im März/ April sehr wechselhafte Temperaturen, welche den Bienenvölkern zugesetzt haben. Glaubt man den Wetterprognosen soll es aber zumindest bis Ende Januar relativ mild bleiben. So sind wir also zufersichtlich und hoffen auf ein schönes Honigjahr. Zum Vergleich ein Artikel vom März des letzten Jahres: “Der Frühling kündigt sich an” […]
  • Chance auf gentechnikfreies Deutschland?
    In den Koalitionsverhandlungen hat die SPD, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, Ihre Position bezüglich der Agro-Gentechnik verändert. Die Partei schwenkt nun auf die Seite der CSU um und möchte sich für ein gentechnikfreies Deutschland einsetzen. Vor dem Hintergrund einer möglichen Zulassung des Genmaises “DuPont-Genmais 1507” durch die Europäische Kommision, besteht nun die Möglichkeit das Verbot von Agro-Gentechnik in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Stimmen Sie hier dafür. […]
  • Bienenpatenschaft
    Seit knapp einem Jahr bieten wir nun schon Bienenpatenschaften an. Ein Ziel des Programmes ist es, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Co. ein mehr an blühenden Pflanzen anzubieten. Hierzu haben wir in diesem Jahr schon etliche Sträucher und Büsche gepflanzt. Nun hat sich die günstige Gelegenheit ergeben, eine alte Sähmaschine zu bekommen. Die “Saxonia” aus den 1950er Jahren werden wir im kommenden Frühjahr zur aussaat von Phacelia, Senf und anderen Bienenweiden nutzen. […]
  • Tropfen, triefen, schniefen
    Dieser Titel des Artikels in der Esslinger Zeitung beschreibt die äußerlichen Umstände des Esslinger Bio-Stadtmarktes am vergangenen Sonntag ganz gut. Wir hatten zum ersten Mal unsere “Gewürze in Bio-Honig” als Probiergläser mit am Stand. Unsere Honigzubereitungen mit Chaigewürzen, Weihnachtsgewürzen und Esspresso kamen bei den Besuchern durchweg gut an. Positive Rückmeldungen hören wir an so einem Tag  gerne. Haben wir doch bis zum fertigen Bio-Honigmischung doch etliche Stunden mit Versuchen in unserem Honigraum verbracht. […]
  • Den Bienen geht es gut
    Bei den für Ende Oktober überraschend hohe Temperaturen können die Bienen nochmals richtig Pollen sammeln und so die Vorräte für den Winter noch einmal aufzustocken. Hauptsächlich Efeu und Phacelia werden von unseren Bienen gerade beflogen. Die letzten Tage habe ich noch einmal zu einer der letzten Völkerdurchsichten genutzt. Dabei wurden schwache Völker miteinander vereinigt um die Überwinterung zu sichern. Zum Schutz vor ungeliebten Gästen sind nun auch die Mäusegitter angebracht. Dabei habe ich mir auch den (hoffentlich) letzten Bienenstich in diesem Jahr eingefangen. Der nächste Schritt an den Bienen wird die Behandlung gegen die Varroamilbe mit Oxalsäure sein. Der Zeitpunkt wird wie so vieles in unserem Beruf von der Natur vorgegeben: Drei Wochen nach den ersten Frösten sind die Bienenvölker brutfrei, nur dann wirkt die Behandlung. […]
  • EinBlick in unsere Arbeit
    Einige Tage hat uns ein Kamerateam bei unserer Arbeit begleitet. Herausgekommen ist dieser Kurzfilm über unsere Arbeit, unsere Imkerei und über unsere Bio-Honige:     […]
  • Gen Mais durch die Hintertür?
    Auch die Unstimmigkeiten und Enthaltungen der EU-Mitgliedstatten können der Gentechnik den Weg in unsere Lebensmittel öffnen. Dies ist bei diesem heiklen Thema sicherlich nicht der richtige Weg. Aus diesem Grunde ist folgende Petition aus meiner Sicht unterstützenswert: “Die EU-Mitgliedsstaaten haben auch im zweiten Anlauf eine qualifizierte Mehrheit für oder gegen die Zulassung des gentechnisch veränderten (GV) Mais “SmartStax” verfehlt, weil sie sich uneinig waren. Deshalb wird, wie bei der grünen Gentechnik üblich, die EU-Kommission den GV-Mais voraussichtlich ohne Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten für den Import zulassen. Vor SmartStax haben grüne Europaabgeordnete in einem offenen Brief an die EU-Kommission gewarnt. Nach ihrer Ansicht wurden mögliche Wechselwirkungen der verschiedenen Gifte des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) unzureichend untersucht…” Direkt zur Petition gelangen sie hier. […]
  • Waste
    Ein innovativer Kurzfilm über die  Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung. […]
  • Bio-Kontrolle 2013
    Beim diesjährigen Besuch der Bio-Kontroleurin haben wir keine Beanstandungen erhalten. Neben einer Prüfung der relevaten Aufzeichnungen zum Beipiel über die Behandlung der Bienenvölker und den Einkauf wurden auch Stichprobenkontrollen direkt bei unseren Bienen unternommen.   […]
  • Honig ausgependelt
    Einer unsere Kunden beschäftigt sich mit dem  auspendeln verschiedenster Sachen.  Beim letzten Honigkauf erwähnte er auch, dass er einen unserer Honige ausgependelt habe. Das Ergebnis wäre sehr gut. Unser Honig enthält keine negativen Energien. Als Imker und Produzent höre ich so etwas natürlich sehr gern. Bestärkt es doch unser Tun und das Honigfrühstücksbrot schmeckt dann gleich noch besser. Neben den regelmäßigen Untersuchungen an der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim hat unser Honig nun also auch von dieser Seite ein großes Lob bekommen. […]
  • Bienen langsam winterfest
    In diesem Jahr wintern wir soviele Bienenvölker ein, wie noch nie zuvor. Die Wirtschaftsvölker sind seit ein paar Tagen fit für den Winter. Das heißt vor allem sie haben ausrreichend Futter eingelagert um bis zur Obstbaumblüte im April nicht zu hungern und das die Behandlung gegen die Varroamilbe erfolgreich war. Bei den Jungvölkern hat das kalte Wetter der vergangenen Tage dazu geführt, dass noch nicht ausrreichend Winterfutter eingelagert wurde. Dies wird nun hoffentlich an den angekündigten warmen Tagen erfolgen, so dass wir auch hier vor Ende September noch eine Behandlung gegen die Varroamilbe vornehmen können. […]
  • Unser Honig jetzt auch als 250g
    Seit dieser Saison gibt es unseren Bio-Honig auch im 250g Glas. […]
  • Honigqulität- langer Transport schadet
    Einen ganz interessante Asussage wird Dr. sc. agr. Dr. rer. nat. Helmut Horn, an der Landesanstalt für Bienenkunde der Unsiversität Hohenheim zuständig für Honig- und Pollenanalysen, im Stuttgarter Wochenblatt zugeschrieben: Lange Transportwege von Honig beeinträchtigen die Qualität. Vor allem Honige aus Amerika und Asien dürften hierunter fallen. Hinterlegbar ist dies sicherlich mit den hunderten von Ergebnisen der Honiganalysen aus der Landesanstalt.   […]
  • Bienen in Zahlen
    Unsere Honigbienen sind sehr leistungsstarke Lebewesen. Die folgenden Daten beweisen dies: Die Fluggeschwindigkeit einer Biene ist knapp 20 km/h. Für 500g Honig sind knapp 40.000 Flüge notwendig. Dabei kommt eine Strecke von 120.000 km zusammen. Dies entspricht drei Erdumrundungen.     […]
  • Honig auf der Autobahn
    Ein süßer Unfall ereignete sich vor ein paar Tagen auf der Autobahn. Ein LKW verlor zehn Fässer voll mit Honig. Ich gehen davon aus, dass es sich hier um eine größere menge Importhonig für einen der großen Zwischenhändler handelte. Schließlich sind auf dem LKW noch weitere Fässer zu erkennen. Zum Glück ereignete sich der Unfall in der Nacht. Ansonsten wären innerhalb kürzester Zeit tausende Bienen und Wespen aufgetaucht und hätten die arbeiten erheblich erschwert. Ein großes Problem wäre dann auch die Übertragung von Bienenankheiten gewesen. Den zum Beispiel genügt ein Glas Honig eines mit Faulbrut erkrankten Bienenvolkes um diese Seuche zu übertragen. Die Autobahn frei vom zähflüssigen Honig zu bekommen war sicherlich auch eine etwas schwierigere Aufgabe.  Wir hatten ja auch einmal einen kleinen Honigunfall über den ich hier berichtet hatte. Hier war auch das reinigen eine etas aufwendigeres Thema. Hier gibt es noch ein paar Bilder. […]
  • Honigernte abgeschlossen
    Langsam aber sicher ist die Honigernte bei uns nun abgeschlossen. Die letzten Honigwaben sind geschleudert. Ein Teil der Bienenvölker sind schon mit einer ersten Futtergabe auf den Winter vorbereitet worden. Jetzt gilt es nach und nach alle Bienenvölker winterfest zu machen. Das heißt vor allem, den Befall durch die Varroamilbe zu überwachen und ggf. einzugreifen und für einen ausreichenden Futtervorrat bis in den April hinein zu sorgen.   […]
  • Eigener Etikettendrucker
    Seit heute haben wir nun einen eigenen professionellen Etikettendrucker. Damit wird es uns zukünftig möglich sein Honiggläser individuell zu gestalten- und das Ganze in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen. Demnächst werde ich hier sicherlich ein paar Beispiele vorstellen. […]
  • Bittere Ernte
    Ein Film über den Pestizideinsatz insbesondere beim Kaffeanbau in Brasilien. Dieser Film regt mal wieder zum Nachdenken an.   […]
  • Der Waldhonig und der Wind
    Waldhonig entsteht bekanntlich aus Honigtau. Diese zuckerhaltige Lösung sammeln die Bienen auf den Bäumen ein und tragen Sie in den Bienenstock. Nach dem kalten Frühjahr herrschen nun zwar sehr schöne Temperaturen. Der trockene Ostwind jedoch lässt den Honigtau schnell eintrocknen so dass dieser von den Bienen nicht mehr so leicht aufgenommen werden kann. In den frühen Morgenstunden, wenn die Feuchtigkeit der Nacht noch vorhanden ist fällt es den Bienen deutlich leichter ihre Beute einzusammeln. In diesem Jahr ist die Honigerzeugung für die Bienen wirklich mit vielerlei Schikanen versehen. Kalt, feucht, windig…. […]
  • Honig von verschiedenen Standorten
    Es ist wieder einmal eindeutig. Der Unterschied von einzelnen Bienenstandorten ist geschmacklich sehr schön zu unterscheiden. So schmeckt zum Beispiel der Honig aus Esslingen deutlich anderes wie der Honig aus Reichenbach. Auch unsere Bienenstandorte in Stuttgart unterscheiden sich. In Bad Canstatt schmeckt der Honig etwas würzig als in der Stuttgarter Stadtmitte. Dies hängt von dem Blühangebot in der Umgebung der einzelnen Standorte ab… und diese Unterschiede sind eben erst auf den zweiten Blick zu erkennen, oder spätestens beim probieren. Dies beweist eben mal wieder das unser Bio-Honig eine große Gemeinsamkeit mit gutem Wein hat: Verschiedene Lagen sind geschmacklich zu unterscheiden, auch wenn der Honig zur gleichen Zeit geerntet wurde. Aus diesem Grunde sind ab dieser Ernte unsere Bio- Honige mit dem genauen Standort beschrieben. Ab September wird dieser in unserem Bio-Honig-Shop erhältlich sein.   […]
  • Honig ohne Bienen- Geht das?
    Um es vorwegzunehmen: Unser Bio Honig stammt ausschließlich von Bienen. Fälscher in China haben nun jedoch “künstlichen Honig” hergestellt. Die Behörden fielen auf die Mischung aus  Wasser, Zucker, Alaun-Pulver und Farbe jedoch nicht herein und beschlagnahmten zum Glück den Stoff. China importiert als weltgrößter Honigexporteur auch große Mengen nach Deutschland und die USA. Erst zu Beginn des Jahres flog in den USA ein Schmugglering auf, der große Mengen minderwertigen Honiges aus China nach Amerika schmuggelte. Mehr gibt es unter folgenden Links: http://www.scmp.com http://blommberg. com Über die Probleme mit Importhonigen und über Honig der kein Honig ist, hatte ich hier schon einmal berichtet. […]
  • Bienenstand
    So stehen ein paar unserer Völker im Moment auf einer unsere Bio-zertifizierten Streuobstwiesen am Waldrand. Das Ergebnis wird vermutlich ein Waldblüten- oder Waldhonig sein. […]
  • Honig vom Fernsehturm
    Der Stuttgarter Fernsehturm ist im Moment leider für Besucher geschlossen. Zum Glück sind unsere Bienen davon nicht betroffen und so sammeln diese auch in diesem Jahr wieder fleißig für den “Honig vom Stuttgarter Fernsehturm”. […]
  • Honigernte 2013
    Aufgrund des kalten Wetters im Frühjahr hat sich in diesem Jahr unsere Honigernte gut 2-3 Wochen nach hinten verschoben. Mittlerweile haben wir den Raps-und Frühjahrsblütenhonig geschleudert. Die Menge ist pro Bienenvolk sehr unterschiedlich und reicht von 0 kg bis zu sehr gutem Honigertrag. Mittlerweile blühen zum Beispiel die Brombeeren und Linden und auch aus dem Wald bringen die Bienen Erträge mit. Durch das kalte Frühjahr und das Aprilwetter im Juni ist der Honigertrag in diesem Jahr vermutlich unterdurchschnittlich. […]
  • Einladung zur Podiumsdiskussion
  • Honig vom Reichenbacher Rathaus
    In dieser Saison stehen ein paar unserer Bienenkästen auch auf dem Rathaus der Gemeinde Reichenbach. Ein sehr schöner und dank gepfelgter Dachbegrünung vor allem auch ein blühender Standort mitten in der Stadt. Den entsprechenden Zeitungsartikel in der Esslinger Zeitung finden Sie hier.   […]
  • Honig von der Staatsgalerie
    Seit diesem Jahr sammeln unsere Bienen auch auf der Staatsgalerie in Stuttgart fleißig Nektar. Die Bienenkästen stehen sehr schön auf einer Dachterasse mit Blick über halb Stuttgart. Da macht ein Kontrollbesuch gleich doppelt Spaß. Vor allem, wenn die Linde blüht und man auf eine reiche Ernte hoffen kann. […]
  • Bienenschwarm
    Selten, aber doch ab und zu werden wir auch zum einfangen eines Bienenschwarmes gerufen. Dazu wird dieser zuerst einmal mit Wasser eingesprüht um das auffliegen der Bienen zu erschweren. Wichtig beim anschließenden einsammeln der Bienen ist, dass die Königin mit  in den Schwarmfangbeutel,- eimer gelangt. Gelingt dies nicht ziehen die Bienen wieder aus und versammeln sich wieder an gewohnter Stelle um die Königin. Das Spiel beginnt in diesem Fall dann nochmals von vorne. Ansonsten finden sich nach und nach alle Bienen im Gefäß mit der Königin ein. Spätestens am Abend kann der Bienenschwarm dann in einen neuen Bienenkasten einziehen. Bei guter Entwickelung und Pflege, kann dann im darauffolgenden Jahr der erste Honig geerntet werden.   […]
  • Hilfsmittel
    Die häufigsten Hilfsmittel in unserer Imkerei sind momentan der Stockmeisel, um die Waben im Bienenkasten zu lösen, sowie unserer Raucher. Aber auch unser Apilift ist Gold wert, wenn es um das verstellen von Bienenvölkern geht. Heben, senken, fahre, all dies leistet- der zugegebenermaßen nicht ganz günstige Apilift und ist somit eine Entlastung für den Imker.    […]
  • Unabhänige Risikobewertung von GVO
    Seit Anfang der Woche ist eine Petition an den Deutschen Bundestag online, welche die unabhänige Bewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen zum Inhalt hat. Bis 11. Juni sind 50.000 Unterschriften notwendig, damit sich der Bundestag mit dem Thema befasst. In der Petition wird die Überprüfung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von fünf Bundesforschungsinstituten und -behörden gefordert, welche eigentlich die unabhänige Bewertung der Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen und Pflanzenschutzmitteln vornehmen sollen. Bis hinauf in die Führungsebene sollen die namentlich u.g. Einrichtungen intensiv mit der Agrarindustrie verflochten sein. Hierdurch ist die Neutralität zweifelhaft. Als Beispiel führt  Testbiotech e. V. als Initiator der Petition aus,  dass beispielsweise der Leiter des Julius-Kühn-Institut selbst ein Patent auf gentechnisch veränderte Pflanzen angemeldet habe und jahrelang die International Society for Biosafety Research leitete, deren Konferenzen von […]
  • Wieder einmal vor der Kamera…
    …diesmal spontan für das Klinik TV im Stuttgarter Stadtgarten. In Zukunft werden die Patienten der Stuttgarter Kliniken wohl einiges über Bio-Honig aus der Stadt erfahren. Ich bin wie immer über das Ergebnis gespannt. […]
  • Endlich fließt der Nektar in Strömen
    Bei nun zwar wechselhaftem Wetter, aber Temperaturen um die 15-24°C tragen unsere Bienenvölker seit Anfang der Woche  zum ersten Mal in diesem Jahr wirklich viel Nektar ein. Nach nur zweit Tagen warmen, größtenteils trockenem Wetter ist die Gewichtszunahme schon sehr deutlich zu spüren. Nach Wochen des Wartens und Hoffen geht die Bienensaison nun wohl endlich richtig los. Die Bienenvölker sind mittlerweile sehr gut entwickelt, erste Ableger erstellt und auch die ersten nachgezüchteten Königinn werden wohl am Montag schlüpfen. Vermutlich in der kommenden Woche werden wir dann mit einem Teil unserer Bienenvölker wandern. Da wir nicht oft und auch nicht weit wandern, lässt sich dies meist immer kurzfristig je nach Wetter umsetzen. […]
  • SWR besucht uns
    Vor ein paar Tagen kam Holger Bentzien vom SWR zu uns nach Aichwald. Bei schönem Wetter haben wir ein kurzes Gespräch über unsere besonderen Standplätze in der Stadt und über die Stadtimkerei im Allgemeinen geführt. Die Ausstrahlung ist leider an mir vorbeigegangen. Aber ich hoffe, dass der SWR nur Gutes daraus gemacht hat…. […]
  • Nachzucht beginnt
    Die Bienenvölker haben sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Letzte Woche haben wir in der Rapsblüte die ersten Ableger gebildet. Nach 9 Tagen brechen wir die Nachschaffungszellen und hängen eine schlupfreife Weiselzelle ein. Nach dem Schlupf der Königin und hoffentlich erfolgreicher Begattung entwickelt sich dann bis in den Spätsommer hinein ein überwinterungsfähiges Jungvolk. Auch unsere Königinnenzucht nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Für die erste Juniwoche erwarten wir erste begattete Königinnen. […]
  • Bienenflug in Superzeitlupe
    Beim Flug schlagen Bienenflügel zwischen 100 und 260 mal/ Sekunde. Diese unheimliche Frequenz verursacht auch das typische Summen der Honigbienen und trägt dazu bei, dass die Honigbienen als zusätliche Last fast ihr eigene Körpergewicht mitnehmen können. Nun haben die beiden Filmer Emile van Wijk und Joris Schaap mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera einmalige Bilder aufgenommen. Eine, wohl schwer beladene Biene startet von einer Blüte, in Echtzeit ist dies ein Vorgang von 0,6 Sekunden. Hier gehts um Video. […]
  • Die erste Pollenernte
    Nachdem wir Anfang der Woche den Bienen mit Beginn der Kirschbaumblüte die Honigräume aufgesetzt haben, geht es nun Schlag auf Schlag. Mittlerweile blühen auch Pfirsich, Zwetschge und Birne, auch die Rapsblüte und Apfelbaumblüte wird nur noch ein paar einzelne Tage auf sich warten lassen. Grund genug mit der Ernte von frischen Blütenpollen zu beginnen. Hierzu haben wir bei ein paar unserer Bienenvölker spezielle Vorrichtungen angebracht, durch die ein Teil der von den Bienen gesammelte Blütenpollen für uns abgezweigt wird. Nach einer Reinigung, bei der Grassamen und andere Fremdkörper entfernt werden, wird der Pollen getrocknet um haltbar zu werden. Bei schönen Wetter werden wir nun täglich ein paar Gramm Blütenstaub ernten. Optisch und geschmacklich ein Genuß. […]
  • Jetzt geht es los…
    Nun mit beständigen Temperaturen über 15° C, Sonnenschein und der Kirschbaumblüte geht die Honigsaison richtig los. Seit ein paar Tagen haben alle unsere Bienenvölker den Honigraum aufgesetzt. In diese, noch leeren Waben, werden unsere Bienen in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich das ein oder andere Kilogramm Bio-Honig einlagern. Die erste Ernte wird dann vermutlich Ende Mai erfolgen. […]
  • Für Bienen? Tödlich!
    Das Bayrische Fernsehen hat die Gefahr von Saatgutbeizungen für Honigbienen und andere Insekten sehr schön und aktuell aufbereitet: Hier gehts zum Beitrag […]
  • Wachs- rückstandsfrei
    Wir lassen neben unserem Honig natürlich auch unser Bienenwachs regelmäßig auf Rückstände an der Universität Hohenheim untersuchen. Dieses Mal haben wir auf  Varroazide und Pestizide untersuchen lassen. Das positive Untersuchungsergebnis einer  Mischprobe aus unseren Lagerbeständen und Bienenvölkern: Keine Rückstände nachweisbar. […]
  • Jetzt ist der Frühling da…
    Nach einem gefühten sehr langen Winter, hält nun heute der Frühling mit aller Macht Einzug. Bei Temperaturen über 15°C, Sonnenschein und blauem Himmel haben unsere Bienen nun zum ersten Mal in diesem Jahr Gelegenheit größere Mengen an Pollen und erste kleine Nektarmengen einzutragen. Die Nektramengen genügen im Moment jedoch noch nicht für eine Selbstversorgung und so sind die Bienenvölker noch immer auf das eingelagerte Winterfutter angewiesen. Im Moment werden die Bienenvölker noch immer schwächer, da die Winterbienen abgehen und junge Bienen aufgrund des kalten Märzes noch nicht in großen Mengen schlüpfen. Je nach Witterung in den kommenden Tagen, kann die Natur nun jedoch explodieren. Die Bienenvölker können dieses Entwicklungstempo aufgrund der dreiwöchigen Brutzeit nicht halten und so kann die Ernte von Frühjahrsblütenhonig in diesem Jahr gering ausfallen. Ändern können wir hier sowieso nichts, es heißt also abzuwarten. […]
  • Gesundheitszeugniss
    Bei uns in Baden- Württemberg ist ein Gesundheitszeugniss für die Bienenvölker Pflicht, wenn mit diesen gewandert wird, oder deren Standplatz verlegt wird. Da wir mit fast allen Bienenvölkern wandern und unsere Bienen und Königinnen deutschlandweit und zum Teil auch europaweit verkaufen ist der Besitz eines Gesundheitszeugnisses also bei uns Pflicht. Ausgestellt wird dies von dem jeweils für den Bienenstandort zuständigen Bienensachverständigen, dem verlängerten Arm des Veterinäramtes. Heute hatten wir Besuch unserem zuständigen Bienensachverständigen und konnten bei relativ milden Temperaturen die Bienenvölker öffnen und die Untersuchung vornehmen. Das Ergebnis bei den untersuchten Bienen: Gesund, aber aufgrund des kalten März noch relativ schwach. […]
  • Untergang der Bienen
    Eine sehenswerte Reportage in der mögliche Ursachen für das Bienensterben nacheinander betrachtet werden:     […]
  • Das Futter wird knapp
    Während dem Frühlingsintermezzo Anfang März haben unsere Bienenvölker das Brutnest stark ausgedehnt. Die darauffolgende Kälteperiode über mehrere Wochen hat die Bienen nun dazu veranlasst das Brutnest wieder zu verkleinern. Das im August eingelagerte Winterfutter ist mittlerweile in der Umgebung des Brutnestes verbraucht. Bei den kalten Temperaturen gelingt es den Bienen als wärmeliebende Insekten meist nicht die Waben zu wechseln und sich so neue Futtervorräte zu erschließen, dies kann zu einem verhungern der Bienenvölker führen. Das Problem des Futterabrisses war schon vor knapp 200 Jahren ein großes Problem  für Bienenhalter. So sind in den Jahren von 1812-1821 und 1924-1929 laut Literatur große Verluste durch den Futterabriss entstanden. Damals spielte die Varroamilbe noch keine Rolle, aber im März herrschten in diesen Jahren  eisige Temperaturen. Aus diesem Grunde haben wir heute eine Kontrolle durchgeführt und dabei war bei einigen Völkern tatsächlich ein imkerlicher Eingriff […]
  • Anzahl der Bienenvölker geht zurück
    Ich habe Anfang 2011 in diesem Beitrag auf die stark zurückgehende Anzahl an Bienenvölker und deren Auswirkungen und Ursachen hingewiesen. Nun hat der Deutsche Imkerbund die Daten seiner Mitglieder vom vergangenen Jahr veröffentlicht. In Summe haben die Mitglieder um 3,21% zugenommen. Die von den Mitglieder gehaltene Anzahl der Bienenvölker stieg um knapp 2% auf nun 631.535 Bienenvölker. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Bienenvölker je Verbandsimker nun deutschlandweit nochmals zurückgegangen ist und aktuell bei 7,4 liegt. Die durchschnittliche Imkerei wird also immer kleiner. Zahlen zu Erwerbsimkereien und Bio-Imkerein habe ich im Moment noch nicht. Nicht jeder Imker ist jedoch Mitglied im Deutschen Imkerbund. Mitglied im DIB sind nur diejenigen Imker die in einem Imkerverein Mitglied sind. Ab einer gewissen Völkerzahl ist dies auch eine Kostenfrage, da der Mitgliedsbeitrag je gehaltenem Bienenvolk berechnet wird. Die angebotene Gegenleistung, nämlich die Vermarktung des Honiges im […]
  • Stuttgarter Fernsehturm geschlossen
    Seit gestern geht es durch die Medien: Der Stuttgarter Fernsehturm ist ab heute für Besucher geschlossen. Details gibt es auf der Seite des Fernsehturms und hier zum nachlesen. Gerade im letzten Jahr hat sich unsere Beziehung zum Stuttgarter Wahrzeichen intensiviert. Waren wir doch mehrmals vor Ort um unsere Bienen, die den Honig vom Stuttgarter Fernsehturm sammelten zu betreuen. Jedesmal war es doch erstaunlich wieviel Besucher aus aller Welt den Turm erklommen und wie beeindruckend das Wahrzeichen Stuttgarts aus der Nähe ist. Wir wünschen uns für alle eine schnelle Lösung um bald wieder den Fernblick über den Stuttgarter Kessel zu genießen. […]
  • Bienen schätzen
    Eine Alternative zu den üblichen Online- und Handyspielen mit denen man die Zeit totzuschlagen versucht: Bienenschätzen   […]
  • Wie weit Bienen fliegen
    Das Sammelgebiet von Honigbienen wird meist mit einem Umkreis von 3 Kilometer um den Bienenkasten angegeben. Im Frühjahr bei reichlichem Trachtangebot von Kirschbaum-, Apfel-, und Rapsblüte ist das Sammelgebiet sicherlich sehr viel geringer. Mit abnehmendem Nahrungsangebot im Sommer weitet es sich dagegen deutlich aus. Dank Fjonka und Herrn F. aus dem Norden der Republik ist es nun möglich den Flugradius der Honigbienen um unsere Bienenstände auch optisch darzustellen: Bei einem unserer Bienenstände ich Aichwald und einem unserer Bienenstände in Stuttgart habe ich das Ganze einmal ausprobiert: Sicherlich werden hier Hindernisse wie Wälder, Bebauung, und Höhenunterschiede nicht berücksichtigt, aber es zeigt doch recht eindrucksvoll die Möglichkeiten der kleinen Honigbiene. […]
  • Mäusegitter entfernt
    Im Oktober bringen wir vor den Fluglöchern unserer Bienenvölker die Mäusegitter an. Dieses Drahtgeflecht hindert Mäuse daran den Winter im Bienenkasten zu verbringen und dort Unruhe und Futternot zu verursachen. Nun zu Beginn der Salweidenblüte und der vermutlich nicht mehr gehäuft auftretenden Nachtfröste ist diese Gefahr weitgehend gebannt. Die Bienenvölker können sich nun bei zunehmend wärmeren Temperaturen auch besser selbst verteidigen. Die Gitter würden den nun zunehmend stärkeren Flugbetrieb der Bienenvölker stören und das Reinigen des Beutenbodens durch die Bienen behindern. Aus diesem Grunde entfernen wir nun nach und nach die Gitter.   […]
  • Agrarwende- jetzt herbeiführen
    Bis 12.März 2013 besteht hier noch die Möglichkeit für eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaftspolitik seine Stimme abzugeben.   […]
  • Bio- Unternehmen online
    Unter www.oeko-landbau.de findet sich das offizielle Verzeichnis der kontrollierten Bio- Unternehmen, welches von der Konferenz der Kontrollstellen für den ökologischen Landbau e.V. betrieben wird. Hier kann nach kontrollierten deutschen Unternehmen recherchiert werden und die Bio- Bescheinigungen eingesehen werden. Auch wir sind hier vertreten. […]
  • Der Frühling kündigt sich an
    Honigbienen verlassen Ihre Bienenbeute erst ab ca. 10°C. Das bedeutet, dass Sie über den Winter etliche Wochen den Bienenkasten nicht verlassen und Ihre Notduft in der Kotblase speichern. So wurden die vergangenen warmen Tage zum Reinigungsflug genutzt. Aber nicht nur im Bienenvolk  zog reges Leben ein. Auch die ersten Krokuse blühten auf und dienten den Bienen neben  Haselnuss- und Salweide als erste Nahrungsquelle. Mit den für nächste Woche vorrausgesagten Minustemperaturen wird sich das leben im Bienenstock zwar augenscheinlich wieder beruhigen, doch das Brutnest wird ab sofort ständig größer werden. […]
  • Mexiko löst Argentinien ab
    Mexiko war 2012 der größte Honiglieferant für Deutschland. Mit 15.400 Tonnen eingeführtem Honig hat Mexiko den bisherigen Spitzenreiter Argentinien mit 13.700 Tonnen auf Platz zwei verweisen. China folgt mit 5.400 Tonnen auf Platz drei. Im Jahr 2011 sah die Reihenfolge noch anders aus. Ich hatte hier über die damaligen Honigimporte geschrieben. […]
  • Bienen geht es gut
    Bei dem derzeitigen milden Wetter können wir zum ersten Mal seit Weihnachten einen Blick in die Bienenkästen werfen. Was wir im Moment sehen sieht sehr schön aus: Gesunde und starke Bienenvölker. Jetzt ist vor allem darauf zu achten, dass die Bienen noch genügend Futter haben, um die Kälte- und Schlechtwettereinbrüche bis zur Kirschbaumblüte im April zu überdauern. Den erst mit der Blüte der Obstbäume steht wieder mehr als genug Nahrung für die Bienenvölker zur Verfügung.   […]
  • Bienengesundheit-Weiterbildung die sich lohnt
    Noch ist Zeit die ein oder andere Weiterbildung zu besuchen. Heute ging es zum Landesverband Württembergischer Imker nach Reichenbach. Dr. Rosenkranz, Leiter des Bieneninstitutes an der Universität Hohenheim berichtete von den neusten Erkenntnissen über Bienenkrankheiten und deren Ursachen. Neben der amerikanischen Faulbrut ist vor allem die Varroamilbe im Zusammenhang mit den von Ihr übertragenen Viren die größte Gefahr für Leib und Leben der Honigbienen. Daran wird sich wohl auch in naher Zukunft nichts ändern. Andere Viren, Pilze und Krankheiten spielen momentan bei uns in Württemberg eine untergeordnete Rolle. Eine Behandlung ist in Deutschland momentan auch nur gegen die Varroamilbe machbar und gesetzlich sogar vorgeschrieben. Alle anderen Krankheiten der Honigbiene und der Bienenbrut lassen sich meist nur mit Antibiotika behandeln. In Deutschland ist dies jedoch, im Gegensatz zu den USA oder anderen Ländern nicht zugelassen. Ein sehr schöner Nebeneffekt: Es darf keine Rückstände […]
  • Besuch auf der Biofach
    Die Biofach in Nürnberg ist nach eigenen Angaben die Leitmesse zum Thema Bio Lebensmittel. Dieses Jahr haben auch wir uns auf die zweistündige Reise nach Nürnberg begeben. Neben ein paar Imkereibetrieben aus Osteuropa waren auch etliche Großhändler für Honig und ein paar Großimker vertreten. So ergab sich doch das ein oder andere Gespräch. Auch eine Menge an Verpackungherstellern waren auf der Biofach vertreten. Für uns war jedoch nichts wirklich passendes dabei. Dennoch ein interessanter Ausflug, den auch abseits der Imkerpfade gab es eine Menge interessante Bio-Lebensmittel zu verkosten und zu entdecken. Vom Biowein aus Argentinien über Spanische Wurst hin zu indischen Gewürzen. Satt waren wir im Anschluss allemal.     […]
  • Wärmebildaufnahmen
    Über das Wochenende hatten wir die Möglichkeit unsere Bienenvölker mit einer Wärmebildkamera zu fotografieren.  An den geschlossenen Bienenkästen ist ganz klar die Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung zu sehen. Am geöffneten Bienenkasten sieht man hingegen sehr schön die Wärme der Bienen in der Wintertraube. Da unsere Bienenvölker im Moment schon wieder brüten, ist es in der Mitte der Wintertraube um die 36° C warm, also um 40°C wärmer als im übrigen Bienenkasten. Die Oberfläche der Wintertraube hat im Moment zwischen 10- und 20°C. […]
  • Mariä Lichtmess- (früher) ein wichtiger Tag
    Lichtmess wird am 40. Tage nach Weihnachten gefeiert und galt früher in der katholischen Kirche als Ende der Weihnachtszeit. In der Landwirtschaft begann an Lichtmess früher das neue Wirtschaftsjahr. Hier endete das Dienstboten- und Knechtjahr und der Jahreslohn wurde vollends ausbezahlt. Meist wurden dann bis zum 5. Februar die einzigsten freien Tage gewährt. Die Feldarbeit konnte unter Umständen schon wieder aufgenommen werden und für das Vieh musste noch die Hälfte des Winterfutters vorhanden sein. Bei unseren Bienen hat sich hier wenig geändert. Auch diese müssen nun Anfang Februar noch die Hälfte oder gar mehr des Winterfutters besitzen. Den nun wird das Brutnest von Woche zu Woche größer und der Futterverbrauch steigt erheblich gegenüber der brutfreien Zeit im November und Dezember. […]
  • Imkertagung in Bad Boll
    Am Wochenende war wieder einmal Gelegenheit sich mit Imkerkollegen in Bad Boll auszutauschen. Im Gespräch wurden vor allem drei unserer Erkenntnisse aus den letzten Monaten bestätigt: – Deutscher Bio- Honig ist momentan Mangelware – Bienenvölker werden immer teurer und kosten mittlerweile bis zu 210 Euro. – Steuerrecht für Imkereien ist wirklich nicht einfach. […]
  • Imkerstethoskop?
    Beim Austausch mit anderen Imkerkollegen nimmt man doch das ein oder andere Interessante mit. So hatte mir ein Imkerkollege vor Weihnachten berichtet, dass er seine Völker im Winter mit einem Stethoskop abhört. So würde er schnell und ohne die Völker zu öffnen erkennen, ob diese noch leben. Für mich hörte sich dies nach einer Arbeitserleichterung an. Vor allem bei unseren Verkaufsvölkern würde ich so auf einfache und schnelle Art evtl. Verluste im Winter feststellen können. Eine bessere Auftragsabwickelung wäre die Folge. Leider hat sich diese Methode bei uns nicht verwirklichen lassen. Mit dem bestellten Stethoskop kann man zwar sehr schön das eigene Herz abhören. Aber aus dem Bienenkasten ließen sich leider keine Geräusche erkennen. Egal ob von oben, rechts, links, vorne oder hinten. Es blieb still. Erst beim abheben des Deckels wurden die Bienen sichtbar. Aber das geht auch ohne Stethoskop. Mit 5 Euro für das schöne rote Stethoskop hält sich der Verlust aber auch in Grenzen. […]
  • Winterzeit = Bauzeit
    In den Wintermonaten ist nun endlich Zeit Reparaturen vorzunehmen und Bienenkästen neu zu bauen. Momentan sind bei uns die Begattungskästchen an der Reihe. In diesen kleinen Kästchen schlüpfen die jungen Königinnen, gehen auf ihren Begattungsflug und legen die ersten Stifte. Anschließend können die jungen Königinnen zur Erstellung von Jungvölkern oder als Ersatzköniginnen verwendet werden. Nach dem Entnehmen der jungen Königin setzen wir die nächste schlupfreife Weiselzelle zu. So ist es möglich mittels eines Begattungskästchen 3-4 Königinnen pro Saison zu begatten – eine effiziente und doch artgerechte Methode. In den letzten beiden Jahren haben wir die so genannten Mini-Plus Beuten getestet. Diese haben uns nicht wirklich übezeugt und daüber hinaus ist die Anschaffung relativ teuer. Deshalb haben wir nun an unsere Bedürfnisse angepasste Begattungskästchen entworfen und gebaut. Im Gegensatz zu den im Handel üblichen Begattungskästchen aus Kunstoff und Hartschaum haben wir auch […]
  • “More than honey” ausgezeichnet
    Der Film beschäftigt sich mit dem weltweiten Bienensterben und dem Leben der Honigbiene. Während der Aufnahmen schaute der Schweizer Regisseur Markus Imhoof weltweit Imkern über die Schulter. Diese faszinierdene Aufnahmen wurden nun mit dem Bayrischen Filmpreis ausgezeichnet. […]
  • Warnung vor Pflanzenschutzmittel
    Systematische Pflanzenschutzmittel wirken von innen heraus: Durch das behandelte Saatgut verteilt die wachsende Pflanze das Gift während des Wachstums von den Wurzeln bis in die Blattspitzen. Fressen oder saugen nun Schädlinge an der Pflanze, sterben sie. Dieses grundlegende Prinzip gilt auch für die Gruppe der Neonicotinoide. Der in diese Gruppe gehörende Wirkstoff Clothianidin wird für das große Bienensterben im Jahr 2008 verantwortlich gemacht, als Landwirte Mais säten, und Clothianidinstaub in die Natur gelangte. Nützlinge sollen angeblich von dem Gift verschont bleiben. Doch auch Bienen kommen mit dem Gift über Pollen und Nektar in Kontakt. Auch die bisher wenig erforschten Gutationstropfen, die Pflanzen über Stängel und Blattoberseiten abgeben, enthalten dieses Gift. Auch diese werden von Insekten, darunter Honigbienen und Wildbienen, aufgenommen. Nun hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nach Abschluss einer Untersuchung vor drei Insektiziden aus dieser […]
  • Neues Design für Bienenkästen
    Heute hatten wir Besuch von einem Studenten für Produktdesign. Sebastian beschäftigt sich momentan mit dem Design von Bienenkästen und Arbeitsmaterial für die Stadtimkerei. Zusammen haben wir uns unsere verwendeten Bienenkästen und Gerätschaften angeschaut und uns über die Anforderungen der Bienen an Ihre Behausung unterhalten. Nun wird in den kommenden Wochen ein Prototyp entstehen. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.   […]
  • Stoppt das Bienensterben
    Unter diesem Titel läuft hier momentan eine Unterschriftenaktion, in der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner aufgefordert wird den Widerstand gegen einen Vorschlag der EU für eine Umgestaltung der Agrarsubventionen aufzugeben. Die EU- Kommsion möchte zukünftig nur noch landwirtschaftliche Betriebe fördern, die mindestens sieben Prozent ihrer Ackerflächen ohne Pestizide und ökologisch sinnvoll bewirtschaften. Damit wäre aus unserer Sicht ein erster Schritt getan um dem vorherrschenden Nahrungsmangel für viele Insekten zu bekämpfen. Unzurreichende Ernährung der Bienenvölker aufgrund von Monokulturen scheint ein großer Faktor beim Bienensterben zu sein. Hier geht es zur Aktion: Stoppt das Bienensterben     […]
  • Die Anfänge…
    Zwischen den Jahren habe ich nun endlich einmal Zeit gefunden etwas auf der Festplatte aufzuräumen. Hier habe ich auch Bilder meines ersten Bienenstandes wiedergefunden. Hier kann man in Erinnerungen schwelgen: Da die Erfahrung fehlte, war ich ständig am nachlesen und ausprobieren. Ich imkerte damals, noch größtenteils mit Schutzkleidung und bekam doch eine Menge Bienenstiche ab. Die beide Bienenvölker haben zwar den ersten Winter überlebt, doch im folgenden Winter hatten wir den ersten Verlust. Aber da hatten wir schon ein paar mehr Bienenvölker, so dass der Fortbestand nicht mehr gefährdet war.  Im Laufe der Zeit wurde der Umgang mit den Bienen immer professioneller und die Zahl der Bienenvölker nahm ständig zu, es folgte frühzeitig die Bio- Zertifizierung und das Hobby wurde schleichend zum Nebenerwerb. Hier hatte ich ja auch einmal über unser erstes Honigglas berichtet. Für die Zukunft wünschen wir uns den Verzicht auf Gentechnik und die Zunahme von Blühstreifen in […]
  • Der erste Bienenstich im neuen Jahr
    Eigentlich, so steht es in allen Lehrbüchern soll man die Bienen im Januar und Februar in Ruhe lassen. Bei zwei Bienenvölkern habe ich jedoch während der letzten Durchsicht Mitte Dezember einen Futtermangel festgestellt, der sehr gravierend ist. Also haben wir hier heute eine Notfütterung mit eigenem Honig gemacht. Und bei dieser Aktion habe ich heute meinen ersten Bienenstich des Jahres bekommen. Stiche bleiben auch bei unseren sanftmütigen Bienen nicht ganz aus, aber im Normalfall bekomme ich vor den ersten Schwarmkontrolle Mitte Mai keinen Stich und auch dann hält sich deren Zahl im Jahresverlauf in Grenzen, obwohl wir ja nahezu immer ohne Schutzkleidung arbeiten .  Hoffen wir einmal das dies kein schlechtes Omen für das kommende Jahr ist….   […]
  • Bienen Nachschub für 2013
    Die Bienensaison im neuen Jahr ist ja noch gut 5 Monate entfernt, aber unsere Bienen haben sich bei unseren Imkerkollegen offensichtlich einen guten Ruf erworben. Und so treffen seit einiger Zeit eine zunehmende Anzahl an Vorbestellungen für Jungvölker und Kunstschwärme bei uns ein. Die Vorbestellungen begannen bei uns in diesem Jahr früher als sonst. Eine frühe Bestellung hat für beide Seiten Vorteile: Da wir nach Eingang der Bestellung ausliefern erfolgt eine frühere Lieferung als bei einer Bestellung im März oder April. Auch hat man “sein” Bienenvolk sicher. In den letzten Jahren waren gute Jungvölker im Ende April/Mai nur noch mit Glück zu bekommen. Und wir als Bio- Imkerei bekommen natürlich etwas mehr Planungsicherheit. Vermehrt werden auch Gutscheine für unsere Bio- Bienenvölker in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein. Augenscheinlich  sind dies die Auswirkungen der  vielen Neuimkerkurse in den letzten Jahre.   […]
  • Film über unsere Bio Imkerei entsteht
    Über unsere Bio-Imkerei mit den verschiedenen Bienenständen in Stuttgart, Esslingen und Aichwald entsteht momentan ein kurzer Film. Mittlerweile haben wir schon zwei Drehtage hinter uns. Ich als Laie hatte mir das Ganze etwas unkomplizierter vorgestellt. Aber da war ich wohl voreilig: Die meiste Zeit zogen wir mit einem Wagen voll Ausrüstung durch die Gegend. Bis die Technik dann auf- und abgebaut war und das Licht alles Wichtige optimal ausleuchtete, vergingen pro Drehort gut und gerne 30- 50 Minuten. Die reinen Filmzeiten waren mit maximal zehn Minuten oft überraschend kurz. Im Film werden aus den guten Einstellungen dann  ganz schnell nur 5-20 Sekunden zu sehen sein. Andere Einstellungen finden gleich gar keine Verwendung. Als ich morgens zu  Beginn vom Kameramann den Spruch zu hören bekam: “Beim Filmen wartet man die meiste Zeit”, habe ich diesen nicht ganz ernst genommen, schließlich waren es meine ersten professionellen Filmaufnahmen und ich war voller Tatendrang. […]
  • “Unser” Weihnachtsmarkt
    Wir haben keine Probleme unsere hochwertigen Bio- Honige zu verkaufen. Unsere Kunden wissen unsere Qualität zu schätzen. Aus diesem Grunde ist für uns die Teilnahme an Weihnachtsmärkten ein zweischneidiges Schwert. Klar, jedes verkaufte Honigglas ist sein Geld wert, aber auch die dauerhafte Belieferung der Stammkunden sollte darunter nicht leiden. Schließlich ist unser Honigvorrat begrenzt. So nehmen wir also an nur einem Weihnachtsmarkt im Jahr teil. Dieser stellt uns aber auch schon vor gewisse logistische Herrausforderungen: Honig, Deko, Wechselgeld….alles will erst einmal bereitgestellt und verpackt werden. Und zwar so, dass alles in unseren Skoda Roomster passt. Übung macht ja bekanntlich den Meister, so dass wir dieses Jahr sogar noch ein wenig Platz im Kofferraum übrighatten. Das Rückbank und Beifahrersitz belegt sind ist selbstverständlich.   […]
  • Bio- Honig vom Stuttgarter Fernsehturm
    In diesem Jahr haben unsere Bienen zum ersten Mal “Bio- Honig vom Stuttgarter Fernsehturm” produziert. Hierzu hatten wir ein paar Bienenvölker an den Stuttgarter Fernsehturm verbracht. Als dann im Juli der Honig aus der Schleuder lief war die Qualität und der Geschmack überzeugend. Und nun- Anfang Dezember- ist er schon ausverkauft. Aber zum Glück für alle Interessierten geht es im kommenden Jahr mit der Produktion weiter. Bis dahin bleibt ja noch unser Stuttgarter Stadthonig.     […]
  • Warum wir kritisch sind…
    Dieser Film bestätigt wieder einmal unsere sehr skeptische Meinung gegenüber von Gentechnik:   […]
  • Den Bienen geht es gut
    Als Bio- Imkerei behandeln wir unsere Bienenvölker nur mit Ameisensäure und Oxalsäure. Bei uns gab es Anfang November den ersten Schnee und auch den ersten Frost über ein paar Nächte. Das bedeute für uns, dass wir drei Wochen später die notwendige Behandlung gegen die Varroamilbe mit Oxalsäure durchführen können. Am Wochenende bei klirrender Kälte war es nun soweit. Wir haben alle unsere brutfreien Bienenvölker behandelt. Ein spannender Moment, da wir als Imker zum ersten Mal seit zwei- drei Monaten wieder einen Blick in die Bienenvölker werfen. Die brennende Frage: Gibt es schon Ausfälle? Wie stark sind die Völker? Bisher haben wir eine Ausfallquote von 0% und die allermeisten Völker sehen stark aus.  Hoffen wir, dass dies auch bis zur neunen Honigsaison im April/ Mai so bleibt. […]
  • Superschlepper
    Wir haben auch zwei Schlepper in unserem Betrieb, welche hauptsächlich im Obstbau Verwendung finden. Unsere sind aber im Vergleich zu diesem Modell wohl kaum der Rede wert. […]
  • Bundesrat will uns Imkern helfen
    Honig der gentechnisch veränderte Pollen enthält darf  in Deutschland nicht verkauft werden. Diese Grundsatzentscheidung des EuGH (Honigurteil) vor 14 Monaten schränkte vor allem den Verkauf von Importhonigen ein. Aktuell liegen neue Pläne der EU-Kommission auf dem Tisch, wonach Pollen so umdefiniert werden sollen, dass der Honig auch mit gentechnisch veränderten Pollen verkauft werden darf. Nun hat sich der Bundesratvor alle Verbraucher gestellt, die natürliche Lebensmittel bevorzugen und die Regierung aufgefordert, sich für einen Schutz des Honiges vor Gentechnik einzusetzen (siehe auch hier). Wir als Bioimkerei sind hier natürlich auf der Linie der Skeptiker, für uns in die Gentechnik in der aktuellen Form nicht zu verantworten und aus diesem Grunde haben GVO- Pollen in Honig und gar im ganzen Bienenvolk nichts zu suchen. Schließlich stehen GVO-Pollen sogar im Verdacht das Bienensterben mit zu verursachen.   […]
  • Milch mit Honig gegen Husten?
    Laut eines hier veröffentlichten Artikels hilft Omas Hausrezept eindeutig gegen Husten. […]
  • Bienenweidekatalog
    Durch die in der Vergangenheit zugenommene Monokulturen in der Landwirtschaft nimmt das Nahrungsangebot für viele Insekten, darunter auch das der Honigbienen ständig ab. Folge sind Krankheiten und eine unzureichende Ernährung der für unser Ökosystem und die Bestäubung so wichtigen Insekten. Diese Problematik ist auch der grün- roten Landesregierung bei uns in Baden- Württemberg offensichtlich bewusst. Der nun vorgestellte Bienenweidekatalog enthält Vorschläge zur Begrünung mit für Insekten nützlichen Pflanzen und soll dazu beitragen das Trachtangebot zu verbessern und die Trachtzeit zu verlängern. Es werden vor allem nektar- und pollenreiche Pflanzen vorgeschlagen, die auf Unternehmensgeländen, in der Land- und Forstwirtschaft, sowie von Privatpersonen ausgesäht und gepflanzt werden können. Auch ich werde mir hier in Zukunft sicher die ein oder andete Anregung holen. B […]
  • 2012- kein gutes Honigjahr in Deutschland
    Wegen des anhaltenden Regens im Mai haben nicht nur unsere Bienen in diesem Jahr weniger Nektar gesammelt als im letzten Jahr. Nahezu jeder befreundete Imker klagt über eine schlechte Honigernte . Glaubt man den Medien sind haben vor allem wir Imker im Süden Deutschlands eine besonders schlechte Ernten eingebracht. Auch bei uns war das Ergebnis stark unterdurchschnittlich, doch im Vergleich mit manchen Imkerkollegen können wir noch auf Vorräte aus dem letzten Jahr zurückgreifen. Da die Nachfrage nach unseren Bio- Honigen jedoch stark zunimmt, wird es zwar knapp werden und einzelne Honigsorten werden uns sicherlich vor der nächsten Ernte ausgehen, aber ich denke den größten Teil der Nachfrage können wir beliefern.     […]
  • Zustand der Bienenvölker
    Die Bienenvölker sind dir Grundlage einer jeden Imkerei. Aus diesem Grunde sind auch wir sehr um unsere Bienen besorgt. Vor allem nach den momentanen heftigen Winden lohnt einmal ein Kontrollgang am Bienenstand. Diese Gelegenheit nutze ich auch meist zur stichprobenartigen Zustandskontolle der Bienenvölker. In diesem Jahr hatten wir bisher noch keine Ausfälle. Eine sorgsame Bekämpfung der Varroamilbe scheint sich allemal zu lohnen. Aber dies ist nur ein Teil der Miete. Eine sorgsame Auswahl des Standortes ist, neben weiteren Kriterien ein weitere wichtiger Faktor für eine sicher und gesunde Haltung der Bienenvölker. Wir achten hierbei vor allem im Winter auf eine wettergeschütze warme Lage, ein breites und ausreichendes Pollen- und Wasserangebot und möglichst weit von Flächen auf denen Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden entfernt.   […]
  • Der erste Schnee 2012
    Dieses Jahr gab es bei uns relativ früh den ersten Schnee und den ersten Frost. Nun stellt die Bienenköniginn  ihre legetätigkeit vollends ein und die Bienenvölker sind dann Ende November nach dem schlüpfen der letzten Brut brutfrei. Nach Weihnachten beginnt das Bienenvolk dann meist wieder zu brüten und zu wachsen. Ein Blick auf einen unsere winterlichen Bienenstände: […]
  • Super Bienenvolk?
    Auf unseren Bienenstände haben wir vereinzelt Bienenvölker die aus bis zu 8 Zargen bestehen. Diese Türme beherbergen aber bei weitem keine Superbienenvölker, sondern es sind einfach ausgeschleuderte Honigwaben auf ein Bienenvolk aufgestellt. Die Bienen entnehmen so den Waben die letzten Honigreste und die Waben können problemlos und sauber im kommenden Jahr wieder eingesetzt werden. Unsere Bienenvölker überwintern ausnahmslos auf einer Zarge. So wie das rechte Volk auf dem Bild. In ein paar Tagen sind die Waben von den Bienen alle ausgeputzt und wir räumen die Türme wieder ab.       […]
  • Apfelernte
    Neben den Bienen haben wir auch noch ein paar Hektar Streuobstwiesen die wir ebenfalls Bio- zertifizieren lassen. Nun, da die Bienen nahezu alle eingewintert sind, beschäftigen wir uns momentan vor allem mit unserem Nebenwerwerb, der Apfelernte. Für eine wirtschaftliche Ernte ist eine Auflesemaschine heute nahezu Bedingung. So sind an einem Tag, je nach Baumbehang und Bodenbeschaffenheit 2,5t- 5t mit 1-2 Personen machbar. Bei den traditionell sehr geringen Mostobstpreisen lohnt zwar die Ernte alter Bäume, aber kaum die Neuanpflanzung. Hier wird die Erntemenge in ein paar Jahren sicherlich deutlich sinken. Den die alten Bäume leben auch nicht ewig. Es sei den an den Mostobstpreisen ändert sich grundlegend etwas, oder eine Förderung von Neuanlagen findet auch in unserer Region statt. Ein paar Eindrücke:   […]
  • Sehenswerter Film
  • Neue Internetseite
    Nachdem unser Bio- Honig und unsere Bio- Bienen immer mehr nachfrage wecken, haben wir nun unsere Internetseite überarbeitet. Unter www.bio-imkerei-goldbluete.de finden Sie ab sofort mehr über uns. Diesen Blog werden wir hier natürlich weiterführen. […]
  • Unsere Bio- Imkerei in der Presse
    Immer wieder schön, wenn Zeitungen einen (positiven) Artikel über einen veröffentlichen. Von uns sind aktuell davon gleich drei erschienen:   Honig von Stuttgarts Wahrzeichen Auf dem Dach des Steigenberger Graf Zeppelin wird Großstadthonig produziert Bienenfleißig im Bankenhaus   […]
  • Unsere Bio Bienen treffen Bio Kühe
    Alles Bio? An einem unserer Bienenstände sind uns die Bio- Kühe eines befreundeten Landwirtes auf die Pelle gerückt. Weder die Bienen noch die Kühe haben sich aber unwohl gefühlt. […]
  • Abends bei den Bienen
    Muss hierzu noch etwas gesagt werden?     […]
  • Onlineshop
    Vielen ist es nicht entgangen, dass unser Onlineshop im Moment seinen Namen nicht verdient und eben offline ist. Das ist von mir so gewollt, da ich die Sommerzeit dazu nutzen möchte die gesetzlichen Vorgaben, die so genannte Button- Regelung einzuarbeiten. Leider bin ich in nicht früher dazu gekommen, so dass der Shop nun ersteinmal bis Ende August/ Anfang September nicht zur Verfügung steht. Vielleicht werde ich in diesem Zusammenhang auch die komplette Webseite überarbeite (lassen?).     […]
  • Biene vs. Elefant
    Elefanten haben offentsichtlich große Angst vor Biene. Sie betrachten die Bienen allem Anschein nach als Plagegeister vor denen man besser die Flucht ergreifen sollte. Afrikanische Bauern nutzen dieses Verhalten nun, indem Sie das Summen der Bienen auf Band aufnehmen und beim auftauchen von Elefantenherden auf Ihren Feldern abspielen. Die afrikanische Honigbienen ist zwar nicht so sanftmütig wie unsere Bienen, jedoch hätte ich nicht gedacht, dass ein Elefant mit seiner 2-3 cm dicken Haut vor Bienen Angst hat. Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass ein Elefant wohl in seiner natürlichen Umgebung kaum Kontakt zu Bienenvölkern hat.   […]
  • Klebriger Unfall
    Heute hatte ein Kollege von mir besonders Pech: Mitten im Kreisverkehr rutschte ein Teil seiner Ladung Bienenfutter vom Hänger. Es handelte sich hierbei um diese Nachfüllpakete. Als wir noch nicht bio- zertifiziert waren hatte ich diese im Karton verpackten Kunststoffbeutel auch in Verwendung. Eine sehr dickflüssige Maße aus 3 Teilen Zucker und 2 Teilen Wasser. Das aufplatzen der Beutel auf der Straße verursachte größere klebrige Pfützen. Durch die fahrenden Autos wurden diese Zuckerseen großzügig verteilt. Nach eintreffen der Polizei musste/ durfte unser Kollege mit einem Wassereimer die Straße reinigen. Bei 30°C ein zweifelhaftes vergnügen.  Aber nicht auszudenken, wenn Tausenden von Bienen oder Wespen das schöne Futter auf  der Straße entdeckt hätten… […]
  • Kunden loben mal wieder
    Heute habe ich wieder einen besonders schöne Zuschrift einer Kundinn bekommen. “Lieber Herr Faiß, Seit einigen Jahren sind wir große Honigesser. Sogar unsere kleinsten mit 3 und 5 Jahren sind ganz wild auf Ihren Rapshonig. Nun waren wir im Urlaub und hatten leider keinen ausreichenden Vorrat an Honig mit dabei. Also ging es los zum örtlichen Imker und es wurde ein Glas Rapshonig gekauft. Leider mussten wir am folgenden Tag feststellen, dass dieser Honig leider gar nicht mit dem Ihren vergleichbar ist. Die cremige Konsistenz und sogar der Geschmack wurden bei weitem nicht erreicht. Unser Kleinster verschmähte den Honig ganz. Machen Sie weiter so. Uns hat Ihre Qualität überzeugt. Zum Schluß hätte ich noch eine Frage: Warum gibt es einen geschmacklichen Unterschied zwischen der gleichen Honigsorte? Mit lieben Grüßen Silke W.” Gerne beatworten wir hier diese Frage. Der geschmackliche Unterschied kann durch zwei Sachen entstehen: – Wenn die Bienen neben Raps noch andere […]
  • Die Essensvernichter
    Wir legen besonderen Wert auf die Qualität und die Nachhaltigkeit unseres Honiges. Aus diesem Grunde arbeiten wir z.B. nach den Grundsätzen der EU- Bio- Richtline, oder erzeugen nur Honige aus unserer Region.  Diese Wirtschaftswiese kommt bei uns nicht aus einem rein wirtschaftlichen Denken, sondern ist vor allem auch den persönlichen Qualitätsansprüchen gegenüber Lebensmitteln und der moralischen Haltung gegenüber der Natur geschuldet. Dass wir in Europa viele Lebensmittel wegwerfen, oder die Fischerei in sehr großen Teilen nicht nachhaltig ist, ist vielen Lesern sicherlich bekannt. Auch mir sind unser verschwenderischer Umgang mit Lebensmittel bekannt. Dennoch war ich bei der Lektüre des Buches “Die Essensvernichter” zum Teil über das enorme Ausmaß überrascht. Jedem, der sich in diesem Jahr vorgenommen hat sich bewußter, gesünder und vor allem umweltfreundlicher zu ernähren lege ich diese Buch Nahe. Erklärt werden auch die zusammenhänge zwischen dem Hunger in Afrika und […]
  • Esslinger Stadthonig
    In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal Esslinger Stadthonig geerntet. Neben einem Bienenstand auf den Dächern der Kreisparkasse Esslingen, hatten wir in diesem Jahr einen weiteren Bienenstand mit schöner Aussicht über die Dächer Esslingens. Demnächst werde ich hier sicherlich noch einmal genauer auf den Standort bei der Kreisparkasse Esslingen eingehen. Zu kaufen wird der Esslinger Stadthonig erstmals am 01. September auf dem 1. Esslinger Honigmarkt am Postmichelbrunnen zu sein. Selbstverständlich werden wir dort mit einem Stand vertreten sein. Anschließend wird der Esslinger Stadthonig bei Enkel Schulz am Roßmarkt in Esslingen und in unserem Onlineshop erhältlich sein. Im September bieten wir dann noch eine Führung über unsere Bienenstände an. Darüber werde ich aber hier auch noch einmal berichten. […]
  • Professionelle Bienenbilder
    Heute haben wir zusammen mit dem Fotografen Bernhard Richter einen unserer Bienenstände besucht. Ziel war es ein paar schöne Bienenbilder zu “schießen”. Nach fast 2 Stunden fotografieren hatte Herr Richter eine Menge Material beisammen. Anbei zwei (vekleinerte) Kostproben: Zu erwerben sind diese und weitere Bilder auf der Seite von ben185 bei istockphoto. Wir bedanken uns ganz herzlich für die tollen Bilder.   […]
  • Honig vom Stuttgarter Fernsehturm
    Endlich, der lange erwartete Honig vom Stuttgarter Fernsehturm lief gestern aus unserer Honigschleuder. Bienen an besonderen Standorten zu betreuen macht nahezu immer Spaß, wenn dann aber noch nette Techniker wie beim SWR dabei sind verwandelt sich die Nachschau oft zum Wissensaustausch. Imkerlatein gegen Stuttgarter Fernsehturmwissen. Wussten Sie, dass der Rekord zu Fuß auf den Fernsehturm bei knapp 4:30 Minuten liegt, manch einer aber auch schon über 45 Minuten benötigte? Immer wieder schön beim SWR am Fernsehturm…. […]
  • Honigernte 2012
    Momentan läuft bei uns die letzte Honigernte in diesem Jahr. Nach und nach ernten wir gerade den Honig der einzelnen Bienenstände. Den Stuttgarter Stadthonig, sowie den Esslinger Stadthonig haben wir ebenso, wie unseren Bio- Wald- Blütenhonig aus Aichwald bereits geschleudert. Nun stehen noch einige Bienenstände aus, aber ich kann jetzt schon sagen, dass unsere Honigernte in diesem Jahr deutlich unter der des Vorjahres liegen wird. Vor allem der trockene Mai und dann der verregnete und wechselhafte Juni und Juli haben es den Bienen beim sammeln nicht leicht gemacht. Hoffen wir einmal, dass wir mit unseren Vorräten durch den Winter kommen. […]
  • Die letzten Bienenköniginnen
    In diesem Jahr haben wir wieder Dutzende von Bienenköniginnen verschickt. Zum ersten Mal auch in die Türkei, die Schweiz und nach Spanien. In dieser Woche verlassen die letzten begatteten Königinnen unsere Imkerei. Die momentan noch laufenden Zuchtserien werden wir für unsere eigenen Bienenvölker benötigen und nur noch dem ein oder anderen Kollegen aus der größten Not helfen. […]
  • Bio- Honigbienen in Stuttgart schauen fern
    Theoretisch könnten wir diesen Bienen auf einem Hotel in der Stuttgarter Innenstadt eine Menge Unterhaltung an regnerischen Tagen anbieten. Da dies aber vermutlich kaum Wertschätzung auf Seiten unserer Bienen findet und auch die Satelittenschüssel wohl eine Reaktivierung benötigt, lassen wir dies doch lieber sein. Ich bezweifle auch, dass sich dadurch unsere Bio- Honig Ernte erhöhen würde.   […]
  • Stechen Bienen?
    Berührungsängste mit Bienen haben vor allem mit der Angst vor dem Bienenstich zu tun. Vor allem  bei unseren Bienenvölkern auf den Bienenständen in der Stadt legen wir großen Wert auf die Sanftmütigkeit. Auf dem angefügten Filmchen habe ich vor ein paar Tagen eines unserer Bienenvölker ohne die übliche Rauchgabe geöffnet.Bienen zum streicheln. Kein Wunder das vor allem Jungimker Königinnen aus dieser Zuchtlinie bei uns stark nachfragen. Natürlich kann auch eine Biene aus so einem Volk stechen, aber es passiert sehr selten. Ich gehe grundsätzlich ohne Schleier an die Bienen. Bei warmem Wetter arbeite ich auch nahezu auschließlich im T- Shirt. Das Ergebnis: Bei unserer großen Anzahl an Bienenvölker vielleicht 15- 20 Stiche im Jahr. […]
  • Bau von Kunstschwarmkisten
    Eigentlich sollte, laut guter Lehrmeinung die Zeit im Winter zur Wartung und zum Bau von benötigtem Material benötigt werden. Aber im Wandel der Zeit sind in unserer Imkerei im Winter auch viele administrative Arbeiten zu erledigen und vor allem ist dies die Hauptzeit für den Honigverkauf. In dieser “Zeit zwischen der Bienensaison” gibt es mittlerweile also auch eine Menge zu erledigen, so dass hier nicht alle notwendigen arbeiten, wie gewünscht erledigt werden können. Vor allem hat diese Herbst und Winterzeit ein Manko: Wir wissen noch nicht wie die Bienenköniginnen aus unserer Zucht, unsere Bienenableger, die Jungvölker….im kommenden Jahr nachgefragt werden. Aus diesem Grunde haben wir nun, knapp 4 Wochen vor der letzten Honigernte noch einmal ein paar Stunden im Bastelkeller verbracht und unseren Vorrat an Kunstschwarmkisten erhöht. Mittels dieser Kisten, bilden wir einen Teil unserer Jungvölker mit der letzten Honigernte von Mitte Juli- Mitte August. Diese […]
  • Bio- Zucker 2012
    Nun ist auch für dieses Jahr unser Bio- Zucker angeliefert worden. Diesen Zucker verwenden wir als Winterfutter für die Bienen. In Wasser  aufgelöst verabreichen wir bis zu 20 kg/ Bienenvolk nach der letzten Honigernte im August. Eine Besonderheit bei uns Bio- Imkern ist das hinzumischen von Honig. Laut Verordnung müssen wir unseren Bio- Bienen, im Gegensatz zu konventionellen Imkern min. 10% Honig mit in den Winter geben. Da wir an das Gute im Honig glauben, geben wir unseren Bienenvölkern deutlich mehr Honigvorrat mit in den Winter. Das ist natürlich auch ein Kostenfaktor. Konventioneller Winterfutter kosten ca. 1,20 Euro/ kg, unser Biozucker ca. 2 Euro/ kg und Honig ist hier natürlich noch weit wertvoller, besitzt jedoch auch unbezahlbare Inhaltsstoffe. Bei unserer Betriebsgröße bestellen wir den Bio- Zucker für unsere Bienen immer palettenweise und da ist es einfach geschickt auf unseren alten Zettelmeyer Radlader zurückgreifen zu können. Nach rund 50 Jahren Einsatz sieht er zwar […]
  • Ein besonderer Bienenstand- Stuttgarter Fernsehturm
    Heute haben wir einen kleinen Teil unserer Bienenvölker an einen ganz besonderen Standort gebracht: Dank der Unterstützung des SWR sammeln unsere Bienen nun direkt am Fuße des Stuttgarter Fernsehturmes Honig. Ob unsere Bienen auch einmal hinauf auf die Aussichtsplattform fliegen? Wohl kaum, schließlich bewegen sich unsere Honigbienen in der Regel nur  15-25m über dem Erdboden. Ein Gefahr besteht also für keinen der Besucher. Auch die Mitarbeiter des SWR sind in Sicherheit. Und die Bienen? Auch hier kommt niemand ran. Unsere Bienen stehen nämlich zwischen zwei sehr hohen, mit Stacheldraht bewährten Zäune. Relikte aus der Zeit in der die RAF noch Ihr Unwesen trieb.   […]
  • Der steigende Honigpreise?
    Das wechselhafte und regnerische Wetter der vergangenen Wochen hat nicht nur in Süddeutschland bei manchem Imker die Honigernte verkleinert. Auch in weiten Teilen Osteuropas, wo doch ein beträchtlicher Anteil, vor allem an Akazienhonig herstammt, scheint das Wetter die Honigernte zum Teil sehr stark verringert zu haben. Das Bienensterben in anderen Teilen der Welt führt auch dazu ,dass die weltweit verfügbare Honigmenge sehr knapp ist. Da wir keinen weltweiten Handelsgeschäfte mit unserem Honig führen und auch bisher noch nichts an den Großhandel abgegeben haben, sind wir nicht direkt von steigenden Weltmarktpreisen betroffen. Aber auch bei uns ist der Kostendruck über die Jahre nicht kleiner geworden. Haben wir vor 4 Jahren noch für ein Kilo Zucker zur Wintereinfütterung 0,92 Euro bezahlt sind es mittlerweile knapp 2 Euro. Auch der Einkaufspreis für Honiggläser hat sich im gleichen Zeitraum um 13% erhöht und die steigenden Benzinkosten gehen an uns, mit immerhin knapp 40.000 km […]
  • Bienenköniginnen = Mangelware
    Aus unsere Bienenzucht verkaufen wir alljährlich auch eine bestimmte Anzahl an begatteten Bienenköniginnen an andere Imker. Bei dem momentanen regnerischen und wechselhaften Wetter, lässt sich der Königinnennachwuchs jedoch mehr Zeit bis zum Hochzeitsflug oder kehrt – im schlimmsten Fall- gar nicht mehr zurück. Das stellt vor allem Imkerkollegen, die nur wenige Völker bewirtschaften vor gewisse Herrausforderungen, denn die Bienenköniginn ist schließlich der Grundstein eines Bienenvolkes. Auch wir haben natürlich im Moment schlechtere Begattungserfolgen. Da wir jedoch größere Zuchtserien haben, können wir hier dem ein oder anderen Kollegen noch kurzfristig aushelfen. Aber auch wir müssen nun langsam an unseren eigenen Nachwuchs denken. […]
  • Die Qualität von Importhonig lässt zu wünschen übrig
    Das Deutschland und Mitteleuropa den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen untersagt wirkt sich immer stärker auch auf die Qualität von Honig aus. Vor allem die Honige aus Süd- und Mittelamerika weisen hier zum Teil deutliche Verunreinigungen mit Pollen von GVOs  auf. Kein Wunder, sind hier bei wichtigen Kulturpflanzen wie Soja, Mais und Raps nahezu nur noch genveränderte Sorten auf den Äckern. In Honig aus Baden- Württemberg zeigten keine Auffälligkeiften, so geht es aus dem Bericht der Prüfer vom Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg hervor. Ein großer Teil des in Deutschland vermarkteten Honiges stammt aus Mitte- und Südamerika. Ich hatte vor einem halben Jahr  die Importmengen von Honige schon einmal aufgeschlüsselt. […]
  • Honig der kein Honig ist
    Bei einer Untersuchung stellte das Palynology Research Laboratory in den USA fest, dass 75% der in den US verkauften Honiges nicht mehr viel mit dem Produkt aus dem Bienenvolk gemein hat. Auch in den USA kommt, wie in Deutschland ein ein großer Teil des Honiges aus Argentinien, Mexico und Indien. Hier gelten ganz andere Gesetze, die zum Teil lange nicht an die strengen Deutschen Richtlinien und Vorschriften für Honig herankommen. Vor allem Honig aus Indien fällt öfters durch Bleibelastungen auf: Die Europäische Gesundheitsbehörde stellte in 2010 und 2011 in 23% von 362 Proben indischen Honiges Blei und min. zwei Arten von Antibiotika fest. Nach Genpollen suchte die baden- württembergische Lebensmittelüberwachung und wurde auch hier bei Auslandshonigen fündig. Über die, in der Industrie eingesetzte Druckfilterung von Honig hatte ich hier ja bereits geschrieben. Heraus kommt ein pollenfreier Dicksaft. Sollte dieser sich noch Honig nennen dürfen? Mit dem Bio- Honig von uns hat dieses […]
  • Frischer Rapshonig 2012
    In diesem Jahr, aufgrund der Witterung fast zwei Wochen später als im vergangenen Jahr haben wir heute die erste Charge an Rapshonig geschleudert. Für uns ist hauptsächlich die Qualität entscheidend. Neben dem schönen milden Geschmack haben wir auch wieder mit einem  Wassergehalt von 16% einen hervorragenden Wert. Wir haben das Glück, dass im Flugradius unserer Bienen nur ein Landwirt Raps anbaut, der während der Rapsblüte keine Pflanzenschutzmittel im Raps ausbringt .Genpollen sind bei uns bisher zum Glück kein Thema. Das unser cremiger Rapshonig sehr gut ankommt, zeigt sich an unseren Verkaufszahlen. Einer der umsatzstärksten Honige in unserem Sortiment- der sogar Kindern das Nutella austreibt.     […]
  • Bienenköniginnen schlüpfen
    Eine Bienenkönigin ist auf die Unterstützung eines Bienenvolkes angewiesen. Keine unserer Honigbienen ist alleine überlebensfähig. Ihr ganzes Verhalten beruht auf dem sozialen Leben in einem Bienenvolk. Da aber in einem Bienenvolk in der Regel nur eine Bienenkönigin geduldet wird, wir aber bis zu 20 Weiselzellen pro Volk zur Pflege einsetzen, müssen diese kurz vor dem Schlupf, oder in Ausnahmefällen nach dem Schlupf, auf eigene Bienenvölker verteilt werden. Wir verwenden hierfür die so genannten Mini-Plus-Beuten. Das sind kleine Bienenkästen in denen ungefähr 1-2 Honiggläser voll Bienen Platz finden. Hier bringen wir die schlupfreife Weiselzelle ein, aus der die Königin schlüpft. Nach 5-7 Tagen startet diese zum Hochzeitsflug und beginnt danach mit der Eiablage. In diesem Jahr haben wir unseren Bestand an Mini- Plus-Beuten vergrößert und so haben wir sie in den letzten Tagen zum ersten Mal mit Bienen besetzt. In drei Tagen hängen wir dann die schlupfreifen Weiselzellen zu, aus denen […]
  • Erste Königinen in 2012
    Nachdem wir ja zu Beginn der Saison einige Probleme mit unserer Zucht hatten, sind in den letzten Tagen endlich die ersten Bienenköniginen unserer Zuchtsaison geschlüpft. Gute, leistungsstarke Königinen sind ein Muß für eine Erwerbsimkerei wie unsere. Denn nur mit Ertragsstarken und sanften Königinnen lässt sich schnell und zielorientiert arbeiten.Aus diesem Grunde züchten wir unsere Wirtschaftsköniginnen nahezu ausschließlich selbst nach. Da sich die Qualität unserer Bienenköniginnen herumgesprochen hat, verkaufen wir auch eine stetig wachsende Anzahl deutschlandweit. Ungefähr 5 Tage nach dem Schlupf ist die Königin bereit für die Begattung. Hierzu verlässt sie den Bienenkasten und begibt sich auf den Hochzeitsflug. An bestimmten Plätzen trifft die Bienenkönigin auf die männlichen Bienen- die Drohnen- und nimmt den Samen von mehreren Drohnen in die Samenblase auf. Dieser Vorrat reicht nun für die gesamte  Lebenszeit (2-4 Jahre) der Bienenkönigin. Schlupfreife  Weiselzelle:   […]
  • Neuer Bienenstand
    Da es an unserem bisherigen Stand für die Königinnenzucht eng wird, haben wir heute einen weiteren stabilen Bienenstand erstellt. An einem von der Morgensonne beschienenen Hang, mit Schatten vor der heißen Mittagssonne, können hier unsere jungen Königinnen ihren Begattungsflug unternehmen und Ihre erste Brut anlegen. In ein paar Wochen wird es hier munter zugehen. Zumindest hoffen wir das…   […]
  • Bienen- Ein Volk und seine Königin
    Zusammen mit der ORF und 3sat ist  am österreichischen Bildungzentrum Warth ein sehr schöner Film über Bienen und die moderne Imkerei entstanden. Die Imkermeisterin Yasmin Zwinst wird bei Ihrer Arbeit begleitet. Beeindruckend sind die vielen sehr gelungenen Kameraeinstellungen aus dem Bienenvolk die sehr schöne Einblicke und Bilder liefern, die so nur ein Imker erlebt. Ein realistischer Einblick in die moderne Imkerei.         […]
  • Rapsblüte geht zu Ende
    Nach nun gut 3 Wochen geht an unserem Heimatstandort (Vorderer Schurwald, 470m ü. NN) die Rapsblüte zu Ende. Es ist immer wieder faszinierend wie schnell dies gehen kann. Das kalte und regnerische Wetter hat die Rapsblüte über Nacht nahezu schlagartig beendet. Wo am späten Nachmittag noch ein Blütenmeer vorhanden war, ist am frühen Morgen das grün der Rapsstengel- und schoten überwiegend. In diesem Jahr konnten wir mit der Frühtracht sehr zufrieden sein. Die Kirschbaumblüte nutzten unsere Bienenvölker sehr schön zum Aufbau uns sammelten dann ab der Apfelbaumblüte reichlich Nektar. Immer wieder werden wir über den Honigertrag eines Bienenvolkes befragt. Bei uns wird es dieses Jahr nach Ende der Frühjahrsblüte sicherlich Völker geben, von denen wir über 35 kg Honig schleudern. Ich denke, dass wir Ende der kommenden Woche unseren Bio- Frühjahrsblütenhonig und unseren Bio- Rapshonig schleudern werden.   […]
  • Summ mir das Lied vom Tod
    Mindestens zwei Mal/ Woche werden wir auf das Bienensterben angesprochen. Den medialen Höhepunkt erreichte das Bienensterben sicherlich vor vier Jahren mit falsch gebeizten Maissaatgut welches das Nervengift Clothianidin enthält. Doch die Probleme der Bienen sind nach wie vor groß. Neben den Pflanzenschutzmitteln ist mehr den je auch die Intensivierung der Landwirtschaft, vor allem des Maisanbaues ein Problem. Wir haben hier zum Glück, in der kleinstrukturierten Umgebung vor unsrer Haustür noch keine allzu großen Probleme. Auch die Angst vor der Zulassung von GVO schwebt ständig mit. Der Film “Summ mir das Lied vom Tod” begibt sich mit verschiedenen Imkern, Bienenwissenschaftlern und der Chemieindustrie auf die Suche nach möglichen Ursachen für das Bienensterben und beleuchtet auch das Zustandekommen von Grenzwerten und die Zulassungskriterien für Pflanzenschutzmittel. Ein sehr lehrreicher und immer noch aktueller Film:     […]
  • Königinenzucht läuft momentan miserabel
    In diesem Jahr haben wir bei der vor einer Woche begonnen ersten Königinenzucht miserable Ergebnisse. Von 25 angebotenen Zellen wurden jedeglich vier Zellen so gepflegt, dass hier Hoffnung auf eine Bienenkönigin besteht. Ob das Wetter den Bienen zu wechselhaft war? Etwas anderes fällt mir nicht ein. Die Stärke der pflegenden Bienenvölker war gut, das Trachtangebot wie in den Vorjahren… Versuchen wir es eben noch einmal. Schließlich haben wir in diesem Jahr noch etliche Zuchtserien geplant. […]
  • Wildbienen und Honigbienen- beide gefährdet
    Auf der Seite des Handelsblattes findet sich ein Filmchen über Wildbienen. Mehr als die Hälfte der unzähligen Wildbienenarten sind bestandsgefährdet. Neben dem Bienensterben bei den verschiedenen Rassen der Honigbiene eine weitere negative Meldung für die auf die Bestäubung angewiesene Landwirtschaft und Natur. Die Honigbienen können die Wildbienen nicht ersetzen. Hinzu kommen noch die nicht allzu rosigen Zukunftsaussichten. Zum Film […]
  • Königinenzucht – die Erste 2012
    Am Freitag haben wir die erste Königinenzucht für dieses Jahr begonnen. Hierzu verwenden wir selbst gezogene Wachseimerchen, die wir an der Zuchtleiste anbringen- wie auf dem ersten Bild zu sehen. Im Gegensatz zu vielen Imkereien setzen wir hier auch auf Bienenwachs und nutzen nicht die mehrmals verwendbaren Eimerchen aus Kunststoff. Von einer unseren Zuchtzielen entsprechenden Königin setzen wir nun Stifte (jüngste Bieneneier) in diese Zellen ein. Dies geschieht mit dem Umlarvlöffel. Die so bestückte Zuchtleiste mit 11 Eimerchen hängen wir nun in ein Bienenvolk ohne Königin. Nach 2 Tagen werden die Larven wie auf dem zweiten Bild von den Bienen gepflegt und nach 13 Tagen schlüpfen dann die jungen Königinnen, welche wir zur Bildung von Ablegern verwenden, oder verkaufen. […]
  • Frühjahrsblüte- und Rapsblüte
    In den letzten Tagen hat bei zunehmend wärmeren Wetter die Raps- und auch die Apfelbaumblüte begonnen. Im Vergleich zum letzten Jahr ca. 12 Tage später, aber gerade dies ist in diesem Jahr für unsere Bienen genau richtig. Durch den späten Beginn der Blüte hatten unsere Bienenvölker noch etwas mehr Zeit sich zu wachsen. Die vergangene Kirsch- und Birnenbaumblüte dienten Ihnen zur ersten Nahrungversorgung und zur Einlagerung von etwas Honig. Mit der nun begonnenen Raps- und Apfelbaumblüte wachsen die Honigvorrate innerhalb kürzester Zeit enorm an. Wichtig ist vor allem beim Raps, dass hier genug Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist, ansonsten geht bei der Rapspflanze die Nektarerzeugung zurück. Aber auch die Bienen brauchen angenehmes Flugwetter. Zwischen 15° und 30° sollten es schon sein. Am besten windstill. Für uns immer ein schöner Moment, wenn die Saison an den Bienenständen wieder startet. Auch wenn die kommenden Monate doch zweitweise arbeitsintensive Zeiten bringen werden. Neben […]
  • Esslinger Stadthonig- die erste Etappe
    Letzte Woche haben wir zwei mögliche Standplätze für unsere Bienenvölker besichtigt, auf denen wir in diesem Jahr unseren “Esslinger Stadthonig” ernten möchten. Wie auch bei unserem Stuttgarter Stadthonig begeben wir uns auch in Esslingen wieder in die Halbhöhenlage. Neben unserem Stuttgarter Stadthonig werden wir in diesem Jahr nun auch sicher einen Esslinger Stadthonig anbieten können. Lassen wir uns vom Geschmack überraschen. […]
  • Machen Bienen Feierabend?
    Bei dem momentanen schönen und mit 15° Grad auch recht warmen Wetter fliegen unsere Bienen fleißig die Kirschblüten an.  Da die Honigbienen abends ihren Flugbetrieb einstellen, liegt die Vermutung nahe, dass sie sich im Bienenstock ausruhen. Dass dies meist nicht so ist zeigt dieses Foto, entstanden bei einem abendlichen Besuch an unserem Bienenstand mit Jungvölkern. Mit dem Hinterleib Richtung Flugloch fächeln die Bienen Luft aus, bzw. in den Bienenkasten. Ein schönes Gebrumme und wenn man mit der Nase nah an das Flugloch geht, auch ein wunderbarer aromatischer Honiggeruch. Noch intensiver als bei der Honigschleuderung. Vermutlich weil auch noch der lebendige Geruch des Bienenstockes hinzukommt. Das Ganze dient dem Luftaustausch, denn der wässrige Nektar muss schließlich zum Honig mit 16-18% Wassergehalt heruntergetrocknet werden und mit der Luft wird auch die Feuchtigkeit nach draußen befördert.     […]
  • Unser Raucher
    Eines der wichtigsten Werkzeuge in jeder Imkerei ist der Raucher. Kein öffnen des Bienenkasten ohne dieses Gerät. Der Raucher steht zwar immer einsatzbereit neben dem Imker, wird aber bei uns nur sehr sparsam benützt, da der Rauch auch den Honiggeschmack verändern kann. Unsere Bienen sind sehr sanftmütig, so dass wir im Regelfall auch ohne Schleier und nahezu ohne Rauch ohne Bienenstich davonkommen. Dennoch ist vor allem bei öffnen des Bienenvolkes ein kleiner Rauchstoß notwendig um die Bienen von der Oberseite der Bienenbeute zu vertreiben. Schließlich wollen wir auch keine Bienen zerquetschen. Zum Einsatz kommen bei uns im Raucher Strohpellets. Diese sind im Gegensatz zu manch künstlichen Rauchmischungen, oder gar Spray aus der Dose natürlichen Ursprungs, günstig und brennen hervorragend und lange.     […]
  • Erstes Honigglas kehrt zurück
    Heute erhielt ich von einem Kunden eine “Rarität” zurück. Eines unserer ersten Honiggläser. Als ich vor ein paar Jahren mit der Imkerei anfing, füllte ich den Honig meiner ersten Bienenvölker in die Gläser mit dem gelben Deckel ab. Die Etiketten gab und gibt es noch immer bei einem Händler für Imkereibedarf von der Stange. Ausschlaggebend war für mich damals eine wiedererkennbares “eigenes” Glas zu haben und den Honig nicht in den bekannten Gläsern des Deutschen Imkerbundes mit goldenem Deckel abzufüllen. Erst in den letzten Tage habe er das Glas leergemacht und der Honig sei noch “pfundsgut” gewesen. Das ist doch schön, das Glas bekommt nun einen Ehrenplatz, auch wenn es deutlich gelitten hat. Mittlerweile hat sich doch einiges geändert. Grundlegend ist sicherlich die Bio- Zertifizierung unserer Imkerei und auch bei den Honigetiketten haben wir den damals schon eingeschlagenen Weg weiterverfolgt. […]
  • Angriff der Mäuse
    Mäuse können vor allem im Winter eine ernstzunehmende Gefahr für ein Bienenvolk werden. Auf der Suche nach einem Platz zum überwintern finden Mäuse im Herbst oft in ungeschützten Bienenkästen Unterschlupf. Dort ist es trocken und Nahrung ist ausreichend vorhanden. Für die Bienenvölker führt dieser Gast oft in den Tod. Die ständige Unruhe durch die Maus kostet die Bienen eine Menge Kraft und auch das Winterfutter der Bienen ist dann knapp. Um das eindringen der Mäuse zu verhindern bringen wir im Herbst ein Maschendraht am Flugloch an. Durch diesen können die Bienen noch ein- und ausfliegen, die Maus hat jedoch keine Chance. Was für Schäden an Bienen und Material entstehen können, zeigt das folgenden Foto. Hier haben wir das Schutzgitter nicht sorgfältig angebracht und eine Maus gelangte ins “gemachte Nest”.”   […]
  • Die Bienenvölker starten durch…
    Mit dem Beginn der diesjährigen Kirschenblüte vor ca. einer Woche kann man den Völkern beim wachsen zusehen. Nahezu alle unsere Völker haben mittlerweile “Ihren” Honigraum erhalten. Das ist ein Zarge voller Waben, die entweder von den Bienen selbst noch ausgebaut werden müssen, oder aber im letzten Jahr schon als Honigwaben dienten. Um eine einwandfreie Hygiene zu erhalten verwenden wir zur Honigernte nur unbebrütete und saubere Waben. Die Anzahl der Bienen pro Bienenvolk nimmt nun rasant zu und bis zur ersten Honigernte in 3-4 Wochen ist es nicht mehr weit. […]
  • Aus zwei mach eins
    Bei meiner Futterkontrolle unserer Bienenvölker entdeckte ich auch das ein oder andere schwache Volk. Bienenvölker die wie auf dem Bild nur eine Wabengasse besetzen sind sehr schwach und werden in der kommenden Saison keinen Honig einbringen. Hier hilft nur das vereinigen mit einem anderen Bienenvolk. Zusammen haben die Bienenvölker dann eine bessere Überlebenschance und bringen auch einen höheren Honigertrag. Zum Vergleich: Starke Bienenvölker besetzen im Moment fast alle Wabengassen.   […]
  • Rückstandsfreies Wachs
    Wie in den vergangenen zwei Jahren, benötigen wir auch in diesem Jahr wieder rückstandfreies Wachs für unsere Mittelwände. Normalerweise decken wir unseren Wachsbedarf aus dem eigenen Wachskreislauf. Aber durch unser rasantes Wachstum reicht unser selbst erzeugtes Wachs in diesem Jahr leider nicht aus. Als Bio- Imkerei sind wir auf rückstandfreies Wachs angewiesen, welches deutlich schwerer zu bekommen, als die üblichen Mittelwände aus konventionellem Wachs. Vor allem die Naturkosmetikhersteller haben einen enormen Bedarf an rückstandsfreiem Wachs. Lange war nicht sicher, ob unser Bedarf in der erforderlichen hohen Qualität gedeckt werden kann. Zum Glück hat es auch diesmal funktioniert und die Kartons sind eingetroffen. […]
  • Blick über Stuttgart
    Im Moment halten sich die Arbeiten am Bienenstand noch in einem überschaubaren Rahmen. Ausnahme sind einzig die regelmäßigen Kontrollen an unseren Bienenständen um z.B. wie gestern beschrieben den Futtervorrat zu kontrollieren. Bei nebligem Wetter nutzten wir die noch vorhandene Zeit vor der Saison um einmal einen Blick von oben auf unsere Stuttgarter Bienenstände zu werfen.Praktisch aus der Sicht einer fliegenden Biene. In Stuttgart bietet sich hier natürlich der Fernsehturm hervorragend an.   […]
  • Futterkontrolle am Bienenstand
    Durch den lang anhaltenden schönen Herbst und die sehr kalten Winterwochen mit bis zu -20°C haben unsere Honigbienen sicherlich mehr Futter verbraucht als in den Jahren davor. Zwar haben wir auch im letzten Jahr die Bienenvölker mit reichlich Winterfutter versorgt, bei dem gestrigen Kontrollgang mussten wir aber feststellen, dass vor allem sehr starke Völker, oder spät gebildete Ableger nahezu Ihren gesamten Futtervorrat aufgebraucht hatten. In normalen Jahren haben die Völker zu diesem Zeitpunkt noch ausreichend Futter um bis zur Blüte der Kirschen Mitte/ Ende April ohne Not auszukommen. In diesem Jahr werden wir die Futtervorräte der Bienenvölker mit dem Zuhängen von übrigen Futterwaben, zum Beispiel aus schwachen Völkern ergänzen müssen. Dies werden wir zügig in der kommenden Woche bei angekündigten milden Temperaturen von bis zu 14°C erledigen. Bei diesen Temperaturen sind die Bienen schon aktiver, die Wintertraube sitzt lockerer und das zuhängen der Futterwaben führt damit zu […]
  • Honig für die Süße
    Inka hat für unseren Prinzessinenhonig nach ausführlichem testen nur Lob über. Zum Valentinstag empfiehlt Sie unseren Prinzessinenhonig als wunderbares Geschenk. Der ausführliche Bericht ist hier zu finden. Vielen Dank. […]
  • Gesprengter Bienenstand
    Einen unserer Kollegen hat es in der Silvesternacht übel erwischt.  An seinem Bienenstand wurden nahezu alle Bienenkästen mit Böllern in die Luft gesprengt. Diese mutwillige Zerstörung macht doch sehr betroffen. Nahezu 20 Bienenvölker kostete dieser Unsinn das Leben. Die meisten Bienenbeuten sind zerstört.     […]
  • Eine klebrige Sache
    Gestern sind in unserem Honiglager ein Karton mit 12 x 500g Waldhonig zu Bruch gegangen. Neben dem finanziellen Verlust regt vor allem auch die viele Arbeit unserer Bienen zum Nachdenken an, die nun umsonst gewesen ist. Da der Honigkarton mitsamt Inhalt unbemerkt aus einem Regal kippte und konnte sich der Inhalt gemächlich auf dem Fußboden ausbreiten. Bei den doch relativ kühlen Temperaturen in unserem Honiglager hatten wir anschließend Mühe den durch die Kälte zähen und klebrigen Honig wieder vom Boden zu entfernen. Solche Zwischenfälle braucht ein Imker nicht wirklich…   […]
  • Frühjahrsblütenhonig gefragt
    Traditionell setzen wir vor Weihnachten relativ wenig Frühjahrsblütenhonig ab. Ab Anfang Januar nimmt die Nachfrage nach unserem cremigen Frühjahrsblütenhonig jedoch beständig zu. Vorraussetzung für den Kauf ist jedoch die Versicherung, dass unser Frühjahrsblütenhonig auch wirklich von hier, aus der Region Stuttgart ist und nicht mit Druck gefiltert wurde. Grund ist sicherlich der Wunsch gegen die kommende Heuschnupfensaison gerüstet zu sein.   […]
  • Positive Rückmeldung
    Unser Prinzessinenhonig hat nun zum dritten Male ein sehr gutes Testergebniss bekommen. Vilete aus Österreich hat unseren Honig für Ihr Pflege- Beauty- Blog getestet und hält Ihn für sehr empfehlenswert. Nach den bereits hier veröffentlichten Ergebnissen eine weitere schöne Rückmeldung, dass sich unsere sorgsamer Umgang mit den Bienen und dem Honig auch lohnt.   […]
  • Neuer Parasit bei Honigbienen
    Das weltweite Bienensterben ist ein Rätsel, welches seit vielen Jahren die Forscher beschäftigt. Im Verdacht stehen Pestizide, Gentechnik, Krankheitserreger und verschiedene Parasiten allen voran die Varroa Milbe. Durch Zufall haben Wissenschaftler der San Francisco State University eine parasitäre Fliege bei Honigbienen entdeckt, die bisher nur bei Hummeln bekannt war. Die Fliege nistet sich aber nach neusten Erkenntnissen auch bei Honigbienen ein. Die befallenen Bienen verlassen daraufhin den Bienenstock zu einem Rundflug und sterben. Bisher wurde die Fliege Apocephalus borealis nur in Kalifornien und South Dakota bei Honigbienen nachgewiesen, könnte aber in naher Zukunft weltweit die Bienenvölker bedrohen. Die Fliege legt Ihre Eier in der Honigbiene ab, welche sich daraufhin wie ein Zombie verhält, den Orientierungssinn verliert und stirbt. Die Fliege kann auch anschließend noch aus Eiern in den schon toten Bienen schlüpfen. Welche Rolle dieser neu entdeckte Parasit im weltweiten […]
  • Einkaufstag
    Gestern haben wir einen großen Teil unserer Materialbedarfe für dieses Jahr bestellt. Da der von uns zur Wintereinfütterung verwendete deutsche Bio- Zucker extrem rar ist, haben wir hier unseren Bedarf für die Einfütterung im Spätsommer bereits vorbestellt. Wir legen hier Wert auf Bio- Zucker aus Deutschland und vermeiden billigeren Bio- Rohrzucker aus Südamerika. Auch auf dem  Markt für rückstandfreies Bienenwachs ist die Nachfrage groß und das Angebot gering. Hier konkurrieren wir vor allem mit Naturkosmetikhersteller um den begehrten Rohstoff für unserer Mittelwände. Unseren Bedarf haben wir gestern ebenfalls angemeldet. Entspannter geht es beim Einkauf von Bienenbeuten und Rähmchen zu. Bei den Rähmchen nehmen wir in diesem Jahr zu ersten Mal an der Sammelbestellung des örtlichen Imkervereins teil. Jetzt bleibt nur noch auf eine rechtzeitige und vollständige Lieferung zu hoffen. Aber hier haben wir in den letzten Jahren mit unseren Lieferanten kaum Probleme gehabt. […]
  • Die blaue Rose und das Honigurteil
    Im hier bereits mehrfach erwähnten “Honigurteil” des EuGHs führt die Verunreinigung von Honig mit gentechnisch veränderten Pollen zu dessen Vernichtung. Das Augenmerk eines jeden Beteiligten, auch vieler Imker ist hier meist auf den Anbau von GVOs   in der Landwirtschaft gerichtet. Jedoch findet die Gentechnik auch im Bereich der Schnittblumen und der Zierpflanzen zunehmend Anwendung. Vor allem bei Rosen, Nelken, Petunien, Geranien und Weihnachtssterne hat die Gentechnik mittlerweile Fuß gefasst. Durch den Einsatz von Gentechnik sollen vor allem eine größere farbliche Vielfalt und eine bessere Kälte- und Krankheitsresistenz erreicht werden. Ein Paradebeispiel ist die “Blaue Rose”. Rosen können aufgrund eines fehlenden Stoffwechselweges nicht auf die Farbe blau gezüchtet werden. Jahrhunderte galt eine blaue Rose aus diesem Grunde als Mythos. Seit 2009 ist nun eine blaue Rose erhältlich, bei der ein “Stiefmütterchen- Gen” implantiert wurde. Auch […]
  • Bienenfreundlich hergestellt
    Auf der Apimonda wurde in diesem Jahr das Siegel “Certified bee friendly” vorgestellt. Damit soll ab 2012 für Erzeugern von landwirtschaftlichen Produkten, die den Bienenschutz gezielt mit einbeziehen, die Möglichkeit gegeben werden öffentlichkeitswirksam zu werben. Durch die starke Industrialisierung der Landwirtschaft wird das Umfeld für die Honigbiene zunehmend schwieriger. Eine Trendwende wäre für uns Imker wünschenswert und vielleicht ist das neue Siegel ein guter Anfang. Im Bereich der Milchwirtschaft, hat sich das verwandte Siegel “Faire Milch“, zumindest bei uns in Süddeutschland schon einen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Bleibt abzuwarten, ob sich ähnliches auch auf die Bienen übertragen lässt.       […]
  • Prinzessinenhonig macht Freude
    Die 21 Jahre junge Sarah aus aus NRW hat unseren Prinzesinnenhonig getestet und diesen ebenfalls für sehr gut befunden. Der ausführliche Bericht von Sarah ist in deren Blog nachzulesen. […]
  • Unser Honig ist gefragt
    Mit Beginn der kühleren Jahreszeit stieg die Nachfrage nach unserem Bio-Honig deutlich an und bewegt sich seitdem auf konstant hohem Niveau. Kistenweise geht unser Honig im Moment an vier Wiederverkäufer und Selbstabholer in der Region, oder als Paket nach ganz Deutschland. In unserem Honiglager stehen die dicht verschlossenen und mit dem Datum der Schleuderung/ Chargennummer und unserer Bienenstandsnummer beschrifteten Honigeimer dicht an dicht. Dieser kühle,dunkle und saubere Raum dient uns zur Zwischenlagerung des Honigs bis zur Abfüllung in die Gläser.   […]
  • Wie viel verdient ein Imker?
    Immer wieder wird mir die Frage gestellt: “Kann man von den Bienen leben?”. Christoph Koch, Berufsimker aus dem Schwazwald hat es dem Stern einmal verraten: 3.000 Euro zu versteuerndes Monatseinkommen gab er damals im Jahr 2008 an. Das ist so viel (oder so wenig) wie ein Koch, ein Friseur oder ein Fitnesstrainer verdient. […]
  • Urteil: sehr gut
    Butterblümchen hat unseren Prinzessinnenhonig getestet und uns sowohl bei der Qualität, dem Geschmack als auch beim Preis/ Leistungsverhältnis jeweils die Bestnote vergeben. Das freut mich, zeigt es doch das unsere auf Qualität ausgerichtete Betriebsweise auch wirklich im Produkt ankommt. Zum ausführlichen Ergebnis geht es hier. […]
  • Genpollen- Fund in drei Auslandshonigen
    Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 6. September zum Thema Gentechnik und Honig hat die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung nun im Rahmen des Sonderuntersuchungsprogrammes zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO) Genpollen in drei Auslandshonigen nachgewiesen. Betroffen sind zwei kanadische Rapshonige und ein ohne weitere Herkunfstangaben ausgezeichnete Honig aus “Nicht-Eu-Staaten”. In Honig aus Baden- Württemberg und Deutschland wurde seit Beginn der Untersuchungen auf GVO  vor 10 Jahren übrigens noch nie eine Verunreinigung nachgewiesen.   […]
  • Wer wird Weihnachtsmeister?
    Momentan bereiten wir uns auf das vorweihnachtliche Geschäft vor. Da gilt es bei der Abfüllung von Honig auch die ungefähre Absatzmenge zu schätzen, schließlich wollen wir nicht Unmengen von abgefüllten Honigläsern die nächsten Monate in unseren ohnehin schon beengten Räumen stehen haben. Und genau hier- beim Abfüllen ist gestern eine Diskussion über die vor Weihnachten noch benötigten Mengen unseres Prinzessinenhoniges und unseres Stuttgarter Stadthonig entbrannt. Schauen wir einmal wie das Rennen ausgeht… Ich habe auf unseren Stuttgarter Stadthonig gesetzt. Aber da der Prinzessinenhonig zum ersten Mal im Rennen ist und sicherlich auch ein schönes Weihnachtsgeschenk ist, bin ich mir hier nicht wirklich sicher. Die zwei heißen Anwärter:   […]
  • Die Biene und das Biest im Winter
    Ende November bis Mitte Dezember steht eine der wichtigsten arbeiten am Bienenstand an: Die Winterbehandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe. Ohne Behandlung würden die Bienenvölker den Druck des aus Asien eingeschleppten Parasiten nicht lange standhalten und eingehen. Jetzt in der brutfreien Zeit der Bienenvölker, fern der nächsten Honiggewinnung behandeln wir unsere Bienenvölker mit Oxalsäure. Die organische Oxalsäure ist ein natürlicher Bestandteil von Honig und z.B. auch von Rhabarber und für uns als Bio- Imker das bevorzugte Mittel. Die Wahl des Zeitpunktes ist für uns sehr wichtig. Zum einen benötigen wir einen möglichst frühen Zeitpunkt um keine erhöhten Werte im Honig zu haben, auf der anderen Seite benötigen wir zur besseren Wirksamkeit brutfreie und enge Bienenvölker. Brutfrei sind unsere Bienenvölker in der Regel 3 Wochen nach der ersten Frostperiode und einen engen Sitz haben unsere Bienenvölker bei einer Temperatur um oder unter dem Gefrierpunkt. Aufgrund der […]
  • Ein winterlicher Irrtum…
    Bei überraschend vielen Menschen mit denen wir in dieser Jahreszeit ins Gespräch über Bienen kommen herrscht die Meinung, dass unsere Bienenvölker den Winter über in den Keller oder in eine Halle kommen. Unsere Bienenvölker sind das ganze Jahr im Freien. Die Kälte schadet den Bienenvölkern nicht und gehört zu deren natürlichem Jahrslauf dazu. In der Wintertraube halten die Bienen auch bei frostigen Temperaturen konstant 34 °C. Ein Ausflug ist jedoch bei Temperaturen von unter 10°C nicht mehr möglich. Aber Dank des im August und September eingelagerten Winterfutters herrscht keine Not. An einzelnen sonnigen Tagen kann es dennoch vorkommen, dass die eine oder andere Winterbiene ausfliegt um Wasser zu sammeln, aber in der Regel genügt den Bienen das in der Beute anfallende Kondenswasser zur Versorgung aus. Das leeren der Kotblase erfolgt in der Regel erst wieder an wärmeren Tagen im Februar, März oder April. […]
  • Urlaub von den Bienen
    Jetzt in der kalten Jahreszeit haben wir Imker auch einmal Urlaub von den Bienen(, oder die Bienen von uns). Am Bienenstand gibt es bis auf einige Kontrollbesuche momentan nichts weiter zu tun. Traditionell nimmt die Nachfrage nach Honig in den nächsten zwei- drei Monaten rasant zu. Hier gilt es nun den Vorrat an Honiggläsern hin und wieder zu ergänzen. Beim Abfüllen schweift dann auch der eine oder andere Blick hinaus in das neblige und kalte Wetter.Gut das unsere Abfüllraum geheizt ist….   […]
  • Stuttgarter Regierungshonig
    Unsere Stuttgarter Stadtbienen haben Konkurrenz von höchster Stelle bekommen. Unser grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich nun fünf Bienenvölker im Garten seines Regierungsitzes, der Villa Reitzenstein aufstellen lassen. Betreut werden diese Bienenvölker vom Bieneninstitut der Uni Hohenheim und sollen ab nächstem Jahr für “Regierungshonig” sorgen, welcher Regierungsgästen als Geschenk dienen soll. Eine schöne Idee.   […]
  • Neue Honigsorten im Shop
    In diesem Jahr hatten wir dank unserer steigenden Anzahl von Bienenvölker die Möglichkeit mehere verschiedene Standorte zu nutzen. Nun im Herbst ist die Zeit gekommen den vor einige Monaten geschleuderten Honig in das Glas zu füllen. Neu in diesem Jahr ist das alle unsere Honige nun Bio zertifiziert sind und mit dem Stuttgarter Stadthonig und unserem Prinzessinenhonig haben wir auch zwei Neue im Sortiment. […]
  • Der erste Frost
    In den letzten Tagen hatten wir nachts Temperaturen schon deutlich unter 0°C. Für die Bienen ist dieser erste, mehrtägige Frost meist das Zeichen die Bruttätigkeit einzustellen uns sich nun endgültig für den Winter zu wappnen. Je nach Wetterlage beginnen die Bienenvölker dann zwischen Weihnachten und Februar wieder mit der Aufzucht von Brut und legen so den Grundstein für das kommende Jahr. […]
  • Honigverbrauch/ Kopf
    Hier noch einmal ein paar Zahlen über den Honigverbrauch/ Kopf in Deutschland. 2009: 966g 2008: 970g 2007: 1.054g 2006: 1.025g Unsere Familei hat doch einen weit höheren Honigverbrauch :-). Nehmen wir doch schon das ein oder andere Kilo für ein schon für ein Bad in der Badewanne.   Q u e l l e: BLE, BMELV (123).     […]
  • Deutscher Honig in der Unterzahl
    Deutsche Imker ernten im Jahr ca. 20.000- 25.000 t Honig. Dies entspricht etwa 20% des Honigverbrauchs in Deutschland. Die Herkunft der restlichen 80% gliedern sich wie folgt: Argentinien: 23.051 t Mexiko: 12.434 t Chile: 7.373 t Rumänien: 4.262 t Brasilien: 4.140 t Spanien: 3.179 t Bulgarien: 2.818 t Indien: 2.497 t Ob und wie sich die Zahlen nach dem Urteil des EuGH ändern werden, wird sich zeigen. […]
  • Es wird ruhiger am Bienenstand
    Die notwendigen arbeiten am Bienenstand sind nun deutlich zurückgegangen und werden durch arbeiten im Honigkeller ersetzt. Nun füllen wir unseren Honig für unsere verkaufstärksten Monate ab und bereiten den ein oder anderen Markt vor. Bei den sehr warmen Temperaturen und bei herzlichem Sonnenschein ernten wir zeitgleich seit rund einer Woche auch einen großen Teil unserer Bio- Äpfel. Da war es im letzten Jahr doch deutlich regnerischer.   […]
  • Ein Sieg für die Honigbiene
    Unser Imkerkollege Karl Heinz Bablock musste im Jahr 2009 seine gesamte Honigernte in einer Müllverbrennungsanlage vernichten, da dieser Honig durch Pollen des Genmaises MON 810 verunreinigt wurde, welcher nicht als Lebensmittel zugelassen ist. Der anschließende Prozessmarathon, den unser Kollege zusammen mit dem Mellifera e.V. und dem “Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik” durchhielt hatte nun vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein erfolgreiches Ende. Das EuGH bestätigte die Auffassung, dass selbst geringste Spuren von gentechnisch veränderten Organismen in Honig dazu führen, dass dieser dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und vernichtet werden muss. Dies bedeutet, dass wir Imker nun einen Anspruch auf Entschädigung haben, wenn unser Honig Spuren von Gentechnik enthält. In letzter Konsequenz könnte dies bedeuten, dass zukünftig viele Importhonige aus den Regalen der Lebensmittelmärkte verschwinden müssen und indirekt die Zulassung, bzw. […]
  • Zuckerwasser
    Unsere Bienen bekommen als Winterfutter Zuckerwasser, welches wir selbst mit Bio- Zucker und Bio- Honig anmischen (siehe schon hier und auch hier). Dies geschieht bei uns mit einer leistungstarken Zapfwellenpumpe am Schlepper. Trotz der Pumpenleistung von rund 10.000 Liter in der Stunde braucht es doch ca. 20 Minuten, bis sich der Bio- Zucker in so einem 120 Literfass aufgelöst hat. Das Ganze bekommen die Bienenvölker anschließend in Futtertrögen aufgesetzt. Durch den abgedeckten Aufstieg in der Mitte gelangen die Bienen zwar an das Zuckerwasser, können aber darin nicht ertrinken. Nach ca. 30 Liter Zuckerwasser, also mit 15-20 kg eingelagertem Futter gehen unsere Bienen dann in den Winter.       […]
  • Die Apfelernte steht vor der Tür
    Aufgrund des diesjährigen Wetterverlaufes sind auch die Äpfel ca. 2 Wochen früher reif. Da wir bis Mitte September noch mit der Einfütterung der Bienenvölker und deren Vorbereitung für den Winter beschäftigt sind, wird es für uns in diesem Jahr etwas enger als sonst. Einige unserer Kollegen sind schon mitten in der Apfelernte, während bei uns gerade einmal die Vorbereitungen im Gange sind. Momentan nutzen wir freie Stunden um unsere Flächen zu mulchen. Da wir unsere Äpfel maschinell auflesen benötigen wir hier eine Vorlaufzeit von ca. 2 Wochen bis zu Ernte. Halten wir diese Zeit nicht ein, bekommen wir Probleme mit der Sauberkeit der Äpfel beim auflesen, bzw. die Leistung geht deutlich zurück, da nicht alle Äpfel erfasst werden. […]
  • Hurra, die Neuen sind da…
    Hurra die Neuen sind da! Letzte Woche kamen unsere neuen Etiketten. Über die Entstehungsgeschichte und die Schwierigkeiten hatte ich (zum Beispiel) hier ja schon öfters berichtet. Umso größer war natürlich nun die Freude, als das gelungene Ergebniss zum ersten Mal greifbar wurde. Neu ist außer dem Format vor allem der Hinweis auf unserer Bio- Zertifizierung, sowie ein zweites Etikett mit weiteren Angaben über unserer Betriebsweise und die Herkunft unseres Honiges. Selbstverständlich darf auch ein Hinweis auf diesen, mittlerweile sehr gut besuchten Blog nicht fehlen. Nun heißt es schnellstens von jeder Honigsorte ein paar Gläser abzufüllen und zu etikettieren um die steigende Nachfrage zu bewältigen. […]
  • Unsere Bienen und die Hitze
    Die Honigbiene braucht regenfreies, warmes Wetter zum fliegen. Die Hitze der letzten Tage stellt jedoch auch unsere Bienenvölker vor eine schwierige Aufgabe. Die Bienenbrut braucht eine konstante Temperatur von 36°C. Um bei den momentanen Temperaturen von annähernd 40°C diese Temperatur im Bienenstock zu halten, kühlen die Honigbienen mit Wasser. Das Wasser wird auf der Wabenoberfläche versprüht und mit flügelschlägen verteilt. Reicht die so gewonnene Kühlung nicht aus, verläßt ein Teil der Bienen den Bienenkasten und hängen als sogenannter “Bienenbart” von außen am Flugloch. Statt Nektar sammeln unsere Bienen im momentan also eher Wasser.   […]
  • Den Bienen Futter geben
    Jetzt, gegen Ende August, Anfang September bekommen unsere Bienen die letzte Portion Bio- Zucker für den Winter. Für uns bedeutet dies noch einmal eine arbeitsreiche Zeit am Bienenstand, bevor wir uns der Apfelernte und des abfüllens der Honiggläser für unsere Hauptverkaufssaison im Herbst und Winter annehmen.   […]
  • Verschiedene Erntezeiten
    Bei uns ist die Hektik der Honigernte fast schon wieder vergessen und die Apfelernte lässt noch etwas auf sich warten. Unsere Kollegen aus der Landwirtschaft sind hingegen mitten in der Ernte und da geht es eben wie bei uns auch mal in der Nacht weiter….   […]
  • Neue Kennzeichenregeln für Honig
    Die aus unserer Sicht schon lange irreführenden Bezeichnungen “kaltgeschleudert” und “wabenecht” sind nun endlich gestrichen worden. Seit Ende Juli darf Honig laut dem Deutschen Lebensmittelbuch nicht mehr als “kaltgeschleudert” oder “wabenecht” bezeichnet werden. Die Begründung hierzu spiegelt auch unsere Meinung zu diesem Thema wider: Deutscher Honig wird immer bei Raumtemperatur geschleudert. Das heißt deutscher Honig ist immer kaltgeschleudert und ein besonders hervorheben dieser Eigenschaft ist irreführend. Auch ist jeder Honig “wabenecht”, da die Bienen natürlicherweise Ihren Honig in Waben ablegen. Für uns Imker wäre es eine enorme Arbeitserleichterung wenn die Honigbienen den Honig direkt im Glas ablegen würden, aber das ist wohl nur mein Wunschdenken. 🙂 In Zukunft dürfen Honige mit den Begriffen “Auslese” oder “Premium” ausgezeichnet werden. Diese Bezeichnungen sind nun auch an besondere […]
  • Honigschleuder eingemottet
    Die Honigsaison ist für dieses Jahr nun endgültig vorbei. Aus diesem Grunde haben wir heute an unsere Honigschleuder die jährliche Wartung durchgeführt. Nach der Schleuderung von: Frühjahrsblütenhonig, Rapshonig, Akazienhonig, Lindenhonig, Sommerhonig, Wald- Blütenhonig, Waldhonig und zu guter letzt dem Blütenzauber aus dem Blumenfeld und dem Honig aus dem Heilpflanzengarten hat unsere Honigschleuder nun bis Mai frei. Sobald unsere neuen Etiketten geliefert wurden, wird auch die diesjährige Ernte zum Verkauf bereitstehen. Dies wird nun langsam Zeit, ist doch die letztjährige Ernte nahezu ausverkauft.   […]
  • Unser Honig soll gentechnikfrei bleiben
    Unser Honig soll naturbelassen bleiben. Dazu gehört auch, dass unsere Bienen keine gentechnisch veränderten Pflanzen befliegen. Damit unsere Bienen auch nicht aus Versehen auf ein Feld mit gentechnisch veränderte Pflanzen fliegen, schauen wir uns in regelmäßigen Abständen das Standortregister des Bundes an. Hier sind die Flächen auf denen GVO angebaut wird eingetragen. Zum Glück sind dies in Deutschland noch relativ wenige. Wir hoffen das dies auch in Zukunft so bleibt. Ein Beispiel, warum wir gegen die grüne Gentechnik sind, ist sicherlich die nicht zu gewährleistende Koexistenz. Eine Verunreinigung von anderem Pflanz- und Saatgut ist nicht auszuschließen. Schöne grauenhafte Beispiele finden sich auf den Seiten des Umweltinstitutes München e.V.. Ein Artikel über die unzureichende Üperprüfung von gentechnisch veränderten Organismen finden Sie hier. […]
  • Deutscher Honig- gentechnikfrei
    Für die Sendung Quintessenz wurden 11 Honige auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) getestet. Das Ergebnis: – die getesteten deutschen Honige sind frei von GVO – vier ausländische Honige enthielten ganz klar GVO. Mal wieder ein Pluspunkt auf der Konto des deutschen Honigs. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier auf den Seiten des WDR. […]
  • Neues Design Nr. 2
    Nachdem wir vor ein paar Tagen ja schon das Design unseres Onlineshopes überarbeitet haben, war nun- wie man sieht- auch das Design unseres/ dieses Honigblogges fällig. Gleichzeitige haben wir ein paar Funktionen komfortabler gestaltet und auch einen Facebook Button mit aufgenommen. Weiterhin viel Spaß beim schmökern…   […]
  • Honigeinkauf im Dutzend
    Heute war wieder einer unserer Stammkunden bei uns. In vier Monaten verbraucht dieser Kunde immer über 12 Gläser Honig- bei einem 2 Personen Haushalt. Uns freut es und natürlich und bekommt bei knapp 40 Honiggläser im Jahr auch einen kleinen Rabatt. […]
  • Neue Etiketten im Druck
    Heute werden wir endlich unsere überarbeiteten Etiketten an die Druckerei geben. In Zukunft werden wir  auch ein Rückenetikett mit einem Hinweis auf diesen Bio- Honig- Blog und einer kurzen Erklärung unserer Betriebsweise verwenden. Im Großen und Ganzen hat sich dieses Projekt jetzt über einige Wochen hingezogen. Gibt es doch eine Menge an Vorschriften zu beachten. Beispielweise die Mindestschriftgröße für die Füllmenge, die Gestaltung des Bio- Siegels, den Verweis auf das Mindesthaltbarkeitsdatum….. In Zukunft lassen wir unsere Etiketten auf Rollen drucken. Dadurch versprechen wir uns eine Zeitersparniss beim etikettieren der Honiggläser.   […]
  • Unser Bio- Zertifikat
    Nach dem Kontrollbesuch haben wir nun auch unser Bio- Zertifikat erhalten:   […]
  • Neues Design/ Unfall im Blog
    In unserem  Shop haben wir in den letzten Tagen ein neues Design umgesetzt. Dieses orientiert sich nun an unseren neuen Etiketten mit Bio- Zeichen, die wir demnächst aus der Druckerei bekommen. Auch im Blog hat sich einiges getan: Nach einem Datenbankcrash, der aber Dank der Hilfe eines Freundes noch einigermaßen glimpflich vonstatten ging, habe ich den Blog gleich in Bio Honig Blog umbenannt. Zusätzlich zu www.blog.goldbluete.de ist dieser Blog in Zukunft auch unter www.bio-honig-blog.de zu erreichen. Die fehlenden Bilder und Menüs werden wir hoffentlich in den nächsten Tagen wieder  einfügen können. […]
  • Bio- Bienenwachs, oder wie?
    Das von unseren Bienen in unsere Bio zertifizierten Imkerei erzeugte Bienenwachs ist offiziell kein Bio- Bienenwachs. Die Erklärung ist relativ einfach und findet sich in der EU-Bio- Verordnung und nicht etwa  an unserer Betriebsweise oder an Rückständen im Wachs. Den laut unseres Bio- Kontrolleurs sieht die Bio- Verordnung den Begriff Bio nur für Lebens- und Futtermittel vor. Wachs ist aber eben weder Lebensmittel noch Futtermittel. Offiziell gibt es nur rückstandsfreies Wachs. Das stört uns nun wenig, da wir unser Wachs in erster Linie selbst verarbeiten. Aber mal wieder eine Feinheit im Dschungel der Definitionen. […]
  • Wer nicht rechnen kann….
    Heute habe ich einem netten Kunden ein Glas  Honig zu 6,75Euro verkauft. Zumindest hatte ich dies vor. Was auch immer ich gedacht hatte, als ich nur 4 Euro verlangte. Ich kann es nicht sagen, sicher ist jedoch, dass wir kein Produkt für 4 Euro haben und ich bei einem Glas Honig auch sicherlich keine 40% Nachlass gewähre. Da sich der wirtschaftliche Verlust im Rahmen hält, schüttele ich eben den Kopf über mich selbst und hoffe, dass mir dies so schnell nicht noch einmal passiert. […]
  • Imker Auto
    Das richtige Auto für eine Nebenerwerbsimkerei zu finden ist nicht ganz einfach.Schließlich muss das Auto bei uns auch für mein Hauptgeschäft herhalten. Und da prallen mitunter zwei Welten aufeinander. Die Imkerei fordert ein preisgünstiges, robustes Auto, das auch den ein oder anderen Geländeeinsatz mit Anhänger locker mitmacht. Wohingegen ich in meiner Hauptbeschäftigung viel fahren muss und aus diesem Grunde einen gewissen Fahrkomfort und Sparsamkeit erwarte. Den besten Kompromiss fanden wir in einem Skoda Roomster. Großer Kofferraum, guter Fahrkomfort, günstig und doch stabil gearbeitet. Das einzigste was im Imkereinsatz manchmal stört ist die relativ geringe Anhängelast von 1.200 kg und ein Allrad wäre manchmal auch nicht schlecht. Aber wie auf dem Bild zu sehen ist er auch im Gelände standfest und sogar im Remshochwasser sind wir noch zu unseren Bienenständen gelangt, auch als das Wasser tiefer wurde. Von Defekten sind wir nach 60.000 km in zwei Jahren bisher verschont […]
  • Bienen im Fernsehen
    In der Woche ab Montag dem 4. Juli nimmt sich Pro 7 für eine Woche dem wichtigsten Insekt für den Menschen an. Um 19:10 Uhr berichtet die Vorabendsendung “Gallileo” die gesamte Woche über die Honigbiene und deren Bedeutung für die Menschen.   […]
  • Imkerschild verfeinert
    Unser hier vorgestelltes Imkerschild ist nun endlich fertiggestellt. Das Hotel für Wildbienen und Co. ist nun bezugsfertig. Auch für Kleinigkeiten braucht man eben Zeit, die in der Hauptsaison nicht immer ausrreichend zur Verfügung steht. […]
  • Bienennachwuchs
    Gestern haben wir unsere letzten Königinnen für dieses Jahr in unsere Mini-Plus- Beuten verschult. In diesen kleinen Bienenbeuten  schlüpfen unsere Königinnen und werden begattet. Im Anschluss erstellen wir aus diesen Mini- Bienenvolk Ableger, die dann im kommenden Jahr den ersten Honig bringen.   […]
  • Gibt es bald Phaceliahonig?
    Gestern habe ich noch spontan entschieden mit einer handvoll Bienenvölker an ein Phaceliafeld/Blumenfeld in der Nähe zu wandern. Das hieß heute früh um 3.30 Uhr raus aus den Federn. Bienen verladen und die 15 Kilometer zum besagten Feld zu fahren. Das abladen gegen 5.30 Uhr fand dann schon bei 20°C statt und kündigte somit die 35°C die wir gegen Mittag hatten schon an. Auffällig ist vor allem die Vielzahl an Schmetterlingen, Hummeln und Wildbienen, die sich in der so genannten Zwischenbegrünung aufhalten. Es summt und brummt in diesem schön blühenden Acker ganz gewaltig, die Natur lebt durch die rießige Mengen an Blüten deutlich auf. [nggallery id=50]   […]
  • Von Auge zu Auge
    Ich habe zwar mittlerweile sicherlich hunderttausende Bienen beim Blütenbesuch beobachtet, aber es ist immer wieder faszinierend. Mit einem langen Rüssel werden die winzigen Nektartropfen aus der Blüte aufgenommen, eine besuchte Blüte wird für nachfolgende Artgenossen markiert, so dass diese nicht unnötigerweise an eine bereits “geerntete” Blüte gelangen. Ein großartiges Schauspiel. Auf den Bildern sind übrigens Stuttgarter Stadtbienen abgelichtet. Auch ein Balkonkasten im 4. Stock kann den Hunger stillen… [nggallery id=51] […]
  • Wenn Maschinen streiken….
    Unser im Frühjahr angeschaffter Apilift ist aus unsere Imkerei mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Beim verladen der Bienenvölker, der Entnahme von Honigräumen und beim umräumen und stapeln von Bienenkästen hilft er doch sehr. Da ist es umso tragischer wenn ausgerechnet mitten in der Saison der Antrieb den Geist aufgibt. Diesen haben wir vor 2 Wochen eingeschickt und hoffen noch immer auf eine schnelle Reparatur. Solange schleppen wir eben wieder von Hand. Hoffentlich ist unser akkubetriebener Helfer bis zur nächsten Honigernte in ca. 2 Wochen wieder einsatzbereit.   […]
  • Die Wende im Bienenjahr
    Morgen ist Sommersonnenwende. Dann hat die Sonne den  höchsten Stand am Himmel erreicht und der Sommer beginnt. Für die Bienenvölker kündigen sich nun die ruhigeren Tage im Bienenjahr an. Die Bienenkönigin reduziert langsam aber sicher Ihre Eilegetätigkeit und auch die Trachtbedinungen werden zunehmend schlechter. Bei uns Imker fällt von nun an die wöchentliche Schwarmkontrollen an den Bienenvölker weg, da nach der Sommersonnenwende  der Schwarmtrieb der Bienenvölker erlischt. Die Zeit dieser Kontrollen steht uns nun für liegengebliebene Tätigkeiten, die Vorbereitung der Wintereinfütterung im August und den letzten Honigernten im Jahr zur Verfügung. Ein Grund sich am letzten Wochende schon einmal bei einem schönen Sonnwendfeuer über das Ende der einer der arbeitsreichesten Zeiten am Bienenstand zu freuen. Langweilig wird es sicherlich nicht. Schließlich will der Honig noch ins Glas, der Onlineshop weiter ausgebaut werden und das ein oder andere Projekt lag nun in den letzten 3 Monaten […]
  • Bio Kontrolle 2011
    Diese Woche stand bei uns die Bio- Kontrolle an. Hier geht es im wesentlichen darum, zu überprüfen, ob wir die Vorschriften der EU- Bio- Verordnung einhalten. Diese Kontrolle ist auch für ordentlich geführte Betriebe kein Vergnügen. Der Prüfer möchte auch über Kleinigkeiten genau Bescheid wissen. Zusammen werden die Unterlagen des vergangenen Jahres durchgegangen und geprüft ob zum Beispiel nur Betriebsmittel mit Bio-Zertifikat zugekauft wurden, Wachs- und Honiguntersuchungen stattfanden, welche Bienenvöker wann an welchem Standort waren, ob die Bienenvölker genügend Wasser und Pollen in der Umgebung finden, welche Mengen geerntet wurden und wie diese vermarktet werden, wie die Völker das Jahr über geführt wurden, wie mit Schädlingen umgegangen wird, wie was dokumentiert wird….. Alles in allem ein anstrengender Nachmittag mit viel geblättere in den Unterlagen, einer Besichtigung der Betriebsräume, einer Begehung unserer landwirtschaftlichen Flächen und ein Besuch bei den […]
  • Blühende Landschaften- ein Selbstversuch im Kleinen
    In diesem Jahr haben wir auf unserem Balkon auch einmal die Blühmischung von “Blühende Landschaften” ausgesät. Im besagten Balkonkasten haben wir momentan ein Blütenmeer, das auch sehr gerne von Wildbienen, Honigbienen und Hummeln aufgesucht wird. Es sieht nicht nur schön aus, sondern lockt auch mitten in der Stadt eine Vielzahl von nahrungsuchenden Insekten an. Wir unterstützen das Netzwerk “Blühende Landschaften” mit einer Spende von 5 Cent/ Honigglas, das über unseren Onlineshop verkauft wird. Ich hatte hier schon einmal darüber berichtet.       […]
  • Unsere Stuttgarter Stadtbienen hören Grönemeyer
    Zusammen mit rund 32.000 Zuschauern konnten unsere Stuttgarter Stadtbienen gestern das Grönemeyer-Konzert auf dem Cannstatter Wasen live mithören. Zwar ist es ein ganzes Stück bis nach Bad Cannstatt, aber bei der richtigen Windrichtung kam deutlich mehr als nur das Wummern des Basses an. Ob die Bienen zur Musik tanzten, kann ich nicht sagen, aber bestimmt hat es ihnen gefallen. Schlechte Laune hatten sie jedenfalls nicht. […]
  • Stuttgarter Stadthonig
    Ich hatte hier ja schon einmal von unserer Suche nach einem neuen Standort für unseren Bienen in Stuttgart berichtet. Mittlerweile sind wir fündig geworden und unsere Bienenvölker stehen nun seit einiger Zeit auf einer der begehrten Halbhöhenlagen und genießen eine wunderbare Aussicht auf die gegenüberliegenden Weinberge und die Dächer Stuttgarts. Bei der regelmäßigen Kontrolle habe ich heute festgestellt, das die Honigräume in den letzten Tagen doch deutlich an Gewicht zugenommen haben. Ein erfreuliches Ergebnis, da unserer Vorräte an Stuttgarter Stadthonig mittlerweile restlos aufgebraucht sind.   […]
  • Schleuderfrischer Honig
    Für kurze Zeit ist in unserem Shop schleuderfrischer Rapshonig erhältlich. http://www.goldblüte.de/ Diesen können wir verständlicherweise nur während der Erntezeit anbieten.   […]
  • Unser Bienenstand für den Rapshonig
    Ich hatte hier ja bereits von unsere Wanderung auf die Schwäbisch Alb und den Ergebnisse unserer dortigen Rapshonigernte berichtigt. Einen Einblick in unseren idyllischen und schönen Standort in einem kleinen Wäldchen finden Sie in folgender Galerie: [nggallery id=49] Wir achten darauf, dass die Bienen neben der Rapsblüte auch noch andere Pflanzen anfliegen können. Nur so ist eine ausgeglichene Pollenversorgung gewährleistet. Auch die Bio- Verordnung macht uns hier Vorschriften, die wir selbstverständlich einhalten.   […]
  • Das Winterfutter ist da
    Gestern wurde schon einmal unser Bio- Rübenzucker angeliefert. Diesen bekommen unsere Bienen nach der letzten Honigernte im August, zusammen mit Honig als Winterfutter. Auch hier achten wir auf regionale Produkte und verfüttern Bio- Rübenzucker aus Deutschland anstatt südamerikanischen Rohrzucker. […]
  • Wieder zurück…
    Mit den Bienen zu wandern heißt früh aufstehen. Anfangs dieser Woche haben wir uns wieder einmal um 4 Uhr aus den Betten erhoben, um unsere Bienenvölker von der Schwäbischen Alb zurückzuholen. Trotz anhaltender Trockenheit während der Rapsblüte sind wir mit dem Ertrag zufrieden. Aber was noch wichtiger ist: Die Qualität stimmt. Wassergehalte von deutlich unter 18% und einen wunderbar milden Geschmack haben die Mühen gelohnt.   […]
  • Honig ist so etwas wie…
    Unter dem Titel “Honig ist so etwas wie Medizin”, habe ich diesen lesenswerten Artikel aufgetan. Eine Vielzahl von Erkenntnissen kurz zusammengefasst. […]
  • Honigbienen gut durch den Winter gekommen
    Jetzt liegen auch die Zahlen zu den Winterverlusten 2010/2011 vor. Die Landwirtschaftskammer NRW hatte hierzu im Frühjahr eine Umfrage unter den Imkern durchgeführt. Das Ergebnis: 84% der Bienenvölker haben den diesjährigen Winter überlebt. Im Schnitt ist dies für Deutschland ein relativ gutes Ergebnis. […]
  • Unser Honig im Test
    Wir haben unseren Honig mal wieder zum testen versandt. Diesmal an Inka, die “Inkas´s kleinen Produkttester Blog” betreibt. Vielen Dank Inka. Das mit dem Eis ist eine schöne Idee, die ich am Wochenende mal ausprobieren werde…. Aber lesen Sie das Ergebnis doch selbst: http://www.inkaskleinewelt.de/?p=2712 […]
  • Der Bienenstand
    Während der Schwarmzeit, die mit der Sommersonnenwende am 21. Juni endet, müssen die Bienenvölker alle 7 Tage durchgeschaut werden. Zu dieser Arbeit haben wir heute wieder einen unsere Bienenstände besucht. Wie auf dem Bild zu sehen, stehen unsere Bienenvölker nicht in geraden Reihen sonder eher zufällig durcheinander. Dies soll den Verflug von Bienen und damit unter anderem die Ausbreitung von Krankheiten minimieren. Ich persönlich finde auch, dass es natürlicher ist die Bienenvölker “lose” aufzustellen. Schließlich findet sich in der Natur auch nicht ein Bienenvolk direkt neben dem anderen. […]
  • Der Honig fließt…
    Eine arbeitsintensive Woche, in der unser neuer Schleuderraum seine Bewährungsprobe bestanden hat, neigt sich nun dem Ende entgegen. Verteilt auf mehrere Tage, haben wir von allen unseren Bienenvölkern den ersten Frühjahrshonig geschleudert. Beim Rapshonig hatten wir Wassergehalte von 16,5-17,5%, das sind rund 1,5% unter der geforderten Höchstgrenze des Deutschen Imkerbundes und sogar 3,5% unter der Norm für Europäischen Honig. Damit sind wir doch sehr zufrieden […]
  • Völker stehen nun auf der Alb
    Einen Teil unserer Bienenvölker haben wir gestern früh auf die Schwäbische Alb gefahren. Dort ist der Raps nun in der Vollblüte und wir hoffen auf einen schönen Ertrag. Als angehende Bio-Imker dürfen wir unsere Bienenvölker nicht direkt an das Rapsfeld stellen. Wir haben uns daher für eine kleines Gestrüpp mit Abstand zum Rapsacker entschieden. Ein schönes und schattiges Plätzchen. Dank der modernster Technik sind unsere Bienen auch in diesem entlegenen Winkel gegen Diebstahl gesichert. [nggallery id=6]   […]
  • Der erste Honig…
    Da wir morgen mit einem Teil unserer Bienenvölker auf die Schwäbische Alb wandern, haben wir heute bei diesen den schon reifen Honig geerntet. Auch hier ist uns das Wohl der Bienen wichtig und aus diesem Grunde arbeiten wir bei der Honigentnahme mit Bienenfluchten. Durch diese können die Bienen zwar den Honigraum in Richtung des Brutraumes verlassen, kommen aber nicht mehr zurück. Meist reicht eine Nacht um den Honigraum bienenfrei zu bekommen, so dass am darauffolgenden Tag der Honig ohne Bienenkontakt entnommen werden kann. Eine schonende Methode, sowohl für die Bienen als auch für den Imker. Viele Imker blasen Ihre Bienen mit einem Laubgebläse aus dem Honigraum. Dieser brutalen Methode können wir nichts abgewinnen. So ein Honigraum enthält zwischen 15-35 kg Honig. Da ist es schön wenn man diese nicht selbst zu schleppen hat und auf einen Stapler zurückgreifen kann. […]
  • Das erste große Blühen geht zu Ende…
    Langsam aber sicher geht bei uns auf dem Schurwald die Obstbaumblüte zu Ende. Die Rapsfelder werden zwar noch einige Tage blühen, aber trotzdem werden wir in der kommenden Woche mit ein paar unserer Bienenvölker auf die Schwäbische Alb wandern. Seit ein paar Jahren sind wir immer bei dem gleichen Landwirt zu Gast. Das schafft Vertrauen und man kann sich abstimmen. Dies ist vor allem in Bezug auf die Pflanzenschutzmaßnahmen wichtig. “Unser” Landwirt hat diese bereits abgeschlossen, sodass unsere Bienen ohne Gefahr Nektar sammeln können. Über den Fleiß der Bienen wird viel geschrieben. Schauen Sie selbst einer unserer Bienen beim Besuch einer Apfelblüte zu:     […]
  • 2:0 für unseren Honig
    Letzte Woche war mal wieder eine Kundin bei uns, deren Sohn bisher nahezu ausschließlich Nutella zum Frühstück mochte. Seit er unseren Honig kennt, favorisiert er unseren cremigen Rapshonig. Nutella bleibt nun links liegen. Dies ist nun schon die zweite Geschichte dieser Art. Das unser Honig von Nutella verdrängt wird, habe ich noch nicht gehört. Aus diesem Grund: 2:0 für unseren Honig. […]
  • Schwarmzeit
    Von Beginn der Kirschblüte/ Apfelblüte bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni ist Schwarmzeit. Das heißt in dieser Zeit können Schwärme aus einen Bienenvolk abgehen. Für uns bedeutet dies nun regelmäßige Kontrolle der Bienenvölker alle 7 Tage und eine gewissenhafte Völkerführung. Ein Bienenschwarm besteht aus der alten Königin und der Hälfte der Bienen. Die neu schlüpfende Bienenkönigin bleibt mit der anderen Hälfte im bisherigen Bienenkasten zurück. Gestern hatte ich die Gelegenheit einen Schwarm bei ausziehen zu bewundern. Ein Spektakel…. Aber keine Sorge: Schwarmbienen stechen nur sehr selten. […]
  • Wir bei Facebook
    Seit heute sind wir auch bei Facebook vertreten. Wenn Ihnen unsere Seite gefällt freunen wir uns über Ihren Freundschaftsantrag. […]
  • Deutscher Honig- so begehrt wie nie
    Zumindest kommt es mir so vor. Allein heute hatte ich 5 Anrufe von anderen Imkereien und Wiederverkäufern die gerne größere Mengen Honig kaufen würden. Das spricht zum einen für unsere Qualität, aber natürlich spiegelt sich hier auch der Honigmangel wider.Vier von den Fünf hatten unseren Honig auch schon probiert und wollen nun beliefert werden. Aber auch wir müßen haushalten, schließlich sollen unsere direkten Kunden nicht leer ausgehen. Wie das erst nach unserer anstehendem Bio- Zertifizierung wird? Zum Glück habe ich heute schon den ersten Honig aus diesem Jahr gesehen. Dieser ist zwar noch in den Bienenstöcken, aber in 2-3 Wochen wird dann sicherlich ein Teil aus der Honigschleuder fließen.   […]
  • Auch der Welthonig wird knapp
    Nachdem ich hier bereits über die Knappheit des deutschen Honiges berichtet hatte, scheint nun Honig weltweit ebenfalls zur Mangelware zu werden. Die Chinesen exportieren immer weniger Honig, da deren Eigenverbrauch mit steigendem Wohlstand stetig zunimmt. Honig in EU- Qualität ist dort bereits ausverkauft. Die Ernten in Süd- und Mittelamerika waren nicht sonderlich gut. Ein Grund ist der zunehmende Anbau von Mais und Soja. Diese Pflanzen sind für die Bienen jedoch wertlos.  Auch in Ozeanien war die Ernte vernichtend gering. Zwar steht bei uns in der nördlichen Hemisphäre die Ernte erst noch bevor. Aber der Weltmarktpreis wird steigen.   […]
  • Verschoben: Bio- Kontrolle
    Wir ersehnen uns schon lange einen Termin für die Zertifizierung nach der EU- Bio- Verordnung (siehe auch hier). Neben dem Obstbau sollen in diesem Jahr auch alle unsere Bienenvölker den “Bio- Stempel” bekommen. Leider wurde der Termin kurzfristig verschoben. Aber in zwei Wochen wissen wir dann hoffentlich mehr…. […]
  • Momentan bei den Bienen
    Bei diesem warmen und sonnigen Wetter tragen die Bienen seit nun nahezue einer Woche den ersten Honig ein. In den kommenden Tagen wird wohl auch der Raps anfangen zu blühen. Einen Teil unserer Bienenvölker haben wir so aufgestellt, dass sich keine Rapsfelder im Umkreis befinden. Hier hoffen wir auf eine reiche Ernte an Blütenhonig aus der Obstbaumblüte. Da es bei uns für diese Jahreszeit extrem trocken ist, bleibt abzuwarten inwieweit die Rapspflanze Nektar produzieren kann. Denn da wo wenig Wasser ist, produziert die Pflanze auch weniger Nektar. […]
  • Farbige Bienenkönigin
    Im Gegensatz zu uns zeichnen viele Imker die Bienenkönigin um Sie im Bienenstock besser zu finden. Hierzu wird der Königin ein farbiges Blättchen auf den Rücken geklebt. Hierfür braucht es ein ruhiges Händchen,ein scharfes Auge und Zeit. Jetzt gibt es eine weitere Methode. Dabei wird schon der Bienenlarve ein entsprechender Farbstoff in den Futtersaft gegeben und so von der zukünftigen Königin von Anfang an mit jedem Bissen aufgenommen. Bei der Verpuppung färbt sich dann die Königinn durch und durch in der jeweiligen Farbe. Ein vielleicht nützliches Verfahren für ältere Imker und Berufsimker. Aber ein farbige Königinn finde ich doch etwas unnatürlich. Für uns kommt dieses Verfahen auf jeden Fall nicht in Betracht. Ich denke auch, dass uns dies durch die Bio- Richtlinen sowieso verboten würde. […]
  • Spürnase Biene…
    Ein Film über den möglichen Einsatz von Bienen zur Sprengstoff- und zur Biowaffenortung. Hier wird sich der fabelhafte Geruchsinn der Bienen zunutze gemacht. Vielleicht gut für die Sicherheit, aber wahrscheinlich schlecht für die normalerweise freilebende Biene, die nun auf einem Träger angebracht ist. Auch der Einsatz von Bienen in der Raumfahrt wird angedacht. […]
  • Der neue Schleuderraum…
    Ich hatte hier ja schon ein paar mal vom Bau des neuen Schleuderraumes berichtet. Jetzt, knapp 4-5 Wochen vor der ersten Honigernte ist er größtenteils komplett. Vor allem die beiden Honigschleudern sind schön zu sehen. Die Größere ist voll programmierbar und ändert sowohl die Drehrichtung als auch die Geschwindigkeit je nach Programm. Die kleiner Honigschleuder ist noch die erste Honigschleuder die ich zu Beginn der Imkerei angeschafft hatte. Diese wird auch sicherlich zukünftig noch das eine oder andere Mal gebraucht werden. Alle mit Honig in Berührung kommenden Teile sind aus Edelstahl gefertigt und genügen somit auch höchsten Ansprüchen. […]
  • Das Bienensterben- welche Ursachen gibt es?
    Ein Beitrag im WDR zum Thema Bienensterben, in dem die bisherigen Veröffentlichungen über die Ursachen einmal kritisch hinterfragt werden. Zum Beitrag. […]
  • Neue Anschaffung- der Bienenlift
    Da die Anzahl unserer Bienenvölker stark zugenommen hat, haben wir uns nun einen Apilift angeschafft.Im Prinzip handelt es sich um einen kleinen Gabelstapler mit Radantrieb. Das ganze funktioniert mit Akkuschraubern. Wir haben uns die Anschaffung lange überlegt und auch verschiedene andere Geräte getestet. Der Apilift hat uns aber letzendlich, trotz seines Preises am Besten zugesagt. Wir werden Ihn vorerst vor allem zum verladen der Bienenvölker bei Wanderungen und zur Entnahme und dem Transport der vollen Honigräume verwenden. Wir erhoffen uns dadurch eine deutliche Entlastung beim anheben der bis zu 30 kg schweren Honigräume und dem Transport der Bienenvölker in unebenem Gelände.       […]
  • Deutscher Honig Mangelware
    Bis zum Mai und damit bis zur Ernte des ersten Honiges sind es noch ein paar Wochen. Aufgrund der zunehmenden Anfragen merken wir, dass Deutscher Honig wohl mittlerweile eine Mangelware ist. Aber ein Blick in unser Honiglager zeigt auch nur noch ein paar kleine Vorräte. Es wird Zeit, dass die neue Ernte kommt…. […]
  • Ein Irrtum…
    …mit dem ich hier einmal aufräumen möchte: Die Bienenkästen mit den Bienen kommen im Winter nicht in Gebäude. Die Bienen selbst bleiben das ganze Jahr mit Ihrem Bienenkasten im Freien. Da jedoch die Anzahl der Bienen ab August kontinuierlich abnimmt, werden die modular aufgebauten Bienenkästen verkleinert. Diese, dann leeren Bienenkästen werden bei manchen Imkern im Keller oder in anderen Räumen den Winter über gelagert. Im Frühjahr, mit Zunahme der Volksstärke benötigen die Bienenvölker wieder mehr Platz. Hierzu werden Ihnen wieder Bienenkästen aufgesetzt. Allerdings werden alte und bereits bebrütete Waben aus dem Vorjahr durch Mittelwände oder unbebrütete Waben ersetzt. Dies dient der Hygiene im Bienenvolk.   Annahme: Die Bienenkästen kommen samt Bienenvölker in Winter in ein Gebäude. Wie es wirklich ist: Die Anzahl der Bienen in einem Bienenvolk nimmt im Herbst und Winter deutlich ab. Die Bienen brauchen weniger Platz, so dass ein Beien […]
  • Klimabiene
    Ein neues Forschungsprojekt, dass die Honigbiene im Visier hat. Auf der Internetplattform www.klimabiene.de sollen möglichst viele Daten über die Honigbiene gesammelt werden. Mittels SMS, E-Mail… kann jeder seinen Teil dazu beitragen.   […]
  • Reinhaltung von Saatgut
    Die hier vorgestellte Unterschriftenaktion hatte offensichtlich Erfolg. Im Bundesrat wurde der Antrag zur Aufhebung der Nulltoleranz gegenüber genteschnisch veränderten Organismen mehrheitlich abgelehnt.   […]
  • Anbauzulassung von GVO aussetzen?
    Eben wurde ich auf folgende unterstützenswerte Petition aufmerksam gemacht: In der Petition wird die deutsche Bundesregierung aufgefordert, in Brüssel für ein Aussetzen der Anbauzulassung  von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU einzutreten und regionale Anbauverbote in Deutschland gesetzlich zu regeln. Wenn bis zum 17. April 2011 mindestens 50.000 Unterschriften zusammenkommen, wird eine Anhörung dazu im Bundestag bewilligt. Wer mitmachen will kann seine Stimme direkt auf der Homepage des Bundestages abgeben: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=16941 […]
  • Kirschbaumblüte
    Dank des warmen und sonnigen Wetters blühen bei uns nun auch die ersten Kirschenbäume. Heute bei der Durchschau einiger Bienenvölker war schon der aromatische Duft von frisch eingetragenem Nektar zu riechen.   […]
  • Das Gedächtnis der Honigbiene
    Honigbienen lernen laut wissenschaftlichen Untersuchungen sehr schnell. Laut Prof. Randolf Menzel basiert das Lernverhalten der Honigbiene, ebenso wie beim Menschen und anderen Tieren auf dem Belohnungmuster. Erhält die Biene für ein bestimmtes Verhalten, zum Beispiel ein Besuch der Löwenzahnblüte eine Belohnung in Form von Nektar und Pollen vergisst Sie dies eine Woche lang nicht mehr. Ab einer dreimaligen Belohnung für ein Verhalten, merkt die Honigbiene sich das Verhalten für den Rest Ihres Lebens. Das ausgezeichnete Gedächtnis der Honigbiene wird in ein Kurz-, Mittel-, und Langzeitgedächtnis unterschieden und können sehr viele Farbmuster und Düfte unterscheiden.   […]
  • Schlafen Bienen?
    Bienen die tagsüber Pollen und Nektar sammeln ruhen sich in der Tat nachts aus. Sie zeigen dabei ähnlich anzeichen von Schlaf wie der Mensch. Die Atmung beruhig sich, die Körpertemperatur fällt ab und Sie bewegen sich nicht vom Fleck. Allerdings braucht die Brut rund um die Uhr die Pflege der Ammenbienen. Diese halten auch die Raumtemperatur behaglich und reagieren, im Gegensatz zu den schlafenden Bienen schnell und unwirsch auf Störungen. Auch in der Nacht zeigt sich also wieder das hervorragende Sozialverhalten der Honigbiene.       […]
  • Die selbstbestäubende Obstbäume des Bruddlers
    Gestern hatte ich ein lehrreiches Gespräch mit einem älteren Besitzer eines Wochenendgrundstückes. Dieser war der Meinung, dass Bienen nur unnütz herumfliegen und da er auch keinen Honig mag für Ihn sowieso keinen Nutzen haben. Bis auf Stiche habe er noch nie etwas von Bienen bekommen. Auf meine Frage, wie es den mit der Bestäubung z.B. seiner Obstbäumen aussieht, meinte er, dass er dafür keine Insekten benötigt. Laut seiner Aussage handelt es sich um selbstbestäubende Obstbäume. Ich selbst habe von selbstbestäubenden Obstbäume, speziell den bei uns gänigen Sorten wie Apfel, Birne, Kirsche… noch nichts gehört. Was es gibt, und was in Einzellagen sinnvoll sein könnte sind Bäume auf die eine Befruchtersorte gleich mitveredelt wurde. Aber auch da sind Insekten notwendig um die Pollen von einer Sorte zur anderen zu tragen. Nachdem dann noch einige andere spezielle Ansichten geäußert wurden, hatte ich leider keine Zeit mehr…       […]
  • Bienensterben in HR3
    Am 30.3.2011 um 22.00 Uhr kommt im hr3 Fernsehen die Sendung “Alles Wissen”. Thema wird das Bienensterben sein. […]
  • Das Warten bis zur großen Blüte
    Bei anhaltendem schönen Wetter können  in 1-2 Wochen schon die ersten Kirschbäume blühen. Dann beginnt wieder die Arbeitssaison am Bienenstand und mit den Völkern. Unsere Bienenvölker sind dieses Jahr überdurchnittlich gut aus dem Winter gekommen. Gestern haben wir noch einmal das Futter kontrolliert. Den trotz des schönem Wetters verbraucht ein Bienenvolk momentan noch immer mehr Futter als es in der Natur finden kann. Das Brutnest wird immer größer und umfasst schon einige Waben und muss während der noch kalten Nächte gut gewärmt werden- 2 kg Futter können da in der Woche gut verbraucht werden. […]
  • Von Blüten und Bienentod
    Ein interessanter Artikel auf Spiegel Online. […]
  • Abnahme der Bienenvölker
    Nachfolgende Zahlenreihe gibt einen Einblick in die Entwicklung der Bienenvölker in Deutschland: 1900 – 2.605.350 Bienenvölker 1913 – 2.311.277 1921 – 1.930.382 1922 – 1.831.005 1991 – 1.214.702 1999 – 898.996 2008 – 621.823 Die Abnahme der in Deutschland gehaltenen Bienenvölker ist doch sehr dramatisch.   […]
  • Erfolgsversprechend
    Eine Bauernregel sagt zum 19. März: “Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr” Beste Aussichten für dieses Honigjahr, denn hier ist keine Wolke am Himmel. […]
  • 15 Jahre Gen Soja
    Die Dokumentation des NABU zeigt die dramatischen Auswirkungen von transgenen Pflanzen in Südamerika- Krankheit, Kindersterblichkeit, Naturverlust. Eine Erfolgsgschichte sieht anders aus.   […]
  • Fleisch in Massen
    Das Statistische Bundesamt erstellt regelmäßig einen Bericht über die gewerbliche Fleischproduktion in Deutschland. Der Zuwachs seit  2000 ist enorm. So wurden im letzten Jahr 93,7% mehr Geflügelfleisch und 43,6% mehr Schweinefleisch produziert. Einzig beim Rindfleisch kam es zu einem leichten Rückgang von 4%. Die genauen Zahlen finden Sie in der Auswertung des Statistischen Bundesamtes. Erschreckend sind doch die gewaltigen Mengen. Doch welche Umweltauswirkungen hat dieser zunehmende Nachfrage nach Fleisch? Früher fraßen die Tiere einmal für Menschen unverwertbares wie Heu, Gras und Essensabfälle. Heute werden in der industriellen Tierhaltung vor allem Getreide und Soja verfüttert. Das Tier ist somit ein Nahrungsmittelkonkurent für die Menschen geworden. Derzeit werden ca.  36% der weltweiten Getreideernte an Tiere verfüttert, sowie 70% der weltweiten Sojaernte. Aufgrund der sehr hohenFleischnachfrage verbrauchen die Industriestaaten mit einem Viertel der Weltbevölkerung drei Viertel […]
  • Die Zeit dazwischen….
    Bei momentan regnerischem Wetter ist bei uns etwas Ruhe eingekehrt. Die meisten Arbeiten für die kommende Bienensaison sind abgeschlossen. Auch die Arbeiten im Obstbau sind nahezu abgeschlossen. Einzig der der Neubau unseres Schleuderraumes sollte abgeschlossen werden. Hierzu fehlt noch etwas Farbe an der Wand.Gestern haben wir noch einmal Honig abgefüllt, so dass uns dies auch in den nächsten Wochen nicht mehr beschäftigt. Langweilig wird es dennoch nicht. Sind doch ein paar Büroarbeiten während der letzten sonnigenTage liegen geblieben. Auch unser Onlineshop braucht noch ein paar kleine Korrekturen. Und unsere Bio- Mittelwände sollen noch geliefert werden. Diese müssen dann auch verarbeitet werden. In vier Wochen beginnt dann die lange ersehnte aber auch am arbeitsintensivste Zeit des Bienenjahres. Dann gilt es von Mai bis zur Sommersonnenwende die Bienenvölker regelmäßig durchzusehen, Honig zu ernten und vieles mehr. […]
  • Das weltweite Experiment…
    Ein kurze Film über das Experiment Gentechnik und dessen Auswirkung auf Mensch, Tier und Natur. […]
  • Neubau Schleuderraum
    Heute haben wir endlich den Rohbau des Schleuderraums abgeschlossen. Was noch fehlt ist etwas weiße Farbe. Diese wird hoffentlich in den nächsten Tagen Ihren Weg an die Wand finden. Die neue Honigschleuder haben wir heute auch schon installiert. Es wird auch langsam Zeit. Schließlich geht in knapp 4 Wochen die Saison wieder los und da will man nicht noch zusätzlich bei Ausbauarbeiten festhängen. […]
  • Die Bienen im März
    Bei dem sonnigen und warmen Wetter das in den letzten Tagen bei uns herrschte fliegen unsere Bienenvölker gerne zum Wasserholen und Pollensammeln. Bei 12°C tagsüber und nachts um die 4-6°C wird auch das Brutnest zunehmend größer. Da gilt es für mich noch einmal die Futtervorräte zu überprüfen. Schließlich ist das erste große Nektarangebot – die Kirschbaumblüte noch knapp 4 Wochen entfernt. Im Allgemeinen machen unsere Bienenvölker einen sehr starken Eindruck. […]
  • Gentechnik im Saatgut – Die Zeit eilt
    Für alle, die sich für den Erhalt der Nulltoleranz bei Saatgut einsetzen wollen empfehle ich folgenden Link: http://www.saveourseeds.org/ Die durch EU Gesetzgebung vorgeschriebene strikte Reinhaltung von Saatgut soll durch Verwaltungsvorschriften unterlaufen werden. Die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein treiben eine Aufweichung der Nulltoleranz im Bundesrat voran. Am 18.03. soll entschieden werden. […]
  • Gentechnik auch im Saatgut zulassen?
    Nachdem die EU Gentechnik im Futtermittel zugelassen hat (siehe meinen Beitrag vom 27. Februar), wollen nun auch die Bundesländer die Nulltoleranz bei Saatgut abschaffen. Am 18. März soll hierüber im Agrarausschuss des Bundesrates abgestimmt werden. Informieren Sie sich hier über Details und senden Sie einen Appell an Ihren Ministerpräsidenten. Eine bedenkliche Situation. Ist so doch auch eine Vermischung mit Bio- Saatgut oder dem Saatgut von traditionellen Sorten denkbar und die Verbreitung von GVO (gentechnisch veränderten Organismen) nicht ohne weiteres kontrollier- und nachvollziehbar. […]
  • Maschinenseinsatz
    Heute haben wir unser Reisig aus der Baumpflege und von abgegangenen alten Bäumen gehäckselt. Das Häckselgut wird größtenteils von uns kompostiert und anschließend wieder auf die Flächen gebracht.Einen kleinen Teil verwenden wir als Mulchschicht bei unseren neu gepflanzten Obstbäumen.   […]
  • Bienensterben wird zur globalen Herrausforderung
    Ein UNO- Bericht schlägt Alarm. Nachdem in den vergangenen Jahren das Bienensterben vor allem in Nordamerika und Europa auftrat scheinen nach neusten Erkenntnissen nun auch Afrika und Asien betroffen. Vor allem in China und Japan sind enorme Verluste zu beklagen. Als Gründe werden vor allem durch die Globalisierung verschleppte Bakterien, Pilze und Viren, der zunehmende Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft und mangelndes Nahrungsangebot verantwortlich gemacht. Hier finden Sie auch einen Artikel von Spiegel Online zum globalen Bienensterben. […]
  • Honig abfüllen
    Wir füllen unseren Honig je nach Bedarf in mehreren kleinen Chargen ab. Aus diesem Grunde standen heute wieder 250 Gramm Honiggläser zum abfüllen bereit. Unser feincremiger Wald- Blütenhonig ist bisher der einzigste unserer Honige den wir in diesem kleinen Glas anbieten. Nach unserer anstehenden Bio- Zertifizierung und der damit verbundenen Überarbeitung unserer Etiketten, werden wir dann auch unseren Rapshonig im kleinen Glas anbieten. […]
  • Obstbäume – die nächste Generation
    In den letzten Tagen haben wir blockweise einen Teil unserer Obstbaumunterlagen veredelt. Wir verwenden meist die Methode der “Winterhandveredlung”. Die verdedelten Obstbäume werden Ende März ins Freiland gesetzt. Dort bekommen sie noch ein Jahr lang viel Wasser und Pflege, bevor Sie in 1-2 Jahren auf die Obstbaumwiesen kommen. [nggallery id=3] […]
  • Jubian- Ein aufstrebender Naturkosmetikhersteller
    Seit einiger Zeit, habe ich einen netten Kontakt zu Julia Biedermann. Diese stellt unter dem Namen Jubian Naturkosmetik her. Das seit 2008 bestehende Unternehmen wurde aus einer Not heraus geboren. Als Neurodermitikerin war Julia Biedermann auf der Suche nach einer wirksamen und alltagstauglichen Naturkosmetik, die für Sie als Neurodermitikerin verträglich ist. Ich bin zwar kein Kosmetikfachmann, aber mir gefallen die Produkte.Vielleicht kommt ja eines Tages eine gemeinsame Linie mit Bienenkosmetik… […]
  • Maisanbau in Deutschand
    Mais ist eine zerrende Pflanze, die viel Wasser und Stickstoff zum Wachstum benötigt. Ein Aufbau des wichtigen Humus im Boden ist laut Studien kaum möglich. Unter den Maispflanzen ist nackter Boden, der bei Wind oder Regenfällen stark errosiongefährdet ist. Für Insekten und Vögel bietet der Maisanbau in großen Monokulturen keine Nahrung- und damit keine Lebensbedinungen. Da die Maissilage einen hohen Energieanteil besitzt, maschinell und billig geerntet werden kann wurde Sie in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu Verfütterung für Milchvieh und zur Bullenmast eingesetzt. Mit dem Biogasboom nimmt die Maisanbaufläche jedoch in den letzten Jahren rasant zu- mit Auswirkungen für die Natur und die Umwelt. So stieg die Maisanbaufläche in Baden- Württemberg von 2006 – 2010 um 31%. Damit liegt Baden Württemberg noch etwas unter dem bundesweiten Durchnitt von 38%. Eine bedenkliche Zunahme. Der Einsatz von alternativen Energielieferanten wie der Becherpflanze, dem Switchgras und des […]
  • Bienengift bei entzündlichen Gelenkerkrankungen
    Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel von Pof. Dr. Karsten Münstedt des Universitätsklinikum Gießen und Marburg gelesen. Darin wird über die Wirksamkeit von Bienengift gegen Rheuma berichtet. Die Ansprechrate einer Behandlung mit Bienengift  beträgt laut Aussage zwischen 70-84%. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier. […]
  • Bienenbaum bestellt
    Heute habe ich 12 Jungpflanzen des Honigbaumes bestellt. Diese sollen als wurzelnackte Ware in der kommenden Woche geliefert werden. Im Spätsommer, wenn kaum Blüten in unserer Kulturlandschaft vorhanden sind, dient der Bienenbaum der Versorgung von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten mit Nektar und Pollen. Auch für Vögel ist der Bienenbaum ein wertvoller Futterspender. Durch seine späte Blüte von Juli bis September ein hoffentlich erfolgreicher Zugewinn für den Wintervorrat unserer Honigbiene. Über das Ergebnis meines Versuches berichte ich hier später noch einmal. […]
  • Die ersten Anfragen zur Rapsblüte
    In den letzten Jahren werden wir vermehrt von Landwirten angefragt, die unsere Bienen gerne an Ihren blühenden Rapsäckern sehen wollen. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass die Erträge damit gesteigert werden können. Wir wandern jedoch in der Regel immer zu den gleichen Landwirten. Durch den langjährigen Kontakt sind wir über die Ausbringungszeit und die Art der Pflanzenschutzmaßnahmen informiert und können uns darauf einstellen.  Schließlich wollen wir keine Rückstände in unserem Honig. Wenn wie heute jedoch ein Demeter und ein Biolandbetrieb anfragen, ist dies durchaus interessant für uns. […]
  • Bio- Zucker bestellt
    Dieses Jahr ist die am Markt verfügbare Menge an Bio- Zucker sehr begrenzt. Aus diesem Grund habe ich bereits am Wochenende unseren Bedarf für die Einfütterung der Bienenvölker im August und September bestellt. Auch hier ist uns der regionale Bezug wichtig. So kommt unser Zucker nun aus deutschen Bio- Rüben. Die Alternative wäre Rohrzucker aus Südamerika. Dieser ist zwar etwas preisgünstiger, aber wir bevorzugen kurze Transportwege und regionale Produkte. Ich hatte hier ja schon einmal über die letztjährige Lieferung berichtet. Neben dem Zucker lassen wir den Bienenvölkern nach dem letzten schleudern auch einen Anteil des Honiges für den Winter, bzw. füttern auch Honig zu. […]
  • EU lässt Gentechnik im Futtermittel zu
    Trotz europaweiter Proteste  kippt die EU die bisherige Nulltoleranz gegenüber gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ohne EU- Zulassung in Futtermittelimporten. (ich berichtete hier schon einmal) Pro Kilo Futter dürfen zukünftig 0,1 Prozent GVO ohne EU- Zulassung eingeführt werden. Damit wird der Schutz der deutschen Verbraucher gelockert. Für viele ein  Anfang um zukünftig auch bei Lebensmitteln und Saatgut die Nulltoleranz aufzuweichen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt können dann auch nicht in der EU zugelassene GVO sich in unserer Natur unkontrolliert vermehren. Eine Praxis die sehr kritisch zu beurteilen ist, da eine Vermischung mit gentechnisch freiem Saatgut nicht auszuschließen ist. Ich empfehle auch diesen Beitrag zu diesem Thema. […]
  • Bilder von Blüten mit Insekten
    Eine Homepage mit sehr schönen Bildern mit Insekten auf, in und um Blüten finden Sie unter www.l-seifert.de. Wan bekommt man Marienkäfer, Biene, Wespe und Co.  beim Blütenbesuch so schön zu Gesicht? […]
  • Obstbau Ende Februar- noch einiges zu tun
    Momentan entfernen wir unsere abgänigen Bäume. Da dies nur noch bis Ende Februar zugelassen ist, haben wir in den nächsten Tagen noch einiges vor. Ersetzen werden wir diese Bäume im kommenden Jahr. In diesem Jahr werden wir an den betreffenden Stellen Phacelia, Senf und andere Leguminosen anbauen.Das bringt zwei große Vorteile mit sich: Durch die tiefwurzelnden Leguminosen bekommen wir einen lockern Boden, der noch dazu durch die Knöllchenbakterien der Leguminosen mit Stickstoff angereichert wird. Unsere jungen Bäume werden also im kommenden Jahr einen sehr guten Boden vorfinden. Zum anderen bieten die Blüten von Senf, Phacelia und Co. den verschiedensten Insekten Nahrung. Auch unsere Bienen werden sich dort sicherlich einfinden. Parallel dazu findet momentan immer noch der Obstbaumschnitt an unseren älteren Bäumen statt. In den Junganlagen werden wir je nach Wetterlage Mitte März beginnen, da junge Bäume noch frostempfindlicher sind. […]
  • Bin ich froh,…
    …dass ich Imker bin. Als ich eben auf diesen Artikel vom Oktober 2010 stieß, war dies mein spontaner Gedanke. Es hat sicherlich verschiedene Gründe, warum mir meine Arbeit mit den Bienen Spaß macht. Aber einer ist auch, dass ich weiß, was in meinem Honig ist und wo mein Honig herkommt. Das alles können Sie natürlich bei uns im Shop auch nachlesen. Das gibt Sicherheit. […]
  • Stuttgarter Honig
    Momentan sind wir auf der Suche nach einem neuen Bienenstandort in Stuttgart. Wenn einer der mitlesenden einen Tipp hat, würde ich mich auch mit einem Honigglas erkenntlich zeigen. […]
  • 25 Tonnen Honig- 5,5 Mio Euro Bestäubungsleistung
    Der Marburger Imkerverein hat zu seinem 150jährigen Jubiläum Buch geführ: So erzeugten laut Dr. Jörg Klug, dem Pressewart des Vereines die 1.100 Bienenvölker der 165 Mitglieder rund 25 Tonnen Honig im Jahr. Mit rund 22 kg ProVolk und Jahr entspricht dies einer guten Leistung für kleinere Imkereien. Interessant ist auch die Aussage, dass der volkswirtschaftliche Wert der Bestäubung von Nutzpflanzen in der Region zwischen Münchhausen  und Wermertshausen (Entfernung: 32 km) rund 5,5 Mio. Euro beträgt. Mir ist leider keine deutschlandweite Aussage zum Wert der Bestäubungsleistung der Honigbiene bekannt. Hier hatte ich ja schon einmal über die Bestäubungsleistung in den USA und deren jährlichem Wert von 15-20 Mrd. US- Dollar berichtet. […]
  • Bienengift
    Am Wochenende habe ich einen Vortrag zum Thema Bienengift der Heilpratikerin Frau Bort besucht. Bienengift wird im Rahmen der Apitherapie vor allem gegen Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden eingesetzt. In den vergangenen Jahren, gab es hierzu auch Bienengiftsalben deutscher Hersteller. Leider sind Bienengiftsalben in Deutschland momentan nur schwer zu bekommen und sollten über eine Apotheke bezogen werden. Vor allem von den älteren Besuchern meldeten sich einige zu Wort und verstärkten die positiven Aussagen von Frau Bort.  Jedoch ist die Anwendung bei Menschen mit einer Bienengiftallergie höchst problematisch, so dass vorab ein Allergietest empfehlenswert erscheint. […]
  • Goldblüte bei Facebook
    Wir sind nun auch bei Facebook vertreten. Wer nach Goldblüte sucht, wird zu uns finden. In den nächsten Tagen werde ich mich  nocheinmal ausführlicher mit den Möglichkeiten von Facebook beschäftigen. Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Weg gehen soll. Schließlich liest man immer mal wieder über Ängste und Verstöße bei der Privatsphäre. Aber ich denke die Vorteile überwiegen und schließlich kann man hoffentlich selbst steuern, was von einem veröffentlicht wird. […]
  • Bienenvölker im Februar
    Was machen unsere Bienenvölker bei diesen milden Temperaturen im Winter? Bei den milden Temperaturen der letzten beiden Wochen von tagsüber 5-10°C und in der Nacht von -1°C beginnen die Bienenvölker mit der Aufzucht von neuer Brut. Die Bruttätigkeit wird jedoch mit der in den kommenden Tagen angekündigten Kälteperiode sicherlich wieder eingeschränkt. Trotz begonner Bruttätigkeit ist das Brutnest gegenüber den Sommermonaten sehr klein und reicht nicht für ein großes Wachstum der Bienenvölker aus- im besten Falle werden die abgehenden Bienen ersetzt. Das Wachstum der Völker beginnt so richtig ab der Obstbaumblüte. Hier schlüpfen dann täglich mehrere tausend Bienen, so dass die Bienenvölker an der Sommersonnenwende am stärksten sind. Hier ist dann mit ca. 40.000 Bienen pro Bienenvolk zu rechnen. Momentan sind wir bei 15-20.000 Bienen/ Volk. Bis der erste Honig Mitte/ Ende Mai geschleudert wird, haben die Bienen also noch einiges zu leisten und benötigen noch ca. 8 -10 kg ihres im […]
  • Ganz ohne Gentechnik- Filmempfehlung im BR
    Ich hatte hierzu bereits einen Ausschnitt gesehen und kann diesen Film im Bayrischen Fernehen um 19 Uhr empfehlen. Zur Programmvorschau. Folgende Mail mit der Bitte zur Weiterverbreitung erhielt ich betreffend der Ausstrahlung: Liebe Freunde, Kollegen und Geschäftspartner, Beherrsche die Nahrung und du beherrscht die Menschen. Die Agro-Gentechnik sollte 1996 ein neues Zeitalter in der Landwirtschaft einläuten. Weil aber die Konsumenten keine Lebensmittel kaufen würden, die genveränderte Substanzen enthalten, geht man seit 1996 den heimlichen Weg über die Futtermittel. Grund genug für mich als Mischfutterhersteller, Agrarhändler und Landwirt, diese Thematik genau zu verfolgen. Es ist mein Beruf, für gesunde Lebensmittel zu sorgen und die Schöpfung zu erhalten. Wir sind doch nur auf der Durchreise. Es ist unsere Pflicht, die Schöpfung und unsere Freiheit so an unsere Kinder weiter zu geben, wie wir diese von unseren Vorfahren erhalten haben. Die Macht der Futtermittelindustrie war zu […]
  • Banker berechnen das Bienensterben
    Die niederländische Rabobank hat sich in einer Studie dem seit mehreren Jahren grassierenden Bienensterben angenommen. Die Banker empfehlen Behörden, Wissenschaftlern, den Agro- Chemiekonzernen, der Lebensmittelindustrie, Landwirten und Imkern die Forschung nach der Ursache des Bienensterbens gemeinsam zu verstärken und die enorme Bestäubungsleistung der Honigbiene nicht als gegeben hinzunehmen. Es werde mehr “Biodiversität in der agrarischen Produktion” benötigt, sonst könnten sogar einige Nahrungspflanzen auf dieser Erde nicht mehr profitabel angebaut werden. In Zahlen ausgedrückt sind dies immense Summen.  Da die Bienen für 80-90 Prozent der tierischen Bestäubung verantworten kommen die Analysten der Rabobank auf einen Wert der Bestäubungsleistung  in den USA von 15-20 Mrd. Dollar im Jahr. […]
  • Honig aus Nicht-EU-Ländern – Was macht den Unterschied?
    Was macht den Unterschied zu unserem Honig? Die “Honigverordnung” schreibt unter anderem die Kennzeichnung des Honiges vor. Laut “Honigverordnung” muss das Herkunftsland des Honiges genannt werden. Bei einer Mischung aus mehreren Ländern kann auch auf folgende Bezeichnungen zurückgegriffen werden: – “Mischung von Honig aus EU-Ländern”, – “Mischung von Honig aus Nicht-EU-Ländern”, – “Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern”. Grundsätzlich sind dies auch gute Honige. Was jedoch unterschiedlich ist, sind die Regelungen über den Einsatz von Antibiotika, welcher in vielen Ländern oft Standart ist und auch schon zu diversen Importstops führte, sowie dieVerunreinigungen durch Pollen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Bei Verunreinigungen mit Pollen von gentechnisch veränderten Organismen fällt vor allem Honig  aus Latein- und Südamerika (hier empfehle ich die Zeitschrift Öko- Test 01/2009) […]
  • Gentechnik im Futtermittel stoppen
    Auf folgende Entscheidung möchte ich hier aufmerksam machen: Am kommenden Dienstag wird in der EU- Kommission darüber entschieden, ob Futtermittel erlaubt werden, die mit Bestandteilen gentechnisch veränderter Pflanzen verunreinigt sind. Hier können Sie Illse Aigner auffordern nicht dafür zu stimmen. Weshalb soll eine Verunreinigung im Futtermittel- ganz welcher Art erlaubt werden? Hatten wir nicht vor kurzem die Verunreinigung von Futtermittel durch Dioxin? […]
  • Krankheit, Unfruchtbarkeit, Tod
    Gentechnisch verändertes Soja wird seit vielen Jahren auf dem amerikanischen Kontinent angebaut und ist Grundlage für billige Lebensmittel. Der Dokumentationsfim berichtet über die zerstörte Umwelt und der Vergiftung von Mensch und Tier. Der NABU trägt hier eine Vielzahl von Fakten zusammen, die bisher so kaum an die Öffentlichkeit getragen wurden. Den Film können Sie hier auf der Internetseite des NABU sehen. […]
  • Bienenrassen
    Natürlich gibt es auch bei Bienen verschiedene Rassen, welche sich im groben nach der geografischen Herkunft richten. Die einzigste heimische Biene in Mitteleuropa ist die Dunkle Biene.Wie der Name schon sagt ist diese Biene sehr dunkel und besitzt eine außerordentliche Flugstärke. Die Bienenvölker der Dunklen Biene kommen im Vergleich mit anderen Bienenrassen sehr gut mit langen und kalten Wintern zurecht. Im Gegensatz zu der Rasse Carnica, entwickeln sich die Völker der Dunklen Biene langsamer, was sich natürlich auch am Honigertrag und der Bestäubungsleistung bemerkbar macht. In manchen Regionen Deutschlands und der Schweiz wird die Dunkle Biene weiterhin gezüchtet und erlebt in den letzten Jahren ein wiederkehrendes Interesse, nachdem Sie fast vollständig von der Carnica verdrängt wurden. Die Bienen der Rasse Carnica sind ursprünglich nur südlich der Alpen beheimatet und ist im Vergleich mit der Dunklen Biene meist sanftmütiger, kommt jedoch auch mit kalten Wintern und heißen […]
  • Weltagrarbericht
    Der Weltagrarbericht – Eine Internetseite, die sich mit der zukuftsfähigkeit unserer Landwirtschaft und Ernährung beschäftigt. Lohnenswert! Auch mit einer Rubrik für alle die etwas tun wollen. […]
  • Bioland- Unterlagen
    Heute habe ich noch einmal Obstbaumunterlagen in Bioland Qualität nachbestellt. Auf diese veredeln wir dann die gewünschte Sorte, so dass wir in ein paar Jahren hoffentlich einen reichen Ertrag haben. Bei dieser Charge habe ich hauptsächlich die Unterlage MM 111 gewählt. Diese ist eine mittelstark wachsende Unterlage die einen mittelfrühen und hohen Ertrag mit einer guten Standfestigkeit verbindet. Da die später zu bepflanzenden Flächen einen Halbstamm erfordern ist dies meiner Erfahrung nach die beste Wahl. Alle Interessierten finden hier einen Sorten- Unterlagen- Versuch für den Mostobstbau. […]
  • Geplante GVO- Anbau 2011
    Bis Anfang Februar wurden in das öffentlich einsehbare Standortregister 6,7 Hektar in Bayern und 18,9 Hektar in Sachsen zum Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 eingetragen.  Der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) muss dem Bundesamt fü Lebenmittelsicherheit und Verbraucherschutz bis spätestens 3 Monate vor der Aussaat mitgeteilt werden. Nach Informationen des Bundeslandwirtschaftsministerium wird der Anbau von MON 810 jedoch auch im Jahr 2011 verboten bleiben. Jedoch ist geplant die gentechnisch veränderte Kartoffelsorte Amflora auf zwei Hektar in Sachsen anzubauen. Der Saatguthersteller BASF will diesen Anbau wohl zur Pflanzkartoffelvermehrung nutzen. […]
  • Mildes Wetter- Neubau Schleuderraum
    Bei diesem milden Wetter liegen die Arbeiten im neuen Schleuderraum auf Eis. Das gute Wetter nutzen wir um einige Arbeiten im Obstbau zu erledigen. Momentan schneiden wir die älteren Bäume. Unsere Anlagen mit jungen Bäumen werden wir erst gegen Mitte/ Ende März schneiden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Schnittwunden schnell verwachsen und möglichst wenig Frost abbekommen. Unsere ausgewachsenen Mostobstbäume schneiden wir regelmäßig alle 5 Jahre. Aufgrund des Wetters wird auch unser Onlineshop seinen Feinschliff erst in den kommenden Schnee- und Regentagen erhalten. […]
  • Ein Lob
    Über solche Mail freuen wir uns natürlich: Lieber Herr Faiss, vielen Dank für Ihre Lieferung von vorgestern. Heute hatten wir unsere Enkel zu Besuch und diese waren vor allem von Ihrem Waldblütenhonig sehr begeistert. Das ist außergewöhnlich, sind unsere Enkel doch im Normalfall nur von Nutella und Wurst begeistert. Wir melden uns wieder. Im übrigen können Sie dieses Lob gerne in Ihrem Blog veröffentlichen. Regelmäßig schaue ich dort hinein und wünsche Ihnen für Ihre Bio-Zertifizierung alles Gute. Sonnige Februargrüße aus Leinfelden. […]
  • Bei Halsschmerzen…
    heute habe ich von einem Kunden ein weiteres Hausmittel gegen Halsschmerzen erfahren: Ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Esslöffel Honig und einem Esslöffel Obstessig. Er schwört darauf und ich werde es ausprobieren, sollte ich mal wieder Halsweh haben. Was aber bei mir zum Glück nicht oft vorkommt. Einen schnellen Erfahrungsbericht möchte ich somit (hoffentlich) ausschließen. […]
  • Bienen Wellness Kurs
    Heute habe ich die Gelegenheit ergriffen und mir an der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim ein paar hilfreiche Tricks zum Herstellen von Kosmetik mit Bienenprodukten zeigen lassen. Es sind wirklich ein paar sehr schöne Salben, Cremes und Shampoos dabei herausgekommen. Allen gemein ist eine Zutat aus dem Bienenstock. Sei es nun Honig, Wachs oder Propolis. Ein Angebot von eigenen Kosmetikartikeln mit Bienenprodukten wird es in nächster Zeit in unserem Onlineshop nicht geben. Dafür sind die rechtlichen Auflagen schlicht zu hoch. Wir streben jedoch eine Kooperation mit einem kleinen Kosmetikersteller an. Ich werde sicher hier bei Zeit darüber berichten. Solange muß ein Verweis auf unsere (momentan noch etwas kleine) Rezeptecke reichen. Dort findet sich auch der eine oder andere Wellnesstipp mit Bienenprodukten. Wir hingegen haben ja nun eine kleine Auswahl zu Hause… […]
  • Frühjahrsarbeiten im Obstbau
    Bei sonnigen 10°C haben wir heute ein paar kaputte Bäume aus unseren Obstwiesen entfernt. Dabei achten wir darauf, dass wir nicht alle morschen Bäume entfernen, sondern hier und dort auch einen morschen oder hohlen Baum stehen lassen. Insekten und Vögel freuen sich. In den kommenden Tagen, bekommen wir 75 Obstbaumunterlagen geliefert. Diese veredeln wir selbst mit alten Obstsorten, so dass wir diese dann in 1-2 Jahren als junge Bäume setzen können. […]
  • Monsanto
    Ein interessanter Film über den Biotechnologiekonzern Monsanto und dessen Geschäftsgebaren. Monsanto erwirtschaftet sein Geld mit dem Vertrieb von Pflanzenschutzmitteln und Genpflanzen.  Der Film zeigt auf, dass der Konzern dabei nicht immer mit offenen Karten spielt und wohl auch mal das eine oder andere negative Testergebnis unter den Teppich kehrt. Ein lohnender Film für alle die sich über Ihre Nahrungsmittel und deren Herkunft Gedanken machen. […]
  • Futterkontrolle
    Heute bei schönen 11° Grad habe ich auf unseren Bienenständen nach dem Rechten gesehen. Verbunden mit einer Kontrolle, ob die Fluglöcher der Bienenbeuten frei sind habe ich auch eine Futterkontrolle der einzelnen Bienenvölker durchgeführt. Dies geht relativ einfach, wenn man eine gewisse Erfahrung hat. Die Bienenbeuten werden einfach hinten (oder vorne) angehoben. Anhand des Gewichtes kann dann eine Aussage über die Menge des darin noch enthaltenen Winterfutters gemacht werden. Je nach Witterungsverlauf benötigt ein Bienenvolk bis zur Obstbaumblüte im April noch ca. 10 kg Futter. Wir haben im Spätsommer gut eingefüttert, so dass alle Bienenvölker noch ausrreichend versorgt sind. […]
  • Honigmaske
    Sie haben eine empfindliche und strapazierte Haut? Dann versuchen Sie es doch einmal mit einer Vitamin, Mineral- und eiweißstoffspendenden Honigmaske um die Haut zu entspannen und zu regenerieren. Wie sieht das Rezept aus? 2 Esslöffel Honig erwärmen und anschließend mit 2 Esslöffeln Magerquark verrühren. Auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Zum Schluss spülen Sie die Maske mit lauwarmen Wasser ab. […]
  • Ilse Aigners toxischer Gesetzesentwurf
    Ein Bericht der sich kritisch mit einem neuen Gesetzesentwurf zum Thema Pflanzenschutz beschäftigt. Der Bericht gibt Einblicke in die Praxis bei der Zulassung von neuen Pflanzenschutzmitteln. Unter anderem soll das kritische Umweltbundesamt umgangen werden- was für die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln eine deutliche Erleichterung bei der Zulassung von neunen Pflanzenschutzmitteln bedeutet. Deutschland hat bisher im vergleich zu anderen EU- Ländern relativ strenge Auflagen- welche mit dem neuen Gesetzentwurf deutlich verwässert würden. […]
  • Ein Mittel gegen Heuschnupfen…?
    Die diesjährige Pollensaison hat  mit Pollen von Haselnuss und Erle begonnen. Damit beginnt für viele vom Heuschnupfen geplagte eine Leidenszeit, die im schönen Frühjahr und im frühen Sommer meist Ihren Höhepunkt erreicht. Die langwierige  Hyposensibilisierung und das andauernde Einnehmen von Medikamenten, die das körpereigene Histamin neutralisiere waren bisher die am meisten gewählten Wege. Ein Kunde hat mir nun berichtet, wie er täglich 2 Teelöffel Honig einnahm und damit im letzten Jahr deutlich weniger Beschwerden hatte. Er hatte bereits im Herbst des Vorjahres mit seiner “Therapie” mit Honig aus der Region angefangen, da nur diese die regionale Pollenvielfalt beinhalten. Die Pollen werden von den Bienen n den Stock gebracht und laden so letztendlich auch zu einem Teil im Honig. Da wir unseren Honig nicht mit Druck filtern, sind diese auch noch im Honigglas vorhanden. In meinem Beitrag vom 04.01.2011 hatte ich über die Unterschiede beim filtern berichtet. Das dies ein […]
  • Honig als Gesundmacher
    Heute möchte ich auf einen Film aufmerksam machen, der sich mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Bienenprodukten wie Pollen, Honig und Bienengift. In dem Film werden die Einsatzmöglichkeiten von Honig, Propolis, Bienengift und Co. für unsere Gesundheit aufgezeigt. Unter anderem werden  Einsatzmöglichkeit von Honig zur Krebsbehandlung und zur Wundheilung aufgezeigt.  Nebenbei werden noch alte Hausmittel wie Bienenwachswickel gegen Husten und heiße Milch mit Honig angesprochen. Ein lohnenswerter Beitrag der mit alten Mythen aufräumt und auch die Bedeutung der Bienen für die Natur und Landwirtschaft anspricht. Da wird wieder klar, was alles gutes aus dem Bienenstock kommt. […]
  • Ein toller Bildband
    Zweifellos wunderschöne Bilder aus dem Leben der Honigbiene. Der erste Bildband von Éric Tourneret: Le peuple des abeilles (zu deutsch: Das Bienenvolk) kann auch über Amazon bestellt werden. […]
  • Wie Honig richtig aufbewahren?
    Honig sollte am besten kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Am besten ist eine Temperatur von ca. 16°C. Auch sollte das Glas immer gut geschlossen werden, da Honig leicht fremde Aromen aus der Umgebung aufnimmt. Werden diese Punkte beachtet, steht einem schmackhaften und vitaminreichen Genuß nichts mehr im Wege. Eine längere Lagerung von Honig ist unter diesen Umständen problemlos möglich. Sollte der Honig dennoch einmal fest werden, ist dies eher ein Zeichen von Güte und lässt sich im max. 38° Grad warmen Wasserbad leicht wieder rückgänig machen. […]
  • Bienensterben in der Welt
    Nun thematisierte auch die Welt- Online das Bienensterben. Im Artikel vom 25.01.2011 wird sogar von einer “Ausrottungsgefahr” gesprochen. Keine – Bienen- kein Honig- kein Obst. Die EU- Kommision will und muss  nun endlich handeln. Wer einmal die Varroamilbe sehen möchte findet in dem Artikel auch ein ein schönes Foto des Plagegeistes. […]
  • Imkern in den USA
    Die Bienenhaltung in Amerika ist etwas anders als bei uns. Mit der Größe der dortigen Imkereien geht zweifellos auch die Übersichtlichkeit und der Bezug zu den einzelnen Bienenvölkern verloren. Krankheiten sind schwerer festzustellen und können sich auf den Standplätzen mit mehreren hundert Völkern leichter ausbreiten. Hinzu kommt noch der Stress den die Bienen auf tagelagen Transporten zum Beispiel von der Orangenblüte in Florida zu der Mandelblüte in Kalifornien ertragen müssen. Auch der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen und noch größere “grünen Wüsten” (Monokulturen) als bei uns spielen bei den immensen Verlusten der amerikanischen Imkern sicherlich eine große Rolle. Bei uns hingegen, geht es noch relativ bescheiden zu. Unsere Bienenstände sind im Normalfall mit max. 20 Bienenvölker besetzt. Eine schnelle Ausbreitung von Krankheiten ist hierdurch eingeschränckt und eine ausreichendes Nahrungsangebot  sichergestellt. Auch sind unsere Bienen auf den Wanderungen […]
  • Bienensterben
    Mal wieder ein Artikel über Bienensterben in den Medien: Darmstädter Echo […]
  • Unser Onlineshop entsteht
    Seit mehr als zwei Jahren trage ich mich schon mit dem Gedanken einen Onlineshop aufzubauen. Das Projekt haben wir nun vor ca. 2 Wochen gestartet. Nachdem wir die ersten Klippen umschifft haben, sind wir momentan dabei, die Artikel und den Inhalt einzupflegen. Eine Arbeit, die ich deutlich unterschätzt hatte. Zum Glück ist es bei uns draußen glatt und kalt, sodass nicht viel andere Arbeit ansteht. Die Bienenbeuten für das nächste Jahr sind schon fast alle vorbereitet. Der Neubau des Schleuderraumes stockt, da wir auf den Flaschner warten müssen. Also warum die Zeit nicht nutzen, um den Onlineshop voranzubringen?  Neben Honig werden wir selbstverständlich auch andere Kostbarkeiten aus der Region anbieten. Aber bis dahin ist es noch ein (mittel)weiter Weg, schließlich soll ja sowohl die optische als auch die rechtliche Seite des neuen Shops stimmig sein. Da gilt es sich gut einzulesen und Rat zu holen. […]
  • Neubau Schleuderraum – Zwischenbericht
    Hier hatte ich ja von unserem neuen Schleuderraum berichtet. Mittlerweile sind die Wände gefliest, eine Zwischenwand eingebaut und das Waschbecken installiert. Nun heißt es Warten auf den Flaschner, der ein paar Wasseranschlüsse verlegen soll. Die neue vollautomatische Selbstwendeschleuder steht auch schon bereit. Es sollte uns also entspannt möglich sein, dass Ganze bis zum Beginn der diesjährigen Honigsaison fertigzustellen. Vor der ersten Honigernte im Mai ist dann noch Großreinemachen angesagt. Bilder werde ich nach der Fertigstellung hier gerne zeigen. […]
  • Bienenhunger
    Den Bienen machen nicht nur die Varroamilbe und die Pestizide zu schaffen, sondern auch das viele Grün der intensiven Landwirtschaft. Denn wo es grünt, da es nicht blüht. Und gerade eine Vielzahl von Insekten, darunter auch die Honigbiene, benötigen die Blüten für Nektar und Pollen. In vielen Landstrichen Deutschlands finden die Bienen nach der Rapsblüte kaum noch blühende Pflanzen. Ein Nahrungsmangel der Bienenvölker ist die Folge. Und geschwächte Bienenvölker sind anfälliger für Krankheiten und Umweltverschmutzung. Ein Fehler in der Agrarsubvention? Im Jahr 2008 wurden die Subventionen für Brachflächen abgeschafft. 400.000 Hektar der für Bienen und andere Insekten wahren Schlaraffenländer verschwanden schlagartig. Ein Umschwenken scheint abermals in der Diskussion zu sein. Die Wiedereinführung einer Prämie für Brachflächen ab 2014 scheint nicht ganz ausgeschlossen.  Aber wird sie auch gegen die Widerstände der Bauern eingeführt? Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des […]
  • Propolis bei Pferden
    Auch bei Pferden hilft Propolis. So geschehen beim Pferd einer Freundin. Nach einer Behandlung mit Propolis heilte die Entzündung schnell ab. […]
  • Ein empfehlenswerter Laden…
    Heute möchte ich einmal einen “Hofladen in der Stadt” vorstellen. Ein sehr schönes Konzept, dass hier wirklich nett umgesetzt wurde. Seit 17.01.2011 befindet sich in der Marktstraße 13-17 (im Schurwaldcenter) in 73207 Plochingen ein kleiner und feiner Laden, der Lebensmittel aus der Region anbietet. Ein Besuch lohnt sich immer. Unseren Honig finden Sie natürlich auch im Sortiment. […]
  • Ein Hörbuch zum Bienensterben
    Ich möchte Ihnen heute einen sehr aufschlussreichen und gut recherchierten Radiobeitrag des SWR zum Thema Bienensterben ans Herz legen. In dem knapp einer Stunde langen Beitrag werden die entscheidende Rolle der Honigbiene für die Lebensmittelversorgung dargestellt und mögliche Gründe für das weltweite Bienensterben aufgezeigt. Vo der Varroamilbe über die Fruchtfolge der Landwirtschaft bis zum Pflanzenschutz werden verschiedene Gefahren und deren Folgen dargestellt. Zum lohnenswerten Beitrag auf der Seite des SWR 2:  “Stress im Stock- Das rätselhafte Sterben der Honigbiene”. Das Manuskript des Radiobeitrages finden Sie hier. […]
  • Warum unsere Deckel nicht aus Plastik sind….
    Warum haben wir auf unserem Honigglas keine Kunststoffdeckel? Es gibt einen Dokumentarfilm von Werner Boote, der sich des Themas Kunststoffe und deren Umweltauswirkungen sehr gut annimmt.  “Plastic-Planet” beschäftigt sich mit den immensen negativen Auswirkungen des “Kunststoffzeitalters”. Überall auf der Welt sind Bestandteile von Kunststoffen zu finden. Inmitten des Pazifiks fischt Boote beispielsweise lauter kleine Kunststoffteilchen aus dem Meer und erklärt, dass weltweit mittlerweile 60 mal mehr Kunststoff im Meer schwimmt als Plankton. Auch im menschlichen Blut werden Bestandteile nachgewiesen. Da Kunststoff sich nur sehr langsam zersetzt, sowie die Möglichkeit einer Ausgasung oder Auswaschung von Bestandteilen von z.B. Bisphenol A besteht, verwenden wir keine Honigglasdeckel aus Kunststoff. Bisphenol A ist ein Hauptbestandteil für Kunststoffe (z. B. für CDs, Plastikschüsseln, Babyfläschchen und Lacke für die Beschichtungen von Konservendosen und […]
  • Wenn Bienen eine Reise tun…
    …dann spricht der Fachmann von einer Wanderung. Damit wir im kommenden Mai wieder mit unseren Bienen auf die Schwäbische Alb wandern können, müssen auch unsere Fahrzeuge ab und an mal durchgeschaut werden. Der Winter ist hierfür die beste Zeit.  Speziell dieser Hänger hat sich bei uns für Wanderungen mit ca. 12 Bienenvölkern bestens bewährt. Er ist leicht, wendig und einfach zu beladen. Dieses Bild entstand im vergangenen Jahr bei der Abfahrt zur Rapsblüte. […]
  • Petition zum Schutz der Bienen
    Vor ein paar Tagen hatte ich hier auf eine Petition gegen bestimmte, für Bienen und andere Insekten gefährliche Pestizide aufmerksam gemacht. Mittlerweile haben deutlich über 1. Mio. Mitmenschen für die Petition gestimmt. Wer seine Stimme noch abgeben möchte kann dies gerne unter folgendem Link: https://secure.avaaz.org/ […]
  • Imker – Zahlen und Zukunftsaussichten
    Heute habe ich relativ aktuelle Zahlen zur Imkerei in Deutschland bekommen. Waren es im Jahr 2002 noch ca. 820.000 Bienenvölker, die in Deutschland für die Bestäubung und damit auch für Honig sorgten, sind es mittlerweile noch knapp 700.000 Bienenvölker. Ungefähr die Hälfte dieser Bienenvölker, nämlich rund 400.000 Bienenvölker, werden von Berufs- und Nebenberufsimkern bewirtschaftet. Der Rest der Bienenvölker wird von “Freizeitimkern” bewirtschaftet. Darunter sind im Allgemeinen Imker mit weniger als 10 Bienenvölkern zu verstehen. All diese Bienenvölker zusammen erzeugen ca. 20.000 Tonnen Honig im Jahr. Die genügt bei dem hohen Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland, um nur ca. 20% der Honignachfrage zu decken. Der Deutsche Honig genießt weltweit einen guten Ruf und wird nahezu auschließlich, nämlich zu 90%, von den Imkern direkt vermarktet. Der Mangel an Honig und Bienenvölkern wirkt sich selbstverständlich auch auf die Bestäubung von Kulturpflanzen aus. Im Allgemeinen wird […]
  • Besuch vom Eichamt
    Anfang der Woche hatte ich Besuch von einer sehr netten Dame vom Eichamt. Da wir eine neue und selbstverständlich geeichte Waage besitzen gab es auch keine Unklarheiten. Einzig die Füllmenge ist auf unseren Etiketten etwas zu klein aufgedruckt. Statt vorgeschriebenen 5 mm Schrifthöhe kommen wir nur auf 3 mm. Das werden wir nun ändern. […]
  • Unser Honig in China
    Als Gastgeschenk hat es unser Honig nun bis nach China geschafft. Das Feedback war durchgehend positiv. […]
  • Bienen und Elektrosmog
    Die Neue Osnabrücker Zeitung veröffentlichte einen Artikel, der Bienensterben und Elektrosmog in Verbindung bringt. In dem Artikel wird ein Versuch der Panjab University erläutert, der darauf hindeutet, dass Mobilfunkstrahlung den Bienen stark zusetzen. Ich empfehle den Artikel hier zu lesen. […]
  • Schuhpflege
    Für eine Allround- Schuhcreme benötigen Sie 150g Vaseline, 20 g Bienenwachs, 10 ml Wasser und auf Wunsch 5 g Seifenpulver. Zuerst schmelzen Sie das Bienenwachs und die Vaseline im Wasserbad. Lassen Sie das Wasser zusammen mit dem Seifenpulver aufkochen und geben Sie es anschließend zu der Wachsmischung hinzu. Nach mehrmaligem umrühren die fertige Schuhcreme erkalten lassen. Und noch ein Tipp: Lederschuhe bekommen einen besonderen Glanz, wenn Sie mit einer Zwiebel eingerieben und einem Wolltuch poliert werden. […]
  • Der Frühling schaut vorbei
    Nachdem es in den letzten Tagen mit 10° C schon recht warm war, haben unsere Bienen heute bei 12° C und strahlendem Sonnenschein  die ersten Pollen eingetragen. Der Farbe nach stammen die Pollen wahrscheinlich vom Haselnuß. Der extrem frühe Bienenflug in diesem Jahr macht mir keine Sorgen, wenn sonst alles stimmt wird auch der wiederkommende Winter den Bienen nicht schaden. […]
  • Rähmchen eingetroffen
    Nachdem ich kurz nach Weihnachten unseren jährlichen Nachschub an Rähmchen geordert hatte, sind diese nun eingetroffen. Es dürften so knapp über 200 Rähmchen sein, genau gezählt habe ich Sie noch nicht. Bestückt mit den Mittelwänden (Wachsplatten) dienen Sie in ein paar Monaten die Bienen als Grundstein für den Wabenbau. Das Bio- Wachs habe ich auch schon bestellt und erwarte dies Ende Februar. […]
  • Mengenverhältnisse
    In Deutschland werden ca. 100 Millionen Hühner, 27 Millionen Schweine und 13 Millionen Rinder gehalten…. und 800.000 Bienenvölker. […]
  • Bantam Mais
    Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Hinter dem Konzept steht eine einfache Idee, wer einen Garten oder Balkon hat, baut Zuckermais der Sorte Bantam an. Wer gentechnikfreie Sorten wie Bantam Mais anbaut muss über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Umgebung informiert werden. Wenn aus dem Anbau neues Saatgut gewonnen werden soll, muss der eigene Anbau vor dem Zuflug von gentechnisch veränderten Pollen geschützt werden. Genauere Informationen und die genauen Vorgehensweise finden Sie hier. Da im Jahr 2009 in 36 Ländern gentechnisch veränderte Leinsamen in Brot und Müsli entdeckt wurden, ist die Aktion auf den Blauen Lein (“Blaues Wunder”) ausgedehnt worden. Vor 9 Jahren wurde in Kanada die Gentechnik- Sorte “Triffid” angebaut. Diese Sorte ist nirgends auf der Welt zugelassen, hatte sich jedoch unbemerkt im herkömmlichen Saatgut vermehrt. Sowohl den Bantam Mais, als auch den Blauen Lein kann beim Biogartenversand bezogen werden. […]
  • Kurze Honiggeschichte
    Honig gilt als die älteste Süßigkeit der Welt und wurde schon vor über 9.000 Jahren gesammelt, wie Graffitis aus der Steinzeit beweisen. Durch die Herstellungsmöglichkeit von Zucker aus Zuckerrohr und Zuckerrüben wurde Honig als Süßungsmittel weitgehend verdrängt. In den letzten Jahren gewinnt Honig jedoch als hochwertiges Süßungsmittel wieder an Bedeutung.  Als Brotaufstrich, in heißer Milch oder im Tee gelöst ist Honig nahezu jedem bekannt. In jüngster Zeit gewinnt Honig vor allem durch die Apitherapie auch im medizinischen Bereich zunehmend an Bedeutung. So wird zum Beispiel  der besonders sorgfältig gewonnene medizinischer Honig erfolgreich in der Wundbehandlung eingesetzt. Mit der Apitherapie werden auch altbekannte Produkte aus dem Bienenvolk wieder neu entdeckt und angewendet. […]
  • Hochwasser
    Das Remstal ist von uns aus gesehen ja nur 4 Kilometer bergab. Gestern Nachmittag war ich zu einem Termin unterwegs und habe dabei folgende Bilder aufgenommen. Der Pegelstand war meines Wissens nach 1,6 m über der Hochwassermarke. Am Tag danach sieht die ganze Umgebung schon wieder um einiges trockener aus. Nachdem mit einem Schneepflug der Schlamm von den Feldwegen geschoben wurde, sieht es bis auf den Müll auf Äckern und Wiesen schon wieder ganz normal aus. Die Natur wird sich wieder schnell erholen und Bienenvölker oder andere Tiere hatte hoffentlich niemand so nah an der Rems. [nggallery id=52] […]
  • Neubau Schleuderraum
    Momentan laufen die Planungen für einen neuen Schleuderraum.  Darin habe ich mittlerweile Übung. Haben wir doch erst vor zwei Jahren einen Schleuderraum eingerichtet in dem wir dachten, dass dieser ein paar Jahre hält. Leider- oder zum Glück- ist dieser nun schon wieder zu klein. Mit der Anschaffung einer neuen Honigschleuder muss also nun auch ein größerer Schleuderraum her. Hierbei müssen eine Vielzahl von Vorschriften eingehalten werden. So muß zum Beispiel  die Lampe einen Splitterschutz besitzen, der Fußboden und die Wände abwaschbar sein und ein Handwaschbecken in unmittelbarer Nähe angebracht sein. Die gesamten Anforderungen sind meiner Meinung nach selbstverständlich und bei uns auch im “alten” Schleuderraum umgesetzt worden. Schließlich produzieren wir ein reines und unverfälschtes Naturprodukt. Mit den ganzen Arbeiten sind wir hoffentlich bis Mitte Februar fertig, denn dann sollten wir uns an die letzten Vorbereitungen für die kommenden Bienensaison machen. […]
  • 75% Honig
    Fast 75% aller Haushalte in Deutschland verwenden Honig als Brotaufstrich, Süßungsmittel oder als Hausmittel bei Erkältungen. 10% der deutschen Haushalte  nutzen Honig praktisch jeden Tag. Dies geht aus einer Umfrage von 2004 hervor, die ich eben zufällig in die Finger bekam. Leider steht nicht dabei wer diese Umfrage in Auftrag gab. Aber die Größenordnungen stimmen meiner Meinung nach. […]
  • Bienensterben
    In den letzten Jahren ist das Thema Bienensterben zunehmend auch in den deutschen Medien zu finden. Das Netzwerk Avaaz.org hat es sich zum Ziel gemacht für bestimmte, als besonders bienengefährlich geltende Pflanzenschutzmittel ein Verbot durchzusetzen, solange deren Sicherheit nicht durch unabhänige Stellen bewiesen ist. Die Bienen sind für unsere Nahrungskette enorm wichtig, da ein Großteil aller landwirtschaftlich angebauten Pflanzen eine Bestäubung durch die Honigbiene benötigen. Hier finden Sie weitere Informationen und können Ihre Stimme für ein Verbot von Pestizide der Gruppe Neonicotinoide stimmen. Um sich im Vorfeld einen Überblick zu verschaffen, können Sie sich gerne die folgenden Zeitungsartikel anschauen. Pestizide für Bienensterben verantwortlich Fataler Pflanzenschutz Bienensterben- Wie kannn man es stoppen? Hier finden Sie noch einen interessanten Artikel, der auch die Auswirkungen von Pestiziden auf den Mensch erwähnt. Da ich ein gutes Verhältniss zu den Landwirten in […]
  • Hitze schadet Honig
    Für die Qualität des Honiges ist es sehr wichtig, dass Honig nicht über 37° Grad erhitzt wird, da sonst wichtige Inhaltsstoffe kaputt gehen. Da wir den Honig nur in Ausnahmefällen zum Abfüllen erwärmen, garantieren wir Ihnen, dass der bei uns gekaufte Honig keinen Hitzeschaden hat. Lassen Sie den Honig im Sommer nicht im Auto liegen, so kann eigentlch nichts mehr geschehen. Hitzeschäden lassen sich anhand des HMF-Wertes bestimmen. Das Zuckerabbauprodukt HMF entsteht im Honig unter Wärmeeinfluß und wird bei einer Honiguntersuchung überprüft. […]
  • Der erste Flugtag 2011
    Bei Temperaturen um die 10° Grad sind heute alle unsere Bienenvölker zum erstem Mal in diesem Jahr ausgeflogen. Diese Ausflüge dienen in erster Linie dazu, die Kotblase zu leeren. Die starken Bienenvölker sammelten auch schon vereinzelt Wasser, welches Sie für die beginnende oder bereits begonnene Brut benötigen. […]
  • Die zwei Wege zum Honig
    Honig lässt sich in die zwei Gruppen Blüten- und Honigtauhonige einordnen. Häufiger ist der  Blütenhonig anzutreffen, dieser entsteht aus dem Nektar von Raps, Klee, Löwenzahn, Obstbaumblüte… Für Honigtau- oder Waldhonige sammeln die Bienen die zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blatt- und Schildläusen. Durch die Zugabe von bieneneigenen Stoffen und der Verringerung des Wassergehaltes erzeugen die Bienen diese meist flüssigen Honige. […]
  • Apfelernte – ein Rückblick
    Mit der diesjährigen Ernte unseres Mostobstes haben wir Anfang Oktober begonnen. Abgeschlossen haben wir die Apfelernte Mitte November mit der Sorte Bittenfelder. Da wir als Erzeuger von Bio- Obst nur einmal in der Woche beim Safthersteller anliefern können, benötigen wir eine hohe Schlagkraft.  Eine der wichtigsten Komponenten ist hierbei unsere Auflesemaschine. Für unsere Streuobstwiesen hat sich diese kleine und wendige Maschine bestens bewährt. Den größten Teil unseres Mostobstes liefern wir zu einem Safthersteller in der Gegend. Seit einiger Zeit vermarkten wir jedoch auch einen Teil unserer Säfte selbst. [nggallery id=53] […]
  • Bärenfang- Punsch
    Gestern haben wir einen Punsch ausprobiert, den ich nur empfehlen kann. Mischen Sie die Milch einer Tasse mit einem Eigelb. Nach dem erhitzen geben Sie einen Teelöffel braunen Zuckers zu und füllen die Tasse mit 3 cl Bärenfang auf. In ein Glas abfüllen und servieren. Bärenfang ist ein Likör aus Honig und Gewürzen mit einem Alkoholgehalt zwischen 15-40% und stammt ursprünglich aus Ostpreußen. […]
  • Honig- Unterschiede beim Filtern
    Durch das Schleudern der Honigwaben gelangen immer einige Wachsstücke in den geschleuderten Honig. Dies ist nicht zu verhindern und auch nicht weiter schlimm. Jedoch müßen diese Wachsteilchen vor dem Abfüllen aus dem Honig entfernt werden. Bei uns geschieht dies durch einen groben Sieb direkt nach dem schleudern, sowie dem Abschäumen. Beim abschäumen wird die   Tatsache genutzt, dass Wachsteilchen in einem Honiggefäß nach einer gewissen Zeit oben aufschwimmen. Diesen Schaum schöpfen wir ab und verfüttern Ihn an unsere Jungvölker. Diese Vorgehensweise kommt ohne Pumpen, Druck und Verlust der wertvollen Pollen aus. Seit 2004 ist ein Honigtyp zugelassen, dem durch Druckfiltration Pollen entzogen werden. Für die Produzenten hat dies den Vorteil, dass der Honig länger flüssig bleibt. Leider ist bei einem Honig ohne Pollen auch die Herkunft nicht mehr nachweisbar, so dass die pollenlose Ware auch Sortenhonigen unerkannt beigemischt werden kann. Dieser Honig muß die Bezeichnung […]
  • Rähmchen und Wachs bestellt
    Da die Nachfrage nach unserem Honig ungebremst steigt, vergrößert sich unsere Imkerei von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grunde ist es für uns notwendig weiteres Material zu beschaffen. Im letzten Jahr haben wir eine größere Menge Bienenbeuten angeschafft. In diesem Jahr benötigen wir hierfür nun die Rähmchen. Die Rähmchen werden von uns mit Wachsplatten (Mittelwänden)  bestückt und anschließend in die Bienenkästen gehängt. Dort werden diese Wachsplatten von den Bienen zu den Waben ausgebaut. Die Mittelwände habe ich heute auch gleich in Bio- Qualität bestellt. […]
  • Neue Verkaufstelle
    Ab 17.01.2010 erhalten Sie unsere Honige auch in Plochingen. Die Qualität unserer Honige hat wieder einmal die Ladenbetreiber überzeugt und er wird unsere Honige in das Programm nehmen. Die erste Lieferung habe ich kurz vor Weihnachten ausgeliefert und mich auch gleich von der Qualität der anderen Produkte überzeugen können. Ein sehr schön eingerichteter Laden in dem Sie neben unseren Honigen auch herrausragende Weine der Region, Fleisch vom Albbüffel und vieles mehr finden. […]
  • Womit wir unsere Bienen behandeln
    Manche meiner Imkerkollegen müssen sich hier um eine klare Antwort drücke, oder auch chemische Produkte erwähnen. Wir hingegen haben keine Probleme unsere Behandlungsmittel offenzulegen. Unsere einzigste Behandlung betrifft die Varroamilbe im Sommer nach der letzten Honigernte, sowie im Herbst/ Winter- also lange vor der nächsten Honigernte. Wir verwenden hierzu ausschließlich die honigeigenen Stoffe Oxal- und Ameisensäure. […]
  • Ergebnise des Deutschen Bienenmonitoring
    Im Jahr 2004 wurde das deutsche Bienenmonitoring als Reaktion auf die dramatischen Bienenverluste gestartet. Durch das Bienenmonitoring sollen eine Vielzahl von Daten gewonnen werden, die uns helfen die Ursachen des Bienensterbens besser zu verstehen. Mittlerweile sind über 1.300 Bienenvölker in diesem Monitoring beteiligt und es werden umfangreiche Untersuchungen an Honig,- Bienen,- und Pollenproben vorgenommen. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Varroamilbe ein großes Problem darstellt, aber bei richtiger Behandlung der Bienenvölker beherrschbar ist.Eine weitere Problematik darf hier jedoch auch nicht verschwiegen werden, der zunehmende Trend in der Landwirtschaft zur Flächenintensivierung schränkt das Nahrungsangebot der Honigbiene zum Teil erheblich ein. Zusammen mit den Pflanzenschutzmitteln werden wohl die Robustheit der Honigbiene stark eingeschränckt. Nahezu erschreckend fand ich die Zunahme des giftigen und bienengefährlichen Wirkstoffes Methiocarb in […]
  • Oxalsäurebehandlung
    Im Winter stellt die Bienenkönigin nach den ersten Frösten die Stiftablage ein. Da von der Stiftablage bis zum schlüpfen der Bienen 3 Wochen vergehen, finden wir Imker meist Mitte Dezember die brutfreie Bienenvölker vor. Dies ist die einzigste Zeit im Jahr in dem die Bienenvölker keine Brut pflegen. Diesen ´Zeitpunkt nutzen wir um eine Behandlung gegen die Varroamilbe durchzuführen. Die Milbe wurde aus Asien eingeschleppt und hat mittlerweile nahezu alle Bienenvölker in Europa befallen. Eine Behandlung ist zwingend erforderlich, da ansonsten die Bienenvölker schnell verenden. Die Behandlung erfolgt bei uns mit Oxalsäure, welche auch in geringen Konzentrationen in Lebensmitteln vorhanden ist. Die Oxalsäure ist in biologisch wirtschaftenden Imkereien zugelassen. Ab der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger werden, können die Bienen wieder mit brüten beginnen. Aus diesem Grund ist eine Behandlung vor dem 22.12. sinnvoll, denn vorhandene Brut senkt den Wirkungsgrad der […]
  • Honig Waffeln
    Für diese leckeren Honigwaffeln benötigen Sie: 375g Mehl, 250g Butter, 125g Zucker, 500g Honig, 4 Eier, 400 ml Milch, ca. 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver, Vanillezucker oder eine Messerspitze Vanille, 1 Prise Salz Die Butter mit Zucker, Vanille(-zucker) und Honig vermischen. Anschließend das Mehl vermischt mit Backpulver und Salz und die Milch zugeben. Nach dem Ausbacken im Waffeleisen oder in der Pfanne nur noch genießen. […]
  • Destillate werden knapp
    Vor Weihnachten verkaufen sich unsere Destillate immer besser. Heute habe ich wieder eine größere Menge abgegeben, so dass sich unsere Vorräte langsam dem Ende neigen. Wir haben selbstverständlich noch einiges im Keller liegen. Jedoch lassen wir unsere Destillate vor dem Verkauf erst einige Zeit reifen, so dass unsere Birnen, Kirsch, Zwetsche- und Apfelbrände erst im nächsten Herbst wieder zur Verfügung stehen. Von unserem milden und aromareichen Mirabellenbrand haben wir noch einige Flaschen verfügbar, da wir hier eine sehr große Menge an Früchten verarbeitet hatten. Lieber vertröste ich einen Kunden auf den kommenden Herbst und biete Ihm eine Reservierung an, bevor er ein Produkt bekommt, dass nicht unseren Qualitätsansprüchen entspricht. […]
  • Neues Honig Schild
    Im Herbst diesen Jahres haben wir auch ein klassisches “Honig vom Imker”- Schild aufgestellt. Das das Schild bei den Verbrauchern sehr gut bekannt ist – da es ja fast jeder Imker hat- haben wir uns  hier gegen ein individuelles Schild mit unserem Logo entschieden. Im nächsten Frühjahr soll dies noch mit Nistmöglichkeiten für Wildbienen vervollständigt werden. […]
  • Eingeschneite Bienen
    Gestern hatte ich einen Kontrollgang über unsere Bienenstände gemacht. Dabei sind die beiden aufgeführten Bilder entstanden. Der Schnee der letzten Tage stört unsere Bienen nicht.   […]
  • Noch einmal Apfelzeit
    Jetzt, kurz vor Weihnachten ist die Zeit in der wir noch einmal ausgewählte Äpfel ernten. Diese haben wir bei der Apfelernte im Oktober und November auf den Bäumen belassen, so dass Sie noch einiges an Aroma hinzugewinnen konnten. Aus diesen zusammengeschrumpften und meist goldgelben Äpfeln brennen wir dann in ein paar Monaten ein mildes und aromareiches Destillat.   […]
  • Unser Honig in Stuttgart
    Seit ein paar  Tagen ist unser Honig auch bei der Metzgerei Fais in der Engelboldstrasse 19 in Stuttgart Kaltental erhältlich. Hier laufen unsere kleinen Honiggläser mit 250g deutlich besser als in ländlichen Gebieten.  Ab der kommenden Honigernte werden wir wohl neben dem Wald- Blütenhonig auch unseren Rapshonig in dem kleinen Glas anbieten. […]
  • Waldhonig Mangelware
    Unser Waldhonig ist sehr gefragt. Wenn es so weiter geht, werden wir bis zu Beginn des nächsten Jahres die letzten Gläser verkauft haben. […]
  • Machen Bienen Winterschlaf?
    Immer wieder werde ich gefragt, was die Bienen bei kaltem Wetter machen. Machen Bienen einen Winterschlaf? Nein, die Bienen machen keinen Winterschlaf, sondern verhalten sich wie wir wenn es kalt ist. Auch wir bleiben drinnen, kuscheln zusammen und essen Honig. Und wenn es wieder warm wird gehen sowohl wir als auch die Bienen wieder vor die Tür. Auch wenn es noch so kalt ist. Die Bienenkästen mit den Bienen bleiben das ganze Jahr über draußen. Entgegen mancher Meinung kommen Sie nicht in den Keller, die Garage oder sonst in irgendwelche Räume.  Schließlich ist die Biene es seit jahrhunderten gewohnt draußen zu überleben. Das Bienenvolk bildet dann eine Wintertraube und wärmt sich gegenseitig. […]
  • Wellnessbad mit Honig
    In der kalten Jahreszeit bietet sich die eigene Badewanne zum Aufwärmen an. Versuchen Sie doch einmal ein Wellnessbad nach folgendem Rezept: Lösen Sie in einem Liter Milch eine Tasse Honig auf. Am besten geht dies, wenn Sie die Milch etwas erwärmen. Geben Sie diese Lösung in das eingelassene Bad und nach Wunsch noch etwas Meersalz hinzu. Das Bad sollte nicht zu heiß sein. Und keine Angst: Der Honig hinterlässt keinen klebrigen Film auf der Haut – er zieht in die Haut ein und pflegt sie geschmeidig. Manch einer gibt gar ein ganzes 500g-Glas Honig ins Badewasser. Sie werden überrascht sein, wie weich Ihre Haut nach so einem Bad ist. […]
  • Honig in die Wurst
    Seit einiger Zeit haben wir einen weiteren interessanten Abnehmer. Unser würziger Wald- Blütenhonig wird in einer kleinen Landmetzgerei der Wurst zugegeben. Auf den ersten Blick eine nicht ganz alltägliche Mischung. Doch der feine Geschmack überzeugt schnell. […]
  • Kunden kommen sogar extra aus Filderstadt
    Im Normalfall kommen unsere Kunden aus einem relativ nahe Umkreis zu unseren Verkaufstellen. Da wir jedoch auf den Fildern keine Verkaustelle haben, kam eine Kundin extra zu uns nach Aichwald um sich mit Honig einzudecken. Einfach sind dies immerhin knapp 30 km und ca. 40 Minuten Fahrzeit. Für mich natürlich schön, zeigt dieser Besuch doch wie sich die Qualität unserer Honige herumspricht. […]
  • Bio Honig
    Wir streben nun eine Bio-Zertifizierung unsere Imkerei an. Im Frühjahr hatten wir die entsprechende Unterlagen abgeschickt und auch eine erste Besprechung im Sommer erfolgreich hinter uns gebracht. Die Bio- Zertifizierung bezieht sich vor allem auf die Betriebsweise. Für uns ist hier wahrscheinlich keine große Umstellung erforderlich, schließlich spielen wir schon seit Beginn der Imkerei mit dem Gedanken uns nach der Bio-Verordnung zertifizieren zu lassen. Wenn alles gut läuft können wir unseren Honig ab dem nächsten Jahr als Bio- Honig vermarkten. […]
  • Honig im Hofladen
    Seit einiger Zeit kann unser Honig nun schon bei der Familie Fetzer im Hofladen  bezogen werden. (http://www.fetzer-neuwieshof.de/) Die Familie legt sehr viel Wert auf gute Produkte und eigene Erzeugung. Einen Besuch kann ich nur empfehlen. Traugott und Beate Fetzer Neuwiesen 3 D-73773 Aichwald Tel.: +49 711 363 0290 (mit Anrufbeantworter für Ihre Bestellungen und Wünsche) Öffnungszeiten: Mo. – Do. & Sa. 18:00 – 19:00 Uhr; Fr. 16:30 – 19:00 Uhr […]
  • Neue Direktvermarktungsbroschüre
    Der Landkreis Esslingen hat eine neue Direktvermarkterbroschüre herausgebracht. Aufgeführt sind landwirtschaftliche Hofläden, Gärtnereien,Destillerien, Mühlen, Besenwirtschaften die eben im Landkreis Esslingen liegen. Wir sind natürlich auch dabei. Eine schöne Idee des Landratsamtes in Esslingen. […]
  • Honig- Apfel- Suppe
    Zutaten für 4 Portionen: 2 Äpfel 2 EL- Honig 2 El Curry 1/2 Becher saure Sahne 120 ml Prosseco 1 Zwiebel 0,6l Gemüssebrühe Die Zwiebeln in Olivenöl anbraten und die geschälten und geviertelten Äpfel hinzugeben. Das ganze mit Prosecco und der vorbereiteten Gemüsebrühe ablöschen und anschließend das Curry hinzugeben. Anschließend das ganze für ca. 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit Sahne und Honig abschmecken. Kurz ziehen lassen und servieren. […]
  • Die neuen Etiketten sind da….
  • Besuch im Kindergarten
    Mit einem (leeren) Bienenkasten, einigen Waben und natürlich dem Schleier und Smoker traf ich heute Vormittag im Kindergarten ein. Die Kinder hatten Sich schone einige Tage mit den Bienen beschäftigt, so dass es eine kurzweilige und interessante Stunde wurde. […]
  • Das Leben erwacht
    Mit den milden Temperaturen in der letzten Woche und dem Beginn der Kirschenblüte erwachten auch die Bienen aus Ihrer Winterruhe. Der Betrieb am Flugloch nahm spürbar zu und der erste Nektar wurde eingetragen. Langsam beginnen die Bienenvölker nun zu wachsen. Aufgrund des wechselhaften Aprilwetters zehren die Bienen immer noch aus Ihren Wintervorräten. Der frisch eingetragene Nektar genügt noch nicht um den Energiebedarf der aufstrebenden Völker zu decken. Bis zur ersten Honigernte Ende Mai ist es noch ein weiter Weg. […]
  • Die Varroamilbe
    Die Varroa-Milbe kam Anfang der 1980er Jahre mit der Asiatischen Honigbiene nach Europa. Die Milbe ist bei Bienen vergleichbar mit einem Blutegel beim Menschen. Jedoch zerstört die Varroa-Milbe ihren Wirt und führt zum Niedergang ganzer Bienenvölker und der Abnahme der Wildbienen. Varroa-Milben finden sich in nahezu allen Völkern und erfordern eine Behandlung im Herbst/ Winter, da sonst die Völker zu sehr geschwächt werden. […]