Aichelberger Kelter. Heimat der Imkerei Goldblüte

Imkereigebäude: Start des Umbaus

Der 01.04. war für uns der Startschuß für die Umbaumaßnahmen in unserem zukünftigen Imkereigebäude. Direkt am Ort haben wir die ehemalige Kelter von der Weingärtnergenossenschaft Aichelberg übernommen, welche sich mangels Genossen aufgelöst hat. Da die Kelter praktisch schon immer Kelter ist und auch zu einem der ältesten Gebäude auf dem Schurwald zählt sind damit natürlich einige Herrausforderungen zu meistern.

Eine Herrausforderung ist der bestehende Denkmalschutz. Aber wir haben hier zusammen mit allen beteiligten Ämtern einen Weg gefunden, welcher uns die Nutzung für unsere Imkerei und vor allem auch als Erlebnis- und Mitmachimkerei ermöglicht. In naher Zukunft werden wir in der alten Kelter und auf dem umgebenden Freigelände vielerlei Programmpunkte für jung und alt anbieten.

Da sich schon Imkervereine, Kindergeburtstage und auch die ein oder andere Gruppe zu einem Besuch und Führung angekündigt haben, sind wir etwas unter Zugzwang, was die Fertigstellung betrifft. Hinzu kommt, dass durch das warme Wetter die Bienenvölker auch schon in den Startlöchern stehen und zunhemend mehr Zeit einfordern.

Auf gehts: Der Umbau der alten Kelter in Aichwald-Aichelberg zur Erlebnis- und Mitmachimkerei.

Imkeranhänger

Neuer Imker Anhänger

Nach langer Suche haben wir nun seit letzter Woche einen neuen (gebrauchten) Imker Anhänger um unsere Bienenvölker ökologischer und ökonomischer transportieren zu können. Auf unseren neuen passen nun knapp 40 Bienenvölker anstatt bisher 20. Das reduziert die Fahrten und spart somit Sprit und Zeit.

Die notwendigen Kleinigkeiten für die Hauptuntersuchung habe ich dank des milden Wetters gleich erledigen können. Der erfolgreichen Hauptuntersuchung stand somit letzten Samstag nichts mehr im Wege. Die Bienensaison 2018 kann also beginnen…. Aber dies wird hoffentlich noch 6-8 Wochen dauern.

Da die Imkerei natürlich auch zur Landwirtschaft zählt ist es auch möglich hier eine grüne Nummer zu bekommen. Weiterführend hilft Euch diese Seite.

Imker Anhänger – eine optimale Lösung?

Mit steigender Betriebsgröße entwickelt sich natürlich auch unser Fuhrpark. Wir wollen zuverlässige, flexible und kostengünstige Technik haben. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Kombination aus Zugfahrzeug und Anhänger für uns die vielseitigeste und kostengünstigste Weg ist unsere Bienenvölker zu wandern.

Mit einer Ladehilfe ist dies auch arbeitstechnisch einfach machbar. Unerlässlich ist eigentlich Allrad am Zugfahrzeug. Bei unseren Bienenstandorten will ich das nicht mehr missen, vor allem in regnerischen Jahren.

Der T4 als Imkerfahrzeug ist für uns eine sehr zuverlässige und kostengünstige Möglichkeit, an der wir nach wie vor festhalten. Meist schnell und einfach selbst repariert, Ersatzteile reichlich und günstig beziehbar sind in dieser Hinsicht nur zwei Argumente. 

Ein Nachteil ist sicherlich die zulässige Anhängerlast. Es sind eben leider keine 3,5 Tonnen wie bei vielen Pickups. Unser Imker Anhänger ist aber auf jeden Fall schon einmal ein 3,5 Tonnen Anhänger. Das war mir wichtig und diese sind ja auch relativ selten gut und gebraucht zu bekommen.

Wenn Du unsere Wandertechnik einmal vor Ort im Fachgespräch erfahren willst, dann nimm gerne mit uns Kontakt auf oder informiere Dich direkt über unsere Angebote:

 

Imker Anhänger Wandertechnik
Dank eines großen Anhängers geht das wandern mit Bienenvölkern einfach

Führung am Bienenstand

An den letzten beiden Wochenenden hatten wir wieder einmal Führungen am Bienenstand angeboten. Der direkte Kontakt mit einem Bienenvolk war nahezu allen Besuchern neu. Nach vielen Fragen, und frischem Honig direkt aus dem Bienenvolk waren die jeweils ca.90 Minuten sehr kurzweilig. Gestochen wurde mal wieder niemand.

Ein paar nette Aussagen und Fragen:

1.) Ach,Honig kommt von Bienen

2.) Warum sind die Bienen gestreift?

3.) Können Bienen stechen?

4.) Fett cool so ne Bienenvolk.

5.) Was ist der Unterschied zwischen einer Biene und meinem Hamster?

Eine ernsthafte Antwort hatte ich nicht auf alle Fragen parat 🙂

Königinnenzucht

Früher als in diesem Jahr beginnen wir in diesem Jahr mit der Vermehrung der Bienenvölker und damit auch mit der Zucht von Königinnen.

Theoretisch hätten wir in diesem Jahr aufgrund der milden Witterung auch noch etwas früher beginnen können, jedoch geht ein zu früher Zuchtbeginn meist auf Kosten der Qualität. Und diese ist uns wichtig.

Dem bisherigen Wetter sein dank, können wir Ende Mai die ersten vorbestellten Königinnen ausliefern. Vorbestellte Ableger folgen dann vermutlich ab Mitte Juni.

Königinnen kaufen

Bienen auf Wanderung

Wir wandern mit unseren Bienen nicht viel und vor allem auch nicht über große Strecken, da wir davon überzeugt sind, dass Wanderungen für die Bienenvölker großen Stress bedeutet.  Aus diesem Grunde sind wir technisch hierfür auch nicht optimal ausgerüstet.

Das Ganze sieht dann im geladenen Zustand so aus:

 

Wanderungen mit BienenIm Vergleich mit anderen Erwerbsimkereien, die mit 30, 100 oder noch mehr Völkern auf einmal wandern, bekommen wir ca. 15 Bienenvölker geladen. Immerhin haben wir einen Apilift. Das schont zumindest den Imker.:-)

Honigernte 2013

Aufgrund des kalten Wetters im Frühjahr hat sich in diesem Jahr unsere Honigernte gut 2-3 Wochen nach hinten verschoben. Mittlerweile haben wir den Raps-und Frühjahrsblütenhonig geschleudert. Die Menge ist pro Bienenvolk sehr unterschiedlich und reicht von 0 kg bis zu sehr gutem Honigertrag.

Mittlerweile blühen zum Beispiel die Brombeeren und Linden und auch aus dem Wald bringen die Bienen Erträge mit. Durch das kalte Frühjahr und das Aprilwetter im Juni ist der Honigertrag in diesem Jahr vermutlich unterdurchschnittlich.

Imkerstethoskop?

Beim Austausch mit anderen Imkerkollegen nimmt man doch das ein oder andere Interessante mit. So hatte mir ein Imkerkollege vor Weihnachten berichtet, dass er seine Völker im Winter mit einem Stethoskop abhört. So würde er schnell und ohne die Völker zu öffnen erkennen, ob diese noch leben.

Für mich hörte sich dies nach einer Arbeitserleichterung an. Vor allem bei unseren Verkaufsvölkern würde ich so auf einfache und schnelle Art evtl. Verluste im Winter feststellen können. Eine bessere Auftragsabwickelung wäre die Folge.

Leider hat sich diese Methode bei uns nicht verwirklichen lassen. Mit dem bestellten Stethoskop kann man zwar sehr schön das eigene Herz abhören. Aber aus dem Bienenkasten ließen sich leider keine Geräusche erkennen. Egal ob von oben, rechts, links, vorne oder hinten. Es blieb still. Erst beim abheben des Deckels wurden die Bienen sichtbar. Aber das geht auch ohne Stethoskop.

Mit 5 Euro für das schöne rote Stethoskop hält sich der Verlust aber auch in Grenzen.

stetoskop bienen kontrolle

Die Anfänge…

Zwischen den Jahren habe ich nun endlich einmal Zeit gefunden etwas auf der Festplatte aufzuräumen. Hier habe ich auch Bilder meines ersten Bienenstandes wiedergefunden. Hier kann man in Erinnerungen schwelgen:

Da die Erfahrung fehlte, war ich ständig am nachlesen und ausprobieren. Ich imkerte damals, noch größtenteils mit Schutzkleidung und bekam doch eine Menge Bienenstiche ab. Die beide Bienenvölker haben zwar den ersten Winter überlebt, doch im folgenden Winter hatten wir den ersten Verlust. Aber da hatten wir schon ein paar mehr Bienenvölker, so dass der Fortbestand nicht mehr gefährdet war.  Im Laufe der Zeit wurde der Umgang mit den Bienen immer professioneller und die Zahl der Bienenvölker nahm ständig zu, es folgte frühzeitig die Bio- Zertifizierung und das Hobby wurde schleichend zum Nebenerwerb.

Hier hatte ich ja auch einmal über unser erstes Honigglas berichtet.

Für die Zukunft wünschen wir uns den Verzicht auf Gentechnik und die Zunahme von Blühstreifen in landwirtschaftlichen Flächen. Nur so kann die Honigbienen sich gesund und abwechslungsreich ernähren. Den nur gesunde und starke Bienenvölker können überleben und die so wichtige Bestäubungsarbeit leisten.