Imker Auto

Das richtige Auto für eine Nebenerwerbsimkerei zu finden ist nicht ganz einfach.Schließlich muss das Auto bei uns auch für mein Hauptgeschäft herhalten. Und da prallen mitunter zwei Welten aufeinander. Die Imkerei fordert ein preisgünstiges, robustes Auto, das auch den ein oder anderen Geländeeinsatz mit Anhänger locker mitmacht. Wohingegen ich in meiner Hauptbeschäftigung viel fahren muss und aus diesem Grunde einen gewissen Fahrkomfort und Sparsamkeit erwarte.

Den besten Kompromiss fanden wir in einem Skoda Roomster. Großer Kofferraum, guter Fahrkomfort, günstig und doch stabil gearbeitet.

Das einzigste was im Imkereinsatz manchmal stört ist die relativ geringe Anhängelast von 1.200 kg und ein Allrad wäre manchmal auch nicht schlecht. Aber wie auf dem Bild zu sehen ist er auch im Gelände standfest und sogar im Remshochwasser sind wir noch zu unseren Bienenständen gelangt, auch als das Wasser tiefer wurde. Von Defekten sind wir nach 60.000 km in zwei Jahren bisher verschont geblieben. Außer zu einem turnusgemäßen Kundendienst war unser Roomster noch nicht in der Werkstatt. So kann es weitergehen…


Bienennachwuchs

Gestern haben wir unsere letzten Königinnen für dieses Jahr in unsere Mini-Plus- Beuten verschult. In diesen kleinen Bienenbeuten  schlüpfen unsere Königinnen und werden begattet. Im Anschluss erstellen wir aus diesen Mini- Bienenvolk Ableger, die dann im kommenden Jahr den ersten Honig bringen.


 

Der Honig fließt…

Eine arbeitsintensive Woche, in der unser neuer Schleuderraum seine Bewährungsprobe bestanden hat, neigt sich nun dem Ende entgegen. Verteilt auf mehrere Tage, haben wir von allen unseren Bienenvölkern den ersten Frühjahrshonig geschleudert. Beim Rapshonig hatten wir Wassergehalte von 16,5-17,5%, das sind rund 1,5% unter der geforderten Höchstgrenze des Deutschen Imkerbundes und sogar 3,5% unter der Norm für Europäischen Honig. Damit sind wir doch sehr zufrieden

Der neue Schleuderraum…

Ich hatte hier ja schon ein paar mal vom Bau des neuen Schleuderraumes berichtet.

Jetzt, knapp 4-5 Wochen vor der ersten Honigernte ist er größtenteils komplett. Vor allem die beiden Honigschleudern sind schön zu sehen. Die Größere ist voll programmierbar und ändert sowohl die Drehrichtung als auch die Geschwindigkeit je nach Programm.

Die kleiner Honigschleuder ist noch die erste Honigschleuder die ich zu Beginn der Imkerei angeschafft hatte. Diese wird auch sicherlich zukünftig noch das eine oder andere Mal gebraucht werden.

Alle mit Honig in Berührung kommenden Teile sind aus Edelstahl gefertigt und genügen somit auch höchsten Ansprüchen.

Neue Anschaffung- der Bienenlift

Da die Anzahl unserer Bienenvölker stark zugenommen hat, haben wir uns nun einen Apilift angeschafft.Im Prinzip handelt es sich um einen kleinen Gabelstapler mit Radantrieb. Das ganze funktioniert mit Akkuschraubern.

Wir haben uns die Anschaffung lange überlegt und auch verschiedene andere Geräte getestet. Der Apilift hat uns aber letzendlich, trotz seines Preises am Besten zugesagt.

Wir werden Ihn vorerst vor allem zum verladen der Bienenvölker bei Wanderungen und zur Entnahme und dem Transport der vollen Honigräume verwenden. Wir erhoffen uns dadurch eine deutliche Entlastung beim anheben der bis zu 30 kg schweren Honigräume und dem Transport der Bienenvölker in unebenem Gelände.

 

Apilift Bio Imkerei Goldblüte Aichwald

 

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Deutscher Honig Mangelware

Bis zum Mai und damit bis zur Ernte des ersten Honiges sind es noch ein paar Wochen.

Aufgrund der zunehmenden Anfragen merken wir, dass Deutscher Honig wohl mittlerweile eine Mangelware ist.

Aber ein Blick in unser Honiglager zeigt auch nur noch ein paar kleine Vorräte. Es wird Zeit, dass die neue Ernte kommt….

Die Zeit dazwischen….

Bei momentan regnerischem Wetter ist bei uns etwas Ruhe eingekehrt. Die meisten Arbeiten für die kommende Bienensaison sind abgeschlossen. Auch die Arbeiten im Obstbau sind nahezu abgeschlossen. Einzig der der Neubau unseres Schleuderraumes sollte abgeschlossen werden. Hierzu fehlt noch etwas Farbe an der Wand.Gestern haben wir noch einmal Honig abgefüllt, so dass uns dies auch in den nächsten Wochen nicht mehr beschäftigt.
Langweilig wird es dennoch nicht.
Sind doch ein paar Büroarbeiten während der letzten sonnigenTage liegen geblieben. Auch unser Onlineshop braucht noch ein paar kleine Korrekturen. Und unsere Bio- Mittelwände sollen noch geliefert werden. Diese müssen dann auch verarbeitet werden.

In vier Wochen beginnt dann die lange ersehnte aber auch am arbeitsintensivste Zeit des Bienenjahres. Dann gilt es von Mai bis zur Sommersonnenwende die Bienenvölker regelmäßig durchzusehen, Honig zu ernten und vieles mehr.

Die ersten Anfragen zur Rapsblüte

In den letzten Jahren werden wir vermehrt von Landwirten angefragt, die unsere Bienen gerne an Ihren blühenden Rapsäckern sehen wollen. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass die Erträge damit gesteigert werden können.

Wir wandern jedoch in der Regel immer zu den gleichen Landwirten. Durch den langjährigen Kontakt sind wir über die Ausbringungszeit und die Art der Pflanzenschutzmaßnahmen informiert und können uns darauf einstellen.  Schließlich wollen wir keine Rückstände in unserem Honig.

Wenn wie heute jedoch ein Demeter und ein Biolandbetrieb anfragen, ist dies durchaus interessant für uns.


Bio- Zucker bestellt

Dieses Jahr ist die am Markt verfügbare Menge an Bio- Zucker sehr begrenzt. Aus diesem Grund habe ich bereits am Wochenende unseren Bedarf für die Einfütterung der Bienenvölker im August und September bestellt.

Auch hier ist uns der regionale Bezug wichtig. So kommt unser Zucker nun aus deutschen Bio- Rüben. Die Alternative wäre Rohrzucker aus Südamerika. Dieser ist zwar etwas preisgünstiger, aber wir bevorzugen kurze Transportwege und regionale Produkte.

Ich hatte hier ja schon einmal über die letztjährige Lieferung berichtet.

Neben dem Zucker lassen wir den Bienenvölkern nach dem letzten schleudern auch einen Anteil des Honiges für den Winter, bzw. füttern auch Honig zu.