Historisch schlechte Honigernte

Das kalte und nasse Frühjahr, sowie die Regentage und Gewittertage im Juni und Juli haben uns Imkern nahezu in ganz Deutschland die schlechteste Honigernte seit 50 Jahren  beschert. Bei uns blühte der Raps und wir mussten an einigen Standorten die Bienen in dieser Zeit füttern. In einer Zeit in der die Bienenvölker in der Regel meherer Kilo Honig in der Woche einlagern. Weiter ging es im Wald, der auch nur sehr eingeschränkt eine Honigernte zuließ, da der Starkregen viele notwenidigen Läuse abgewaschen hat. So war alle Hoffnung auf der Edelkastanie, einer Tracht die normal immer sehr zuverlässig funktionierte. Aber auch hier Gewitter und Hagel machten es den Bienen schwer den Nektar einzutragen, so dass auch hier eine weit unterdurchschnittliche Ernte stattfand. In Summe haben wir dann von vielen Honigsorten doch hier und da eine kleine Menge ernten können und bekommen die Bienen nun vorraussichtlich auch gut in den Winter.

Wie sagt man so schön: Nächstes Jahr wirds wieder besser. Das hoffen auch wir, da dieses Jahr wohl auch bei alt hergebrachten Imkern mit über 80 Jahren eine absolute Einmaligkeit hatte..

Klar, der Natur und speziell dem Wald hat der Regen nach den vergangenen Jahren sicherlich gut getan, für unsere Bienen dagegen war es ein schweres Jahr in dem wir Imker immer wieder zufüttern mussten.

Wie das Ganze bei uns aussah seht Ihr auch auf unserem Youtubekanal:

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