Unabhänige Risikobewertung von GVO

Seit Anfang der Woche ist eine Petition an den Deutschen Bundestag online, welche die unabhänige Bewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen zum Inhalt hat. Bis 11. Juni sind 50.000 Unterschriften notwendig, damit sich der Bundestag mit dem Thema befasst.

In der Petition wird die Überprüfung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von fünf Bundesforschungsinstituten und -behörden gefordert, welche eigentlich die unabhänige Bewertung der Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen und Pflanzenschutzmitteln vornehmen sollen.

Bis hinauf in die Führungsebene sollen die namentlich u.g. Einrichtungen intensiv mit der Agrarindustrie verflochten sein. Hierdurch ist die Neutralität zweifelhaft. Als Beispiel führt  Testbiotech e. V. als Initiator der Petition aus,  dass beispielsweise der Leiter des Julius-Kühn-Institut selbst ein Patent auf gentechnisch veränderte Pflanzen angemeldet habe und jahrelang die International Society for Biosafety Research leitete, deren Konferenzen von Konzernen wie Monsanto gesponsert werden.

Folgende Institute und Behören sollen überprüft werden:

Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (Julius-Kühn-Institut, JKI), das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (MRI), das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Und hier geht es zur Petition.

 

 

 

 

Endlich fließt der Nektar in Strömen

Bei nun zwar wechselhaftem Wetter, aber Temperaturen um die 15-24°C tragen unsere Bienenvölker seit Anfang der Woche  zum ersten Mal in diesem Jahr wirklich viel Nektar ein. Nach nur zweit Tagen warmen, größtenteils trockenem Wetter ist die Gewichtszunahme schon sehr deutlich zu spüren.

Nach Wochen des Wartens und Hoffen geht die Bienensaison nun wohl endlich richtig los. Die Bienenvölker sind mittlerweile sehr gut entwickelt, erste Ableger erstellt und auch die ersten nachgezüchteten Königinn werden wohl am Montag schlüpfen.

Vermutlich in der kommenden Woche werden wir dann mit einem Teil unserer Bienenvölker wandern. Da wir nicht oft und auch nicht weit wandern, lässt sich dies meist immer kurzfristig je nach Wetter umsetzen.

Bio Honig direkt vom Imker 2013

Nachzucht beginnt

Die Bienenvölker haben sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Letzte Woche haben wir in der Rapsblüte die ersten Ableger gebildet. Nach 9 Tagen brechen wir die Nachschaffungszellen und hängen eine schlupfreife Weiselzelle ein. Nach dem Schlupf der Königin und hoffentlich erfolgreicher Begattung entwickelt sich dann bis in den Spätsommer hinein ein überwinterungsfähiges Jungvolk.

Auch unsere Königinnenzucht nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Für die erste Juniwoche erwarten wir erste begattete Königinnen.

Bienenflug in Superzeitlupe

Beim Flug schlagen Bienenflügel zwischen 100 und 260 mal/ Sekunde. Diese unheimliche Frequenz verursacht auch das typische Summen der Honigbienen und trägt dazu bei, dass die Honigbienen als zusätliche Last fast ihr eigene Körpergewicht mitnehmen können.

Nun haben die beiden Filmer Emile van Wijk und Joris Schaap mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera einmalige Bilder aufgenommen. Eine, wohl schwer beladene Biene startet von einer Blüte, in Echtzeit ist dies ein Vorgang von 0,6 Sekunden.

Hier gehts um Video.