Unabhänige Risikobewertung von GVO

Seit Anfang der Woche ist eine Petition an den Deutschen Bundestag online, welche die unabhänige Bewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen zum Inhalt hat. Bis 11. Juni sind 50.000 Unterschriften notwendig, damit sich der Bundestag mit dem Thema befasst.

In der Petition wird die Überprüfung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von fünf Bundesforschungsinstituten und -behörden gefordert, welche eigentlich die unabhänige Bewertung der Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen und Pflanzenschutzmitteln vornehmen sollen.

Bis hinauf in die Führungsebene sollen die namentlich u.g. Einrichtungen intensiv mit der Agrarindustrie verflochten sein. Hierdurch ist die Neutralität zweifelhaft. Als Beispiel führt  Testbiotech e. V. als Initiator der Petition aus,  dass beispielsweise der Leiter des Julius-Kühn-Institut selbst ein Patent auf gentechnisch veränderte Pflanzen angemeldet habe und jahrelang die International Society for Biosafety Research leitete, deren Konferenzen von Konzernen wie Monsanto gesponsert werden.

Folgende Institute und Behören sollen überprüft werden:

Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (Julius-Kühn-Institut, JKI), das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (MRI), das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Und hier geht es zur Petition.

 

 

 

 

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