Den Bienen geht es gut

Bei den für Ende Oktober überraschend hohe Temperaturen können die Bienen nochmals richtig Pollen sammeln und so die Vorräte für den Winter noch einmal aufzustocken. Hauptsächlich Efeu und Phacelia werden von unseren Bienen gerade beflogen.

Die letzten Tage habe ich noch einmal zu einer der letzten Völkerdurchsichten genutzt. Dabei wurden schwache Völker miteinander vereinigt um die Überwinterung zu sichern. Zum Schutz vor ungeliebten Gästen sind nun auch die Mäusegitter angebracht. Dabei habe ich mir auch den (hoffentlich) letzten Bienenstich in diesem Jahr eingefangen.

Der nächste Schritt an den Bienen wird die Behandlung gegen die Varroamilbe mit Oxalsäure sein. Der Zeitpunkt wird wie so vieles in unserem Beruf von der Natur vorgegeben: Drei Wochen nach den ersten Frösten sind die Bienenvölker brutfrei, nur dann wirkt die Behandlung.

Gen Mais durch die Hintertür?

Auch die Unstimmigkeiten und Enthaltungen der EU-Mitgliedstatten können der Gentechnik den Weg in unsere Lebensmittel öffnen. Dies ist bei diesem heiklen Thema sicherlich nicht der richtige Weg. Aus diesem Grunde ist folgende Petition aus meiner Sicht unterstützenswert:

„Die EU-Mitgliedsstaaten haben auch im zweiten Anlauf eine qualifizierte Mehrheit für oder gegen die Zulassung des gentechnisch veränderten (GV) Mais „SmartStax“ verfehlt, weil sie sich uneinig waren. Deshalb wird, wie bei der grünen Gentechnik üblich, die EU-Kommission den GV-Mais voraussichtlich ohne Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten für den Import zulassen.

Vor SmartStax haben grüne Europaabgeordnete in einem offenen Brief an die EU-Kommission gewarnt. Nach ihrer Ansicht wurden mögliche Wechselwirkungen der verschiedenen Gifte des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) unzureichend untersucht…“

Direkt zur Petition gelangen sie hier.