Rähmchen und Wachs bestellt

Da die Nachfrage nach unserem Honig ungebremst steigt, vergrößert sich unsere Imkerei von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grunde ist es für uns notwendig weiteres Material zu beschaffen. Im letzten Jahr haben wir eine größere Menge Bienenbeuten angeschafft. In diesem Jahr benötigen wir hierfür nun die Rähmchen. Die Rähmchen werden von uns mit Wachsplatten (Mittelwänden)  bestückt und anschließend in die Bienenkästen gehängt. Dort werden diese Wachsplatten von den Bienen zu den Waben ausgebaut.

Die Mittelwände habe ich heute auch gleich in Bio- Qualität bestellt.

Neue Verkaufstelle

Ab 17.01.2010 erhalten Sie unsere Honige auch in Plochingen.

Die Qualität unserer Honige hat wieder einmal die Ladenbetreiber überzeugt und er wird unsere Honige in das Programm nehmen. Die erste Lieferung habe ich kurz vor Weihnachten ausgeliefert und mich auch gleich von der Qualität der anderen Produkte überzeugen können. Ein sehr schön eingerichteter Laden in dem Sie neben unseren Honigen auch herrausragende Weine der Region, Fleisch vom Albbüffel und vieles mehr finden.

Womit wir unsere Bienen behandeln

Manche meiner Imkerkollegen müssen sich hier um eine klare Antwort drücke, oder auch chemische Produkte erwähnen.
Wir hingegen haben keine Probleme unsere Behandlungsmittel offenzulegen. Unsere einzigste Behandlung betrifft die Varroamilbe im Sommer nach der letzten Honigernte, sowie im Herbst/ Winter- also lange vor der nächsten Honigernte.
Wir verwenden hierzu ausschließlich die honigeigenen Stoffe Oxal- und Ameisensäure.

Ergebnise des Deutschen Bienenmonitoring

Im Jahr 2004 wurde das deutsche Bienenmonitoring als Reaktion auf die dramatischen Bienenverluste gestartet.

Durch das Bienenmonitoring sollen eine Vielzahl von Daten gewonnen werden, die uns helfen die Ursachen des Bienensterbens besser zu verstehen. Mittlerweile sind über 1.300 Bienenvölker in diesem Monitoring beteiligt und es werden umfangreiche Untersuchungen an Honig,- Bienen,- und Pollenproben vorgenommen.

Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Varroamilbe ein großes Problem darstellt, aber bei richtiger Behandlung der Bienenvölker beherrschbar ist.Eine weitere Problematik darf hier jedoch auch nicht verschwiegen werden, der zunehmende Trend in der Landwirtschaft zur Flächenintensivierung schränkt das Nahrungsangebot der Honigbiene zum Teil erheblich ein. Zusammen mit den Pflanzenschutzmitteln werden wohl die Robustheit der Honigbiene stark eingeschränckt.

Nahezu erschreckend fand ich die Zunahme des giftigen und bienengefährlichen Wirkstoffes Methiocarb in Bienenbrotproben. Dieser Wirkstoff war zusammen mit Clothianidin im Jahr 2008 für das große Bienensterben in Württemberg und Baden verantwortlich. Nach diesem Bienensterben wurden strengere Auflagen an die Aussatgeräte gestellt, die aber anscheinend nicht gegriefen haben.

Bei der Untersuchung der Proben wurden auch Wirkstoffe gefunden, die keine Zulassung im landwirtschaftlichen Pflanzenschutz besitzen. Auch wurden Wirkstoffe in den Proben gefunden, die nur in Kulturen eingesetzt werden dürfen, die nicht von den untersuchten Bienen beflogen wurden.

Diese beiden Ergebnisse müßen die Frage erlauben, ob manche Anwender die Vorschriften im Bereich des Pflanzenschutzes nicht ausrreichend beachten. Sollte dies so sein, ist dies nicht nur für die Imkerei, sondern auch für alle Lebensmittelproduzenten, die Natur, und das Grundwasser nicht aktzeptabel.

Für mich selbst, da ich auch gelernte Landwirt bin ist dies einer der erschreckensten Punkte in den bisherigen Ergebnissen des Bienenmonitorings. Wird man doch während seiner Ausbildung im Bereich Pflanzenschutz gut geschult und enthält auch jeder Verpackung eines Pflanzenschutzmittels genau Anweisung über dessen Dosierung, Anwendung und Mischung mit anderen Mitteln. Den Punkt der Unwissenheit kann hier keiner für sich geltend machen.

Der landwirtschaftliche Pflanzenschutz muß in Zukunft sicher, zusammen mit der Varroamilbe im Auge behalten werden. Die Probleme bei der Anwendung der Pflanzenschutzmittel dürfen aber in keinstem Falle dahin führen auf genetisch veränderte Pflanzen zu setzen. Deren Wirkung auf die Natur  ist noch weit weniger erforscht als die momentanen Pflanzenschutzmittel. So werden z.B. noch heute bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln die Wirkungen von Kombination nicht gefordert.

Erfreulich ist, dass vom CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) in Stuttgart in 122 untersuchten Honigen keine Überschreitung der Höchstmengen bei Pestiziden. Nach festlegen einer Untersuchungsspektrumes waren bei 27% der Proben keine Rückstände nachweisbar. Die genauen Ergebnisse finden Sie hier.

Oxalsäurebehandlung

Im Winter stellt die Bienenkönigin nach den ersten Frösten die Stiftablage ein. Da von der Stiftablage bis zum schlüpfen der Bienen 3 Wochen vergehen, finden wir Imker meist Mitte Dezember die brutfreie Bienenvölker vor. Dies ist die einzigste Zeit im Jahr in dem die Bienenvölker keine Brut pflegen. Diesen ´Zeitpunkt nutzen wir um eine Behandlung gegen die Varroamilbe durchzuführen. Die Milbe wurde aus Asien eingeschleppt und hat mittlerweile nahezu alle Bienenvölker in Europa befallen. Eine Behandlung ist zwingend erforderlich, da ansonsten die Bienenvölker schnell verenden. Die Behandlung erfolgt bei uns mit Oxalsäure, welche auch in geringen Konzentrationen in Lebensmitteln vorhanden ist. Die Oxalsäure ist in biologisch wirtschaftenden Imkereien zugelassen.

Ab der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger werden, können die Bienen wieder mit brüten beginnen. Aus diesem Grund ist eine Behandlung vor dem 22.12. sinnvoll, denn vorhandene Brut senkt den Wirkungsgrad der Behandlung.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch zum ersten Mal seit September einen Blick in die Völker geworden. Bis jetzt leben noch alle. Das lässt schon einmal auf das Frühjahr hoffen.

Honig Waffeln

Für diese leckeren Honigwaffeln benötigen Sie:

375g Mehl, 250g Butter, 125g Zucker, 500g Honig, 4 Eier, 400 ml Milch, ca. 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver, Vanillezucker oder eine Messerspitze Vanille, 1 Prise Salz

Die Butter mit Zucker, Vanille(-zucker) und Honig vermischen.

Anschließend das Mehl vermischt mit Backpulver und Salz und die Milch zugeben.

Nach dem Ausbacken im Waffeleisen oder in der Pfanne nur noch genießen.

Destillate werden knapp

Vor Weihnachten verkaufen sich unsere Destillate immer besser. Heute habe ich wieder eine größere Menge abgegeben, so dass sich unsere Vorräte langsam dem Ende neigen.

Wir haben selbstverständlich noch einiges im Keller liegen. Jedoch lassen wir unsere Destillate vor dem Verkauf erst einige Zeit reifen, so dass unsere Birnen, Kirsch, Zwetsche- und Apfelbrände erst im nächsten Herbst wieder zur Verfügung stehen. Von unserem milden und aromareichen Mirabellenbrand haben wir noch einige Flaschen verfügbar, da wir hier eine sehr große Menge an Früchten verarbeitet hatten.

Lieber vertröste ich einen Kunden auf den kommenden Herbst und biete Ihm eine Reservierung an, bevor er ein Produkt bekommt, dass nicht unseren Qualitätsansprüchen entspricht.


Neues Honig Schild

Im Herbst diesen Jahres haben wir auch ein klassisches „Honig vom Imker“- Schild aufgestellt.

Das das Schild bei den Verbrauchern sehr gut bekannt ist – da es ja fast jeder Imker hat- haben wir uns  hier gegen ein individuelles Schild mit unserem Logo entschieden.

Im nächsten Frühjahr soll dies noch mit Nistmöglichkeiten für Wildbienen vervollständigt werden.


Noch einmal Apfelzeit

Jetzt, kurz vor Weihnachten ist die Zeit in der wir noch einmal ausgewählte Äpfel ernten.

Diese haben wir bei der Apfelernte im Oktober und November auf den Bäumen belassen, so dass Sie noch einiges an Aroma hinzugewinnen konnten.

Aus diesen zusammengeschrumpften und meist goldgelben Äpfeln brennen wir dann in ein paar Monaten ein mildes und aromareiches Destillat.