Der Bienenstand

Während der Schwarmzeit, die mit der Sommersonnenwende am 21. Juni endet, müssen die Bienenvölker alle 7 Tage durchgeschaut werden. Zu dieser Arbeit haben wir heute wieder einen unsere Bienenstände besucht. Wie auf dem Bild zu sehen, stehen unsere Bienenvölker nicht in geraden Reihen sonder eher zufällig durcheinander. Dies soll den Verflug von Bienen und damit unter anderem die Ausbreitung von Krankheiten minimieren. Ich persönlich finde auch, dass es natürlicher ist die Bienenvölker „lose“ aufzustellen. Schließlich findet sich in der Natur auch nicht ein Bienenvolk direkt neben dem anderen.


Der Honig fließt…

Eine arbeitsintensive Woche, in der unser neuer Schleuderraum seine Bewährungsprobe bestanden hat, neigt sich nun dem Ende entgegen. Verteilt auf mehrere Tage, haben wir von allen unseren Bienenvölkern den ersten Frühjahrshonig geschleudert. Beim Rapshonig hatten wir Wassergehalte von 16,5-17,5%, das sind rund 1,5% unter der geforderten Höchstgrenze des Deutschen Imkerbundes und sogar 3,5% unter der Norm für Europäischen Honig. Damit sind wir doch sehr zufrieden

Völker stehen nun auf der Alb

Einen Teil unserer Bienenvölker haben wir gestern früh auf die Schwäbische Alb gefahren. Dort ist der Raps nun in der Vollblüte und wir hoffen auf einen schönen Ertrag. Als angehende Bio-Imker dürfen wir unsere Bienenvölker nicht direkt an das Rapsfeld stellen. Wir haben uns daher für eine kleines Gestrüpp mit Abstand zum Rapsacker entschieden. Ein schönes und schattiges Plätzchen. Dank der modernster Technik sind unsere Bienen auch in diesem entlegenen Winkel gegen Diebstahl gesichert.

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Der erste Honig…

Da wir morgen mit einem Teil unserer Bienenvölker auf die Schwäbische Alb wandern, haben wir heute bei diesen den schon reifen Honig geerntet. Auch hier ist uns das Wohl der Bienen wichtig und aus diesem Grunde arbeiten wir bei der Honigentnahme mit Bienenfluchten. Durch diese können die Bienen zwar den Honigraum in Richtung des Brutraumes verlassen, kommen aber nicht mehr zurück. Meist reicht eine Nacht um den Honigraum bienenfrei zu bekommen, so dass am darauffolgenden Tag der Honig ohne Bienenkontakt entnommen werden kann.

Eine schonende Methode, sowohl für die Bienen als auch für den Imker.
Viele Imker blasen Ihre Bienen mit einem Laubgebläse aus dem Honigraum. Dieser brutalen Methode können wir nichts abgewinnen.

So ein Honigraum enthält zwischen 15-35 kg Honig. Da ist es schön wenn man diese nicht selbst zu schleppen hat und auf einen Stapler zurückgreifen kann.