Die ersten Anfragen zur Rapsblüte

In den letzten Jahren werden wir vermehrt von Landwirten angefragt, die unsere Bienen gerne an Ihren blühenden Rapsäckern sehen wollen. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass die Erträge damit gesteigert werden können.

Wir wandern jedoch in der Regel immer zu den gleichen Landwirten. Durch den langjährigen Kontakt sind wir über die Ausbringungszeit und die Art der Pflanzenschutzmaßnahmen informiert und können uns darauf einstellen.  Schließlich wollen wir keine Rückstände in unserem Honig.

Wenn wie heute jedoch ein Demeter und ein Biolandbetrieb anfragen, ist dies durchaus interessant für uns.


Bio- Zucker bestellt

Dieses Jahr ist die am Markt verfügbare Menge an Bio- Zucker sehr begrenzt. Aus diesem Grund habe ich bereits am Wochenende unseren Bedarf für die Einfütterung der Bienenvölker im August und September bestellt.

Auch hier ist uns der regionale Bezug wichtig. So kommt unser Zucker nun aus deutschen Bio- Rüben. Die Alternative wäre Rohrzucker aus Südamerika. Dieser ist zwar etwas preisgünstiger, aber wir bevorzugen kurze Transportwege und regionale Produkte.

Ich hatte hier ja schon einmal über die letztjährige Lieferung berichtet.

Neben dem Zucker lassen wir den Bienenvölkern nach dem letzten schleudern auch einen Anteil des Honiges für den Winter, bzw. füttern auch Honig zu.

EU lässt Gentechnik im Futtermittel zu

Trotz europaweiter Proteste  kippt die EU die bisherige Nulltoleranz gegenüber gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ohne EU- Zulassung in Futtermittelimporten. (ich berichtete hier schon einmal) Pro Kilo Futter dürfen zukünftig 0,1 Prozent GVO ohne EU- Zulassung eingeführt werden. Damit wird der Schutz der deutschen Verbraucher gelockert. Für viele ein  Anfang um zukünftig auch bei Lebensmitteln und Saatgut die Nulltoleranz aufzuweichen.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt können dann auch nicht in der EU zugelassene GVO sich in unserer Natur unkontrolliert vermehren. Eine Praxis die sehr kritisch zu beurteilen ist, da eine Vermischung mit gentechnisch freiem Saatgut nicht auszuschließen ist.

Ich empfehle auch diesen Beitrag zu diesem Thema.

Obstbau Ende Februar- noch einiges zu tun

Momentan entfernen wir unsere abgänigen Bäume. Da dies nur noch bis Ende Februar zugelassen ist, haben wir in den nächsten Tagen noch einiges vor. Ersetzen werden wir diese Bäume im kommenden Jahr. In diesem Jahr werden wir an den betreffenden Stellen Phacelia, Senf und andere Leguminosen anbauen.Das bringt zwei große Vorteile mit sich:

Durch die tiefwurzelnden Leguminosen bekommen wir einen lockern Boden, der noch dazu durch die Knöllchenbakterien der Leguminosen mit Stickstoff angereichert wird. Unsere jungen Bäume werden also im kommenden Jahr einen sehr guten Boden vorfinden. Zum anderen bieten die Blüten von Senf, Phacelia und Co. den verschiedensten Insekten Nahrung. Auch unsere Bienen werden sich dort sicherlich einfinden.

Parallel dazu findet momentan immer noch der Obstbaumschnitt an unseren älteren Bäumen statt. In den Junganlagen werden wir je nach Wetterlage Mitte März beginnen, da junge Bäume noch frostempfindlicher sind.

Bin ich froh,…

…dass ich Imker bin.

Als ich eben auf diesen Artikel vom Oktober 2010 stieß, war dies mein spontaner Gedanke.

Es hat sicherlich verschiedene Gründe, warum mir meine Arbeit mit den Bienen Spaß macht. Aber einer ist auch, dass ich weiß, was in meinem Honig ist und wo mein Honig herkommt. Das alles können Sie natürlich bei uns im Shop auch nachlesen. Das gibt Sicherheit.

25 Tonnen Honig- 5,5 Mio Euro Bestäubungsleistung

Der Marburger Imkerverein hat zu seinem 150jährigen Jubiläum Buch geführ:

So erzeugten laut Dr. Jörg Klug, dem Pressewart des Vereines die 1.100 Bienenvölker der 165 Mitglieder rund 25 Tonnen Honig im Jahr. Mit rund 22 kg ProVolk und Jahr entspricht dies einer guten Leistung für kleinere Imkereien.

Interessant ist auch die Aussage, dass der volkswirtschaftliche Wert der Bestäubung von Nutzpflanzen in der Region zwischen Münchhausen  und Wermertshausen (Entfernung: 32 km) rund 5,5 Mio. Euro beträgt.

Mir ist leider keine deutschlandweite Aussage zum Wert der Bestäubungsleistung der Honigbiene bekannt. Hier hatte ich ja schon einmal über die Bestäubungsleistung in den USA und deren jährlichem Wert von 15-20 Mrd. US- Dollar berichtet.

Bienengift

Am Wochenende habe ich einen Vortrag zum Thema Bienengift der Heilpratikerin Frau Bort besucht. Bienengift wird im Rahmen der Apitherapie vor allem gegen Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden eingesetzt. In den vergangenen Jahren, gab es hierzu auch Bienengiftsalben deutscher Hersteller. Leider sind Bienengiftsalben in Deutschland momentan nur schwer zu bekommen und sollten über eine Apotheke bezogen werden.

Vor allem von den älteren Besuchern meldeten sich einige zu Wort und verstärkten die positiven Aussagen von Frau Bort.  Jedoch ist die Anwendung bei Menschen mit einer Bienengiftallergie höchst problematisch, so dass vorab ein Allergietest empfehlenswert erscheint.

Goldblüte bei Facebook

Wir sind nun auch bei Facebook vertreten. Wer nach Goldblüte sucht, wird zu uns finden. In den nächsten Tagen werde ich mich  nocheinmal ausführlicher mit den Möglichkeiten von Facebook beschäftigen.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Weg gehen soll. Schließlich liest man immer mal wieder über Ängste und Verstöße bei der Privatsphäre. Aber ich denke die Vorteile überwiegen und schließlich kann man hoffentlich selbst steuern, was von einem veröffentlicht wird.