Blick über Stuttgart

Im Moment halten sich die Arbeiten am Bienenstand noch in einem überschaubaren Rahmen. Ausnahme sind einzig die regelmäßigen Kontrollen an unseren Bienenständen um z.B. wie gestern beschrieben den Futtervorrat zu kontrollieren.

Bei nebligem Wetter nutzten wir die noch vorhandene Zeit vor der Saison um einmal einen Blick von oben auf unsere Stuttgarter Bienenstände zu werfen.Praktisch aus der Sicht einer fliegenden Biene. In Stuttgart bietet sich hier natürlich der Fernsehturm hervorragend an.

 

Futterkontrolle am Bienenstand

Durch den lang anhaltenden schönen Herbst und die sehr kalten Winterwochen mit bis zu -20°C haben unsere Honigbienen sicherlich mehr Futter verbraucht als in den Jahren davor.

Zwar haben wir auch im letzten Jahr die Bienenvölker mit reichlich Winterfutter versorgt, bei dem gestrigen Kontrollgang mussten wir aber feststellen, dass vor allem sehr starke Völker, oder spät gebildete Ableger nahezu Ihren gesamten Futtervorrat aufgebraucht hatten. In normalen Jahren haben die Völker zu diesem Zeitpunkt noch ausreichend Futter um bis zur Blüte der Kirschen Mitte/ Ende April ohne Not auszukommen.

In diesem Jahr werden wir die Futtervorräte der Bienenvölker mit dem Zuhängen von übrigen Futterwaben, zum Beispiel aus schwachen Völkern ergänzen müssen. Dies werden wir zügig in der kommenden Woche bei angekündigten milden Temperaturen von bis zu 14°C erledigen. Bei diesen Temperaturen sind die Bienen schon aktiver, die Wintertraube sitzt lockerer und das zuhängen der Futterwaben führt damit zu weniger Störung im Bienenvolk.

Eine klebrige Sache

Gestern sind in unserem Honiglager ein Karton mit 12 x 500g Waldhonig zu Bruch gegangen. Neben dem finanziellen Verlust regt vor allem auch die viele Arbeit unserer Bienen zum Nachdenken an, die nun umsonst gewesen ist.

Da der Honigkarton mitsamt Inhalt unbemerkt aus einem Regal kippte und konnte sich der Inhalt gemächlich auf dem Fußboden ausbreiten. Bei den doch relativ kühlen Temperaturen in unserem Honiglager hatten wir anschließend Mühe den durch die Kälte zähen und klebrigen Honig wieder vom Boden zu entfernen.

Solche Zwischenfälle braucht ein Imker nicht wirklich…