Imkern in den USA

Die Bienenhaltung in Amerika ist etwas anders als bei uns.

Mit der Größe der dortigen Imkereien geht zweifellos auch die Übersichtlichkeit und der Bezug zu den einzelnen Bienenvölkern verloren. Krankheiten sind schwerer festzustellen und können sich auf den Standplätzen mit mehreren hundert Völkern leichter ausbreiten. Hinzu kommt noch der Stress den die Bienen auf tagelagen Transporten zum Beispiel von der Orangenblüte in Florida zu der Mandelblüte in Kalifornien ertragen müssen. Auch der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen und noch größere „grünen Wüsten“ (Monokulturen) als bei uns spielen bei den immensen Verlusten der amerikanischen Imkern sicherlich eine große Rolle.

Bei uns hingegen, geht es noch relativ bescheiden zu. Unsere Bienenstände sind im Normalfall mit max. 20 Bienenvölker besetzt. Eine schnelle Ausbreitung von Krankheiten ist hierdurch eingeschränckt und eine ausreichendes Nahrungsangebot  sichergestellt. Auch sind unsere Bienen auf den Wanderungen maximal 1,5 Stunden unterwegs. Ein ganz anderes Bild als bei Großimkereien- mit mehreren hundert oder gar tausenden  Bienenvölkern.

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