Honig ausgependelt

Einer unsere Kunden beschäftigt sich mit dem  auspendeln verschiedenster Sachen.  Beim letzten Honigkauf erwähnte er auch, dass er einen unserer Honige ausgependelt habe. Das Ergebnis wäre sehr gut. Unser Honig enthält keine negativen Energien.

Als Imker und Produzent höre ich so etwas natürlich sehr gern. Bestärkt es doch unser Tun und das Honigfrühstücksbrot schmeckt dann gleich noch besser.

Neben den regelmäßigen Untersuchungen an der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim hat unser Honig nun also auch von dieser Seite ein großes Lob bekommen.

Honigqulität- langer Transport schadet

Einen ganz interessante Asussage wird Dr. sc. agr. Dr. rer. nat. Helmut Horn, an der Landesanstalt für Bienenkunde der Unsiversität Hohenheim zuständig für Honig- und Pollenanalysen, im Stuttgarter Wochenblatt zugeschrieben: Lange Transportwege von Honig beeinträchtigen die Qualität.

Vor allem Honige aus Amerika und Asien dürften hierunter fallen.

Hinterlegbar ist dies sicherlich mit den hunderten von Ergebnisen der Honiganalysen aus der Landesanstalt.

 

Der Waldhonig und der Wind

Waldhonig entsteht bekanntlich aus Honigtau. Diese zuckerhaltige Lösung sammeln die Bienen auf den Bäumen ein und tragen Sie in den Bienenstock.

Nach dem kalten Frühjahr herrschen nun zwar sehr schöne Temperaturen. Der trockene Ostwind jedoch lässt den Honigtau schnell eintrocknen so dass dieser von den Bienen nicht mehr so leicht aufgenommen werden kann. In den frühen Morgenstunden, wenn die Feuchtigkeit der Nacht noch vorhanden ist fällt es den Bienen deutlich leichter ihre Beute einzusammeln. In diesem Jahr ist die Honigerzeugung für die Bienen wirklich mit vielerlei Schikanen versehen. Kalt, feucht, windig….

Honig von verschiedenen Standorten

Es ist wieder einmal eindeutig. Der Unterschied von einzelnen Bienenstandorten ist geschmacklich sehr schön zu unterscheiden. So schmeckt zum Beispiel der Honig aus Esslingen deutlich anderes wie der Honig aus Reichenbach. Auch unsere Bienenstandorte in Stuttgart unterscheiden sich. In Bad Canstatt schmeckt der Honig etwas würzig als in der Stuttgarter Stadtmitte.

Dies hängt von dem Blühangebot in der Umgebung der einzelnen Standorte ab… und diese Unterschiede sind eben erst auf den zweiten Blick zu erkennen, oder spätestens beim probieren.

Dies beweist eben mal wieder das unser Bio-Honig eine große Gemeinsamkeit mit gutem Wein hat: Verschiedene Lagen sind geschmacklich zu unterscheiden, auch wenn der Honig zur gleichen Zeit geerntet wurde.

Aus diesem Grunde sind ab dieser Ernte unsere Bio- Honige mit dem genauen Standort beschrieben. Ab September wird dieser in unserem Bio-Honig-Shop erhältlich sein.

 

Honig ohne Bienen- Geht das?

Um es vorwegzunehmen: Unser Bio Honig stammt ausschließlich von Bienen.

Fälscher in China haben nun jedoch „künstlichen Honig“ hergestellt. Die Behörden fielen auf die Mischung aus  Wasser, Zucker, Alaun-Pulver und Farbe jedoch nicht herein und beschlagnahmten zum Glück den Stoff.

China importiert als weltgrößter Honigexporteur auch große Mengen nach Deutschland und die USA. Erst zu Beginn des Jahres flog in den USA ein Schmugglering auf, der große Mengen minderwertigen Honiges aus China nach Amerika schmuggelte.

Mehr gibt es unter folgenden Links:

http://www.scmp.com

http://blommberg. com

Über die Probleme mit Importhonigen und über Honig der kein Honig ist, hatte ich hier schon einmal berichtet.

Mexiko löst Argentinien ab

Mexiko war 2012 der größte Honiglieferant für Deutschland. Mit 15.400 Tonnen eingeführtem Honig hat Mexiko den bisherigen Spitzenreiter Argentinien mit 13.700 Tonnen auf Platz zwei verweisen. China folgt mit 5.400 Tonnen auf Platz drei.

Im Jahr 2011 sah die Reihenfolge noch anders aus. Ich hatte hier über die damaligen Honigimporte geschrieben.

2012- kein gutes Honigjahr in Deutschland

Wegen des anhaltenden Regens im Mai haben nicht nur unsere Bienen in diesem Jahr weniger Nektar gesammelt als im letzten Jahr. Nahezu jeder befreundete Imker klagt über eine schlechte Honigernte . Glaubt man den Medien sind haben vor allem wir Imker im Süden Deutschlands eine besonders schlechte Ernten eingebracht.

Auch bei uns war das Ergebnis stark unterdurchschnittlich, doch im Vergleich mit manchen Imkerkollegen können wir noch auf Vorräte aus dem letzten Jahr zurückgreifen. Da die Nachfrage nach unseren Bio- Honigen jedoch stark zunimmt, wird es zwar knapp werden und einzelne Honigsorten werden uns sicherlich vor der nächsten Ernte ausgehen, aber ich denke den größten Teil der Nachfrage können wir beliefern.

 

 

Die Qualität von Importhonig lässt zu wünschen übrig

Das Deutschland und Mitteleuropa den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen untersagt wirkt sich immer stärker auch auf die Qualität von Honig aus. Vor allem die Honige aus Süd- und Mittelamerika weisen hier zum Teil deutliche Verunreinigungen mit Pollen von GVOs  auf. Kein Wunder, sind hier bei wichtigen Kulturpflanzen wie Soja, Mais und Raps nahezu nur noch genveränderte Sorten auf den Äckern. In Honig aus Baden- Württemberg zeigten keine Auffälligkeiften, so geht es aus dem Bericht der Prüfer vom Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg hervor.

Ein großer Teil des in Deutschland vermarkteten Honiges stammt aus Mitte- und Südamerika. Ich hatte vor einem halben Jahr  die Importmengen von Honige schon einmal aufgeschlüsselt.