Kunden loben mal wieder

Heute habe ich wieder einen besonders schöne Zuschrift einer Kundinn bekommen.

„Lieber Herr Faiß,

Seit einigen Jahren sind wir große Honigesser. Sogar unsere kleinsten mit 3 und 5 Jahren sind ganz wild auf Ihren Rapshonig.
Nun waren wir im Urlaub und hatten leider keinen ausreichenden Vorrat an Honig mit dabei. Also ging es los zum
örtlichen Imker und es wurde ein Glas Rapshonig gekauft.
Leider mussten wir am folgenden Tag feststellen, dass dieser Honig leider gar nicht mit dem Ihren vergleichbar ist.
Die cremige Konsistenz und sogar der Geschmack wurden bei weitem nicht erreicht. Unser Kleinster verschmähte den Honig ganz.

Machen Sie weiter so. Uns hat Ihre Qualität überzeugt.

Zum Schluß hätte ich noch eine Frage:
Warum gibt es einen geschmacklichen Unterschied zwischen der gleichen Honigsorte?

Mit lieben Grüßen

Silke W.“

Gerne beatworten wir hier diese Frage.

Der geschmackliche Unterschied kann durch zwei Sachen entstehen:
– Wenn die Bienen neben Raps noch andere Blüten befliegen
– durch die Verarbeitung und Lagerung durch den Imker. Wir verarbeiten unseren Honig sehr schonend, lagern in dunkel und kühl.
Und in der Regel ist unser Honig innerhalb eines Jahres verkauft.

Frischer Rapshonig 2012

In diesem Jahr, aufgrund der Witterung fast zwei Wochen später als im vergangenen Jahr haben wir heute die erste Charge an Rapshonig geschleudert.

Für uns ist hauptsächlich die Qualität entscheidend. Neben dem schönen milden Geschmack haben wir auch wieder mit einem  Wassergehalt von 16% einen hervorragenden Wert.

Wir haben das Glück, dass im Flugradius unserer Bienen nur ein Landwirt Raps anbaut, der während der Rapsblüte keine Pflanzenschutzmittel im Raps ausbringt .Genpollen sind bei uns bisher zum Glück kein Thema.

Das unser cremiger Rapshonig sehr gut ankommt, zeigt sich an unseren Verkaufszahlen. Einer der umsatzstärksten Honige in unserem Sortiment- der sogar Kindern das Nutella austreibt.

 

 

Rapsblüte geht zu Ende

Nach nun gut 3 Wochen geht an unserem Heimatstandort (Vorderer Schurwald, 470m ü. NN) die Rapsblüte zu Ende. Es ist immer wieder faszinierend wie schnell dies gehen kann. Das kalte und regnerische Wetter hat die Rapsblüte über Nacht nahezu schlagartig beendet. Wo am späten Nachmittag noch ein Blütenmeer vorhanden war, ist am frühen Morgen das grün der Rapsstengel- und schoten überwiegend.

In diesem Jahr konnten wir mit der Frühtracht sehr zufrieden sein. Die Kirschbaumblüte nutzten unsere Bienenvölker sehr schön zum Aufbau uns sammelten dann ab der Apfelbaumblüte reichlich Nektar.

Immer wieder werden wir über den Honigertrag eines Bienenvolkes befragt. Bei uns wird es dieses Jahr nach Ende der Frühjahrsblüte sicherlich Völker geben, von denen wir über 35 kg Honig schleudern.

Ich denke, dass wir Ende der kommenden Woche unseren Bio- Frühjahrsblütenhonig und unseren Bio- Rapshonig schleudern werden.

 

Frühjahrsblüte- und Rapsblüte

In den letzten Tagen hat bei zunehmend wärmeren Wetter die Raps- und auch die Apfelbaumblüte begonnen. Im Vergleich zum letzten Jahr ca. 12 Tage später, aber gerade dies ist in diesem Jahr für unsere Bienen genau richtig. Durch den späten Beginn der Blüte hatten unsere Bienenvölker noch etwas mehr Zeit sich zu wachsen. Die vergangene Kirsch- und Birnenbaumblüte dienten Ihnen zur ersten Nahrungversorgung und zur Einlagerung von etwas Honig. Mit der nun begonnenen Raps- und Apfelbaumblüte wachsen die Honigvorrate innerhalb kürzester Zeit enorm an. Wichtig ist vor allem beim Raps, dass hier genug Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist, ansonsten geht bei der Rapspflanze die Nektarerzeugung zurück. Aber auch die Bienen brauchen angenehmes Flugwetter. Zwischen 15° und 30° sollten es schon sein. Am besten windstill.

Für uns immer ein schöner Moment, wenn die Saison an den Bienenständen wieder startet. Auch wenn die kommenden Monate doch zweitweise arbeitsintensive Zeiten bringen werden. Neben den Arbeiten am Bienenstand, mit der Schwarmkontrolle, der Zucht und der Ablegerbildung, der Wanderung, Honigschleuderung gehen natürlich auch die bisherigen Tätigkeiten weiter: Abfüllen, etikettieren, Honig ausliefern, Reparaturen, Obstbauarbeiten und vieles mehr.

 

 

Unser Bienenstand für den Rapshonig

Ich hatte hier ja bereits von unsere Wanderung auf die Schwäbisch Alb und den Ergebnisse unserer dortigen Rapshonigernte berichtigt.

Einen Einblick in unseren idyllischen und schönen Standort in einem kleinen Wäldchen finden Sie in folgender Galerie:

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Wir achten darauf, dass die Bienen neben der Rapsblüte auch noch andere Pflanzen anfliegen können. Nur so ist eine ausgeglichene Pollenversorgung gewährleistet. Auch die Bio- Verordnung macht uns hier Vorschriften, die wir selbstverständlich einhalten.

 

Die ersten Anfragen zur Rapsblüte

In den letzten Jahren werden wir vermehrt von Landwirten angefragt, die unsere Bienen gerne an Ihren blühenden Rapsäckern sehen wollen. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass die Erträge damit gesteigert werden können.

Wir wandern jedoch in der Regel immer zu den gleichen Landwirten. Durch den langjährigen Kontakt sind wir über die Ausbringungszeit und die Art der Pflanzenschutzmaßnahmen informiert und können uns darauf einstellen.  Schließlich wollen wir keine Rückstände in unserem Honig.

Wenn wie heute jedoch ein Demeter und ein Biolandbetrieb anfragen, ist dies durchaus interessant für uns.


Die zwei Wege zum Honig

Honig lässt sich in die zwei Gruppen Blüten- und Honigtauhonige einordnen.

Häufiger ist der  Blütenhonig anzutreffen, dieser entsteht aus dem Nektar von Raps, Klee, Löwenzahn, Obstbaumblüte…

Für Honigtau- oder Waldhonige sammeln die Bienen die zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blatt- und Schildläusen. Durch die Zugabe von bieneneigenen Stoffen und der Verringerung des Wassergehaltes erzeugen die Bienen diese meist flüssigen Honige.