Honig ausgependelt

Einer unsere Kunden beschäftigt sich mit dem  auspendeln verschiedenster Sachen.  Beim letzten Honigkauf erwähnte er auch, dass er einen unserer Honige ausgependelt habe. Das Ergebnis wäre sehr gut. Unser Honig enthält keine negativen Energien.

Als Imker und Produzent höre ich so etwas natürlich sehr gern. Bestärkt es doch unser Tun und das Honigfrühstücksbrot schmeckt dann gleich noch besser.

Neben den regelmäßigen Untersuchungen an der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim hat unser Honig nun also auch von dieser Seite ein großes Lob bekommen.

Honigqulität- langer Transport schadet

Einen ganz interessante Asussage wird Dr. sc. agr. Dr. rer. nat. Helmut Horn, an der Landesanstalt für Bienenkunde der Unsiversität Hohenheim zuständig für Honig- und Pollenanalysen, im Stuttgarter Wochenblatt zugeschrieben: Lange Transportwege von Honig beeinträchtigen die Qualität.

Vor allem Honige aus Amerika und Asien dürften hierunter fallen.

Hinterlegbar ist dies sicherlich mit den hunderten von Ergebnisen der Honiganalysen aus der Landesanstalt.

 

Honig ohne Bienen- Geht das?

Um es vorwegzunehmen: Unser Bio Honig stammt ausschließlich von Bienen.

Fälscher in China haben nun jedoch „künstlichen Honig“ hergestellt. Die Behörden fielen auf die Mischung aus  Wasser, Zucker, Alaun-Pulver und Farbe jedoch nicht herein und beschlagnahmten zum Glück den Stoff.

China importiert als weltgrößter Honigexporteur auch große Mengen nach Deutschland und die USA. Erst zu Beginn des Jahres flog in den USA ein Schmugglering auf, der große Mengen minderwertigen Honiges aus China nach Amerika schmuggelte.

Mehr gibt es unter folgenden Links:

http://www.scmp.com

http://blommberg. com

Über die Probleme mit Importhonigen und über Honig der kein Honig ist, hatte ich hier schon einmal berichtet.

Bundesrat will uns Imkern helfen

Honig der gentechnisch veränderte Pollen enthält darf  in Deutschland nicht verkauft werden. Diese Grundsatzentscheidung des EuGH (Honigurteil) vor 14 Monaten schränkte vor allem den Verkauf von Importhonigen ein.

Aktuell liegen neue Pläne der EU-Kommission auf dem Tisch, wonach Pollen so umdefiniert werden sollen, dass der Honig auch mit gentechnisch veränderten Pollen verkauft werden darf.

Nun hat sich der Bundesratvor alle Verbraucher gestellt, die natürliche Lebensmittel bevorzugen und die Regierung aufgefordert, sich für einen Schutz des Honiges vor Gentechnik einzusetzen (siehe auch hier).

Wir als Bioimkerei sind hier natürlich auf der Linie der Skeptiker, für uns in die Gentechnik in der aktuellen Form nicht zu verantworten und aus diesem Grunde haben GVO- Pollen in Honig und gar im ganzen Bienenvolk nichts zu suchen. Schließlich stehen GVO-Pollen sogar im Verdacht das Bienensterben mit zu verursachen.

 

Kunden loben mal wieder

Heute habe ich wieder einen besonders schöne Zuschrift einer Kundinn bekommen.

„Lieber Herr Faiß,

Seit einigen Jahren sind wir große Honigesser. Sogar unsere kleinsten mit 3 und 5 Jahren sind ganz wild auf Ihren Rapshonig.
Nun waren wir im Urlaub und hatten leider keinen ausreichenden Vorrat an Honig mit dabei. Also ging es los zum
örtlichen Imker und es wurde ein Glas Rapshonig gekauft.
Leider mussten wir am folgenden Tag feststellen, dass dieser Honig leider gar nicht mit dem Ihren vergleichbar ist.
Die cremige Konsistenz und sogar der Geschmack wurden bei weitem nicht erreicht. Unser Kleinster verschmähte den Honig ganz.

Machen Sie weiter so. Uns hat Ihre Qualität überzeugt.

Zum Schluß hätte ich noch eine Frage:
Warum gibt es einen geschmacklichen Unterschied zwischen der gleichen Honigsorte?

Mit lieben Grüßen

Silke W.“

Gerne beatworten wir hier diese Frage.

Der geschmackliche Unterschied kann durch zwei Sachen entstehen:
– Wenn die Bienen neben Raps noch andere Blüten befliegen
– durch die Verarbeitung und Lagerung durch den Imker. Wir verarbeiten unseren Honig sehr schonend, lagern in dunkel und kühl.
Und in der Regel ist unser Honig innerhalb eines Jahres verkauft.

Die Qualität von Importhonig lässt zu wünschen übrig

Das Deutschland und Mitteleuropa den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen untersagt wirkt sich immer stärker auch auf die Qualität von Honig aus. Vor allem die Honige aus Süd- und Mittelamerika weisen hier zum Teil deutliche Verunreinigungen mit Pollen von GVOs  auf. Kein Wunder, sind hier bei wichtigen Kulturpflanzen wie Soja, Mais und Raps nahezu nur noch genveränderte Sorten auf den Äckern. In Honig aus Baden- Württemberg zeigten keine Auffälligkeiften, so geht es aus dem Bericht der Prüfer vom Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg hervor.

Ein großer Teil des in Deutschland vermarkteten Honiges stammt aus Mitte- und Südamerika. Ich hatte vor einem halben Jahr  die Importmengen von Honige schon einmal aufgeschlüsselt.