Der Frühling kündigt sich an

Honigbienen verlassen Ihre Bienenbeute erst ab ca. 10°C. Das bedeutet, dass Sie über den Winter etliche Wochen den Bienenkasten nicht verlassen und Ihre Notduft in der Kotblase speichern. So wurden die vergangenen warmen Tage zum Reinigungsflug genutzt.

Aber nicht nur im Bienenvolk  zog reges Leben ein. Auch die ersten Krokuse blühten auf und dienten den Bienen neben  Haselnuss- und Salweide als erste Nahrungsquelle.

Mit den für nächste Woche vorrausgesagten Minustemperaturen wird sich das leben im Bienenstock zwar augenscheinlich wieder beruhigen, doch das Brutnest wird ab sofort ständig größer werden.

Krokus im Frühjahr

Stoppt das Bienensterben

Unter diesem Titel läuft hier momentan eine Unterschriftenaktion, in der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner aufgefordert wird den Widerstand gegen einen Vorschlag der EU für eine Umgestaltung der Agrarsubventionen aufzugeben.

Die EU- Kommsion möchte zukünftig nur noch landwirtschaftliche Betriebe fördern, die mindestens sieben Prozent ihrer Ackerflächen ohne Pestizide und ökologisch sinnvoll bewirtschaften. Damit wäre aus unserer Sicht ein erster Schritt getan um dem vorherrschenden Nahrungsmangel für viele Insekten zu bekämpfen.

Unzurreichende Ernährung der Bienenvölker aufgrund von Monokulturen scheint ein großer Faktor beim Bienensterben zu sein.

Hier geht es zur Aktion:

Stoppt das Bienensterben

 

 

Gibt es bald Phaceliahonig?

Gestern habe ich noch spontan entschieden mit einer handvoll Bienenvölker an ein Phaceliafeld/Blumenfeld in der Nähe zu wandern. Das hieß heute früh um 3.30 Uhr raus aus den Federn. Bienen verladen und die 15 Kilometer zum besagten Feld zu fahren. Das abladen gegen 5.30 Uhr fand dann schon bei 20°C statt und kündigte somit die 35°C die wir gegen Mittag hatten schon an.

Auffällig ist vor allem die Vielzahl an Schmetterlingen, Hummeln und Wildbienen, die sich in der so genannten Zwischenbegrünung aufhalten. Es summt und brummt in diesem schön blühenden Acker ganz gewaltig, die Natur lebt durch die rießige Mengen an Blüten deutlich auf.

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Blühende Landschaften- ein Selbstversuch im Kleinen

In diesem Jahr haben wir auf unserem Balkon auch einmal die Blühmischung von „Blühende Landschaften“ ausgesät.

Im besagten Balkonkasten haben wir momentan ein Blütenmeer, das auch sehr gerne von Wildbienen, Honigbienen und Hummeln aufgesucht wird. Es sieht nicht nur schön aus, sondern lockt auch mitten in der Stadt eine Vielzahl von nahrungsuchenden Insekten an.

Wir unterstützen das Netzwerk „Blühende Landschaften“ mit einer Spende von 5 Cent/ Honigglas, das über unseren Onlineshop verkauft wird. Ich hatte hier schon einmal darüber berichtet.

 


 

 

Bienenbaum bestellt

Heute habe ich 12 Jungpflanzen des Honigbaumes bestellt. Diese sollen als wurzelnackte Ware in der kommenden Woche geliefert werden.

Im Spätsommer, wenn kaum Blüten in unserer Kulturlandschaft vorhanden sind, dient der Bienenbaum der Versorgung von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten mit Nektar und Pollen. Auch für Vögel ist der Bienenbaum ein wertvoller Futterspender. Durch seine späte Blüte von Juli bis September ein hoffentlich erfolgreicher Zugewinn für den Wintervorrat unserer Honigbiene.

Über das Ergebnis meines Versuches berichte ich hier später noch einmal.

Bienenhunger

Den Bienen machen nicht nur die Varroamilbe und die Pestizide zu schaffen, sondern auch das viele Grün der intensiven Landwirtschaft. Denn wo es grünt, da es nicht blüht.

Und gerade eine Vielzahl von Insekten, darunter auch die Honigbiene, benötigen die Blüten für Nektar und Pollen. In vielen Landstrichen Deutschlands finden die Bienen nach der Rapsblüte kaum noch blühende Pflanzen. Ein Nahrungsmangel der Bienenvölker ist die Folge. Und geschwächte Bienenvölker sind anfälliger für Krankheiten und Umweltverschmutzung.

Ein Fehler in der Agrarsubvention? Im Jahr 2008 wurden die Subventionen für Brachflächen abgeschafft. 400.000 Hektar der für Bienen und andere Insekten wahren Schlaraffenländer verschwanden schlagartig.

Ein Umschwenken scheint abermals in der Diskussion zu sein. Die Wiedereinführung einer Prämie für Brachflächen ab 2014 scheint nicht ganz ausgeschlossen.  Aber wird sie auch gegen die Widerstände der Bauern eingeführt?

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des WDR.