2012- kein gutes Honigjahr in Deutschland

Wegen des anhaltenden Regens im Mai haben nicht nur unsere Bienen in diesem Jahr weniger Nektar gesammelt als im letzten Jahr. Nahezu jeder befreundete Imker klagt über eine schlechte Honigernte . Glaubt man den Medien sind haben vor allem wir Imker im Süden Deutschlands eine besonders schlechte Ernten eingebracht.

Auch bei uns war das Ergebnis stark unterdurchschnittlich, doch im Vergleich mit manchen Imkerkollegen können wir noch auf Vorräte aus dem letzten Jahr zurückgreifen. Da die Nachfrage nach unseren Bio- Honigen jedoch stark zunimmt, wird es zwar knapp werden und einzelne Honigsorten werden uns sicherlich vor der nächsten Ernte ausgehen, aber ich denke den größten Teil der Nachfrage können wir beliefern.

 

 

Honig vom Stuttgarter Fernsehturm

Endlich, der lange erwartete Honig vom Stuttgarter Fernsehturm lief gestern aus unserer Honigschleuder. Bienen an besonderen Standorten zu betreuen macht nahezu immer Spaß, wenn dann aber noch nette Techniker wie beim SWR dabei sind verwandelt sich die Nachschau oft zum Wissensaustausch. Imkerlatein gegen Stuttgarter Fernsehturmwissen. Wussten Sie, dass der Rekord zu Fuß auf den Fernsehturm bei knapp 4:30 Minuten liegt, manch einer aber auch schon über 45 Minuten benötigte?

Immer wieder schön beim SWR am Fernsehturm….

Honigernte 2012

Momentan läuft bei uns die letzte Honigernte in diesem Jahr. Nach und nach ernten wir gerade den Honig der einzelnen Bienenstände. Den Stuttgarter Stadthonig, sowie den Esslinger Stadthonig haben wir ebenso, wie unseren Bio- Wald- Blütenhonig aus Aichwald bereits geschleudert. Nun stehen noch einige Bienenstände aus, aber ich kann jetzt schon sagen, dass unsere Honigernte in diesem Jahr deutlich unter der des Vorjahres liegen wird. Vor allem der trockene Mai und dann der verregnete und wechselhafte Juni und Juli haben es den Bienen beim sammeln nicht leicht gemacht.

Hoffen wir einmal, dass wir mit unseren Vorräten durch den Winter kommen.

Ein besonderer Bienenstand- Stuttgarter Fernsehturm

Heute haben wir einen kleinen Teil unserer Bienenvölker an einen ganz besonderen Standort gebracht: Dank der Unterstützung des SWR sammeln unsere Bienen nun direkt am Fuße des Stuttgarter Fernsehturmes Honig.

Ob unsere Bienen auch einmal hinauf auf die Aussichtsplattform fliegen?

Wohl kaum, schließlich bewegen sich unsere Honigbienen in der Regel nur  15-25m über dem Erdboden. Ein Gefahr besteht also für keinen der Besucher. Auch die Mitarbeiter des SWR sind in Sicherheit. Und die Bienen?

Auch hier kommt niemand ran. Unsere Bienen stehen nämlich zwischen zwei sehr hohen, mit Stacheldraht bewährten Zäune. Relikte aus der Zeit in der die RAF noch Ihr Unwesen trieb.

 

Frischer Rapshonig 2012

In diesem Jahr, aufgrund der Witterung fast zwei Wochen später als im vergangenen Jahr haben wir heute die erste Charge an Rapshonig geschleudert.

Für uns ist hauptsächlich die Qualität entscheidend. Neben dem schönen milden Geschmack haben wir auch wieder mit einem  Wassergehalt von 16% einen hervorragenden Wert.

Wir haben das Glück, dass im Flugradius unserer Bienen nur ein Landwirt Raps anbaut, der während der Rapsblüte keine Pflanzenschutzmittel im Raps ausbringt .Genpollen sind bei uns bisher zum Glück kein Thema.

Das unser cremiger Rapshonig sehr gut ankommt, zeigt sich an unseren Verkaufszahlen. Einer der umsatzstärksten Honige in unserem Sortiment- der sogar Kindern das Nutella austreibt.

 

 

Rapsblüte geht zu Ende

Nach nun gut 3 Wochen geht an unserem Heimatstandort (Vorderer Schurwald, 470m ü. NN) die Rapsblüte zu Ende. Es ist immer wieder faszinierend wie schnell dies gehen kann. Das kalte und regnerische Wetter hat die Rapsblüte über Nacht nahezu schlagartig beendet. Wo am späten Nachmittag noch ein Blütenmeer vorhanden war, ist am frühen Morgen das grün der Rapsstengel- und schoten überwiegend.

In diesem Jahr konnten wir mit der Frühtracht sehr zufrieden sein. Die Kirschbaumblüte nutzten unsere Bienenvölker sehr schön zum Aufbau uns sammelten dann ab der Apfelbaumblüte reichlich Nektar.

Immer wieder werden wir über den Honigertrag eines Bienenvolkes befragt. Bei uns wird es dieses Jahr nach Ende der Frühjahrsblüte sicherlich Völker geben, von denen wir über 35 kg Honig schleudern.

Ich denke, dass wir Ende der kommenden Woche unseren Bio- Frühjahrsblütenhonig und unseren Bio- Rapshonig schleudern werden.

 

Frühjahrsblüte- und Rapsblüte

In den letzten Tagen hat bei zunehmend wärmeren Wetter die Raps- und auch die Apfelbaumblüte begonnen. Im Vergleich zum letzten Jahr ca. 12 Tage später, aber gerade dies ist in diesem Jahr für unsere Bienen genau richtig. Durch den späten Beginn der Blüte hatten unsere Bienenvölker noch etwas mehr Zeit sich zu wachsen. Die vergangene Kirsch- und Birnenbaumblüte dienten Ihnen zur ersten Nahrungversorgung und zur Einlagerung von etwas Honig. Mit der nun begonnenen Raps- und Apfelbaumblüte wachsen die Honigvorrate innerhalb kürzester Zeit enorm an. Wichtig ist vor allem beim Raps, dass hier genug Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist, ansonsten geht bei der Rapspflanze die Nektarerzeugung zurück. Aber auch die Bienen brauchen angenehmes Flugwetter. Zwischen 15° und 30° sollten es schon sein. Am besten windstill.

Für uns immer ein schöner Moment, wenn die Saison an den Bienenständen wieder startet. Auch wenn die kommenden Monate doch zweitweise arbeitsintensive Zeiten bringen werden. Neben den Arbeiten am Bienenstand, mit der Schwarmkontrolle, der Zucht und der Ablegerbildung, der Wanderung, Honigschleuderung gehen natürlich auch die bisherigen Tätigkeiten weiter: Abfüllen, etikettieren, Honig ausliefern, Reparaturen, Obstbauarbeiten und vieles mehr.

 

 

Esslinger Stadthonig- die erste Etappe

Letzte Woche haben wir zwei mögliche Standplätze für unsere Bienenvölker besichtigt, auf denen wir in diesem Jahr unseren “Esslinger Stadthonig” ernten möchten. Wie auch bei unserem Stuttgarter Stadthonig begeben wir uns auch in Esslingen wieder in die Halbhöhenlage. Neben unserem Stuttgarter Stadthonig werden wir in diesem Jahr nun auch sicher einen Esslinger Stadthonig anbieten können. Lassen wir uns vom Geschmack überraschen.