Bio Zertifizierung

Kurz vor Weihnachten hatten wir unser wiederkehrendes Bio-Audit. Sprich ein Auditor kommt zu uns in den Betrieb und schaut sich Rechnungen, Lieferscheine, Wanderbuch, Bestandsbuch, Lagerlisten und vieles mehr an und prüft dies auf Plausibilität. Anschließend geht es dann raus an den Bienenstand und in unserem Falle auch auf unsere eigenen, ebenfalls zertifizierten Streuobstwiesen.

Wenn hier ebenfalls alles in Ordnung ist, wird die EU-ÖKO-Bescheinigung verlängert und wir dürfen auch zukünftig „Bio“ auf unseren Honig schreiben.

Vor ein paar Tagen hat uns eben diese Bescheinigung erreicht. Also wir sind auch in zukunft zertifiziert. Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen, schließlich geben wir uns große Mühe und das meiste ist uns auch schon ins Blut übergegangen. Schließlich sind wir nahezu seit dem ersten Tag mit unseren Bienen „BIO“ und legen ja auch im privaten Bereich großen Wert auf eine möglichst nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweise.

Vollgas im Frühjahr

Seit ein paar Tagen ist die obstbaumblüte im Gange. Vor allem Birne- und Kirschbäume, sowie der erste Raps sind bei uns auf dem Schurwald reichlich vorhanden. Für die Bienen bedeutet dies nun Nektar im Überfluss. Wir als Imker haben nun die Honigräume aufgesetzt, sprich einen leeren Kasten, welcher nur der Einlagerung von Frühjahrsblütenhonig und Rapshonig dient. Die Bienenvölker wachsen momentan von Tag zu Tag und auch der Schwarmtrieb wird in den nächsten Tagen einsetzen. Als natürlicher Weg der Vermehrung ein ureigener Instinkt der Honigbiene, welcher genau bis zur Sommersonnenwende anhält. Spätestens an diesem Tag erlischt der Schwarmtrieb bei den Bienenvölkern. Die erste Honigernte wird dann in 3-5 Wochen anstehen. Je nach Wetter.

Wenig aber guter Honig

Dieses Jahr war es den Bienen bei uns einfach zu trocken. Die geerntete Honigmenge ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Vor allem die Ernte an Frühjahrsblütenhonig war, wie auch im letzten Jahr gering.

Die Qualität unsere Ernte ist aber auch in diesem Jahr wieder überdurchschnittlich. Die Bienenvölker werden im Moment schon gegen die Varroamilbe behandelt und sind somit schon auf dem Weg in den Winter.

 

 

 

Bei der Honigernte

Momentan sind wir mitten in der ersten Honigernte des Jahres. Der Ertrag ist zwar bisher besser als in den letzten beiden Jahren, aber auch in diesem Jahr hat der Frühling nur einen unterdrchschnittlichen Ertrag gebracht. Über die Gründe hatte ich hier schon einmal etwas geschrieben.

 

Honig von verschiedenen Standorten

Es ist wieder einmal eindeutig. Der Unterschied von einzelnen Bienenstandorten ist geschmacklich sehr schön zu unterscheiden. So schmeckt zum Beispiel der Honig aus Esslingen deutlich anderes wie der Honig aus Reichenbach. Auch unsere Bienenstandorte in Stuttgart unterscheiden sich. In Bad Canstatt schmeckt der Honig etwas würzig als in der Stuttgarter Stadtmitte.

Dies hängt von dem Blühangebot in der Umgebung der einzelnen Standorte ab… und diese Unterschiede sind eben erst auf den zweiten Blick zu erkennen, oder spätestens beim probieren.

Dies beweist eben mal wieder das unser Bio-Honig eine große Gemeinsamkeit mit gutem Wein hat: Verschiedene Lagen sind geschmacklich zu unterscheiden, auch wenn der Honig zur gleichen Zeit geerntet wurde.

Aus diesem Grunde sind ab dieser Ernte unsere Bio- Honige mit dem genauen Standort beschrieben. Ab September wird dieser in unserem Bio-Honig-Shop erhältlich sein.

 

Stuttgarter Fernsehturm geschlossen

Seit gestern geht es durch die Medien: Der Stuttgarter Fernsehturm ist ab heute für Besucher geschlossen. Details gibt es auf der Seite des Fernsehturms und hier zum nachlesen.

Gerade im letzten Jahr hat sich unsere Beziehung zum Stuttgarter Wahrzeichen intensiviert. Waren wir doch mehrmals vor Ort um unsere Bienen, die den Honig vom Stuttgarter Fernsehturm sammelten zu betreuen. Jedesmal war es doch erstaunlich wieviel Besucher aus aller Welt den Turm erklommen und wie beeindruckend das Wahrzeichen Stuttgarts aus der Nähe ist.

Wir wünschen uns für alle eine schnelle Lösung um bald wieder den Fernblick über den Stuttgarter Kessel zu genießen.

2012- kein gutes Honigjahr in Deutschland

Wegen des anhaltenden Regens im Mai haben nicht nur unsere Bienen in diesem Jahr weniger Nektar gesammelt als im letzten Jahr. Nahezu jeder befreundete Imker klagt über eine schlechte Honigernte . Glaubt man den Medien sind haben vor allem wir Imker im Süden Deutschlands eine besonders schlechte Ernten eingebracht.

Auch bei uns war das Ergebnis stark unterdurchschnittlich, doch im Vergleich mit manchen Imkerkollegen können wir noch auf Vorräte aus dem letzten Jahr zurückgreifen. Da die Nachfrage nach unseren Bio- Honigen jedoch stark zunimmt, wird es zwar knapp werden und einzelne Honigsorten werden uns sicherlich vor der nächsten Ernte ausgehen, aber ich denke den größten Teil der Nachfrage können wir beliefern.