Apfelernte

Neben den Bienen haben wir auch noch ein paar Hektar Streuobstwiesen die wir ebenfalls Bio- zertifizieren lassen.
Nun, da die Bienen nahezu alle eingewintert sind, beschäftigen wir uns momentan vor allem mit unserem Nebenwerwerb, der Apfelernte. Für eine wirtschaftliche Ernte ist eine Auflesemaschine heute nahezu Bedingung. So sind an einem Tag, je nach Baumbehang und Bodenbeschaffenheit 2,5t- 5t mit 1-2 Personen machbar.
Bei den traditionell sehr geringen Mostobstpreisen lohnt zwar die Ernte alter Bäume, aber kaum die Neuanpflanzung. Hier wird die Erntemenge in ein paar Jahren sicherlich deutlich sinken. Den die alten Bäume leben auch nicht ewig. Es sei den an den Mostobstpreisen ändert sich grundlegend etwas, oder eine Förderung von Neuanlagen findet auch in unserer Region statt.
Ein paar Eindrücke:

 

Die Apfelernte steht vor der Tür

Aufgrund des diesjährigen Wetterverlaufes sind auch die Äpfel ca. 2 Wochen früher reif.
Da wir bis Mitte September noch mit der Einfütterung der Bienenvölker und deren Vorbereitung für den Winter beschäftigt sind,
wird es für uns in diesem Jahr etwas enger als sonst.

Einige unserer Kollegen sind schon mitten in der Apfelernte, während bei uns gerade einmal die Vorbereitungen im Gange sind.
Momentan nutzen wir freie Stunden um unsere Flächen zu mulchen. Da wir unsere Äpfel maschinell auflesen benötigen wir
hier eine Vorlaufzeit von ca. 2 Wochen bis zu Ernte. Halten wir diese Zeit nicht ein, bekommen wir Probleme mit der Sauberkeit der Äpfel beim auflesen, bzw. die Leistung geht deutlich zurück, da nicht alle Äpfel erfasst werden.

Die selbstbestäubende Obstbäume des Bruddlers

Gestern hatte ich ein lehrreiches Gespräch mit einem älteren Besitzer eines Wochenendgrundstückes. Dieser war der Meinung, dass Bienen nur unnütz herumfliegen und da er auch keinen Honig mag für Ihn sowieso keinen Nutzen haben.
Bis auf Stiche habe er noch nie etwas von Bienen bekommen.

Auf meine Frage, wie es den mit der Bestäubung z.B. seiner Obstbäumen aussieht, meinte er, dass er dafür keine Insekten benötigt. Laut seiner Aussage handelt es sich um selbstbestäubende Obstbäume.

Ich selbst habe von selbstbestäubenden Obstbäume, speziell den bei uns gänigen Sorten wie Apfel, Birne, Kirsche… noch nichts gehört. Was es gibt, und was in Einzellagen sinnvoll sein könnte sind Bäume auf die eine Befruchtersorte gleich mitveredelt wurde. Aber auch da sind Insekten notwendig um die Pollen von einer Sorte zur anderen zu tragen.

Nachdem dann noch einige andere spezielle Ansichten geäußert wurden, hatte ich leider keine Zeit mehr…

 

 

 

Obstbäume – die nächste Generation

In den letzten Tagen haben wir blockweise einen Teil unserer Obstbaumunterlagen veredelt. Wir verwenden meist die Methode der „Winterhandveredlung“. Die verdedelten Obstbäume werden Ende März ins Freiland gesetzt. Dort bekommen sie noch ein Jahr lang viel Wasser und Pflege, bevor Sie in 1-2 Jahren auf die Obstbaumwiesen kommen.

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Obstbau Ende Februar- noch einiges zu tun

Momentan entfernen wir unsere abgänigen Bäume. Da dies nur noch bis Ende Februar zugelassen ist, haben wir in den nächsten Tagen noch einiges vor. Ersetzen werden wir diese Bäume im kommenden Jahr. In diesem Jahr werden wir an den betreffenden Stellen Phacelia, Senf und andere Leguminosen anbauen.Das bringt zwei große Vorteile mit sich:

Durch die tiefwurzelnden Leguminosen bekommen wir einen lockern Boden, der noch dazu durch die Knöllchenbakterien der Leguminosen mit Stickstoff angereichert wird. Unsere jungen Bäume werden also im kommenden Jahr einen sehr guten Boden vorfinden. Zum anderen bieten die Blüten von Senf, Phacelia und Co. den verschiedensten Insekten Nahrung. Auch unsere Bienen werden sich dort sicherlich einfinden.

Parallel dazu findet momentan immer noch der Obstbaumschnitt an unseren älteren Bäumen statt. In den Junganlagen werden wir je nach Wetterlage Mitte März beginnen, da junge Bäume noch frostempfindlicher sind.

Bioland- Unterlagen

Heute habe ich noch einmal Obstbaumunterlagen in Bioland Qualität nachbestellt. Auf diese veredeln wir dann die gewünschte Sorte, so dass wir in ein paar Jahren hoffentlich einen reichen Ertrag haben. Bei dieser Charge habe ich hauptsächlich die Unterlage MM 111 gewählt. Diese ist eine mittelstark wachsende Unterlage die einen mittelfrühen und hohen Ertrag mit einer guten Standfestigkeit verbindet. Da die später zu bepflanzenden Flächen einen Halbstamm erfordern ist dies meiner Erfahrung nach die beste Wahl.

Alle Interessierten finden hier einen Sorten- Unterlagen- Versuch für den Mostobstbau.

Mildes Wetter- Neubau Schleuderraum

Bei diesem milden Wetter liegen die Arbeiten im neuen Schleuderraum auf Eis. Das gute Wetter nutzen wir um einige Arbeiten im Obstbau zu erledigen. Momentan schneiden wir die älteren Bäume. Unsere Anlagen mit jungen Bäumen werden wir erst gegen Mitte/ Ende März schneiden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Schnittwunden schnell verwachsen und möglichst wenig Frost abbekommen. Unsere ausgewachsenen Mostobstbäume schneiden wir regelmäßig alle 5 Jahre.

Aufgrund des Wetters wird auch unser Onlineshop seinen Feinschliff erst in den kommenden Schnee- und Regentagen erhalten.

Frühjahrsarbeiten im Obstbau

Bei sonnigen 10°C haben wir heute ein paar kaputte Bäume aus unseren Obstwiesen entfernt. Dabei achten wir darauf, dass wir nicht alle morschen Bäume entfernen, sondern hier und dort auch einen morschen oder hohlen Baum stehen lassen. Insekten und Vögel freuen sich. In den kommenden Tagen, bekommen wir 75 Obstbaumunterlagen geliefert. Diese veredeln wir selbst mit alten Obstsorten, so dass wir diese dann in 1-2 Jahren als junge Bäume setzen können.