Kalt und nass im Mai

Dieses Jahr ist der Mai eher eine Herrausforderung für unsere Bienenvölker. Die Bienenvölker die nicht ein blühendes Rapsfeld in flugweite haben leiden in diesem Jahr Hunger. Es war während der Apfelbaumblüte und auch in großen Teilen der Rapsblüte einfach zu naß und kalt.  Die Bienenvölker konnten und können sich bisher keinen ausrreichenden Futtervorrat anlegen und so haben wir einige schon gefüttert. An eine Honigernte ist demnach noch nicht zu denken.

Bienenvölker bereit für den Start?

Aktuell nutze ich die wärmeren Stunden am Tag und arbeite das erste Mal im Jahr an unseren Bienenvölkern. Mein Augenmerk gilt hier besonders der Futterversorgung. Haben die Bienenvölker noch genug Reserven bis zur Kirschblüte? Lebt die Königinn noch, so dass es reichlich Nachwuchs gibt.?
Traditionell ist der März auch der Monat in dem ich somit meist den ersten Bienenstich im Jahr bekomme.
Natürlich muss sich auch der Körper nach dem Winter wieder an die Arbeit am Bienenvolk gewöhnen und so brauche ich doch noch etwas mehr Zeit für die einzelnen Arbeitsschritte wie dann im Mai/ Juni und Juli.

Vorfreude

Kurz vor Weihnachten steht in jedem Jahr die „Restentmilbung“ unserer Bienenvölker mit Oxalsäure an. Diese Maßnahme ist notwendig um den Befall der Bienenvölker duch die Varroamilbe soweit zu senken, dass eine erneute Behandlung erst wieder nach der nächsten Honigernte im August 2019 notwendig wird.

Jedes Jahr ein spannender Moment, den nun muss jedes Bienenvolk nochmals geöffnet werden und man bekommt einen Eindruck über den Zustand aller Bienenvölker. Und bei uns sieht es bisher sehr schön aus. Den Bienenvölkern geht es gut. Futter für die kommenden kalten Monate ist auch ausrreichend vorhanden.

So dass wir uns alle auf das kommende Jahr 2019 freuen können.

Dann beginnen wir die neue Saison mit neuem Betriebsgebäude in welchem wir deutlich mehr Möglichkeiten haben Euch hinter die Kulissen blicken zu lassen. Dementsprechend haben wir schon jetzt unser Angebot angepasst. Neben der bereits bestehenden und oft als Geschenk genutzten Bienenpatenschaft, werden wir Euch auch die Möglichkeit geben, Euren eigenen Honig zu ernten. Ein tolles Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Mehr Infos hierzu findet Ihr hier.

Bienenrasse- eine ewige Diskussion

Das die richtige Bienenrasse bei Imkern zu heißen Diskussionen führt, bin ich gewohnt. Aber das es auch solche Auswüchse gibt…..

 

 

 

Ich selbst sehe das deutlich entspannter. Für mich ist in erster Linie die Bienengesundheit und die Angepasstheit an unsere Region wichtig. Und hier ist die Carnica aus meiner Sicht vorteilhaft. Persönlich würde ich mich ja auch für die Dunkle Biene interessieren. Dies ist die Rasse die ursprünglich bei uns heimisch war und dann vor langer Zeit von der Carnica verdrängt wurde. Aber leider habe ich es noch nicht geschafft von dieser ein Volk zu bekommen um meine eigenen Erfahrungen zu machen.

Zu meinen Anfangszeiten habe ich mir  auch Buckfast Bienen genauer angeschaut. Mich haben diese angeblichen „Rennpferde“ nicht überzeugen können. Insbesondere die Vermehrung und Vererbung sind doch deutlich anders als bei der Carnica. Es gibt hier sicherlich viele Vor- und Nachteile die man gegeneinander aufrechnen kann. Dies würde aber hier sicherlich den Rahmen sprengen. Einen Überblick über die Unterschiede zwischen den einzelnen Bienenrasse findet Ihr auf dieser Seite.

In unsere Imkerei sind Cranica Bienen heimisch, welche von uns selber nach unseren Kriterien ausgewählt und vermehrt werden. Die Reinzucht interessiert mich hier nicht, da ich hier keine Vorteile erkennen kann und der Aufwand auch extrem hoch ist. Ich möchte gesunde, sanftmütige und leistungstarke Bienen. Das erreiche ich aus meiner Sicht am vernünftigsten mit einer Auslese der vorhandenen Genetik.

Letzte Kontrolle am Bienenstand für 2017

Heute habe ich meine obligatorische Runde über alle unsere Bienenstände gemacht. Soweit scheint alles in Ordnung. Der starke Wind der letzten Tage hat weder Blechdeckel abgehoben, noch Äste abgebrochen, welche auf unseren Bienenkästen landeten. Meine Kamera hatte ich auch dabei, aber schaut selbst unter: Neues aus der Imkerei 5

Ein schönes Jahr geht somit zu Ende, ich freue mich auf 2018 und wünsche Euch allen einen schönen Start.

Handbuch Agro-Gentechnik

Zu Jahresbeginn neu erschienen ist das Buch „Handbuch Agro-Gentechnik- Die Folgen für Landwirtschaft, Menschen und Umwelt“.

Zum Inhalt:

Nach 20 Jahren des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen sehen wir vielfach die Folgen. In den USA, Brasilien und Argentinien bilden sich immer mehr resistente Schädlinge und Unkräuter. In der Folge kommt es zu einem Wettrüsten an dem eigentlich nur die Industrie verdient. Die Gentechnik gerät auch zunehmend außer Kontrolle, mit Folgen für die Umwelt, die Menschen und die Landwirtschaft.

Das Buch informiert über die Hintergründe mit Zahlen und Fakten und regt zu einer kritischen und informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik und Biotechnik an.

 

 

 

Haschisch im Honig

Eine besondere Honigmischung dachten sich drei Männer in Nepal aus: Sie versteckten 8 Kilogramm der Droge in Honiggläsern. Genutzt hat Ihnen dieses süße Versteck nichts, das für Hongkong bestimmte Haschisch im Wert von 1.6 Mio. Euro wurde entdeckt und die Männer verhaftet.

Quelle: Himalaya Times

Lagerplatz

Die Qualität unserer Honige spricht sich immer mehr herum. Wie nahezu jedes Jahr sind wir vermutlich vor der neuen Ernte schon wieder ausverkauft, obwohl wir auch im letzten Jahr die Anzahl unserer Bienenvölker weiter erhöht haben. Auch in der kommenden Saison wollen wir unseren Betrieb weiter ausbauen. Dazu haben wir schon unzählige neue Dadantbeuten selbst zusammengeschraubt. Die dazugehörigen Rähmchen und Böden kommen in den nächsten Tagen bei uns an. Auch palettenweise Blechdeckel und Futtergeschirr haben wir geordert.

Es stellt sich langsam die Frage: Wo wir das ganze Material lagern? In unserer „Lagergarage“ ist schon lange kein Platz mehr. Nachdem wir den Vorplatz ebenfalls gefüllt haben, kommt nun der Garten an die Reihe. Es wird langsam Zeit, dass wir eine Lösung für die Erweiterung unserer Imkerei finden. In Gesprächen sind wir schon ein Weilchen, ich bin zuversichtlich, dass wir hier demnächst eine Lösung finden.

 

 

2014 ein anspruchsvolles Bienenjahr?

Nach einem sehr milden Winter war das Frühjahr für viele Pflanzen zu trocken. Für die Bienen bedeutete dies, trotz schönem Flugwetter wenig Honigertrag, da vor allem der Raps bei großer Trockenheit kaum Nektar produzieren kann.

Im Sommer zeigten sich dann weitere Auswirkungen des milden Winters: Die Varroamilbe hatte sich aufgrund der nur geringen Brutpause der Bienenvölker stark vermehrt. Der Befall zwang teilweise zu einer sehr frühen Behandlung und damit dem Ende des Honigjahres. Doch auch das regnerische Wetter erschwerte die letzte Honigernte und anschließend auch die Varrobehandlung.

Die Honigernte war bei uns über alle Bienenvölker gesehen knapp unter dem Durchschnitt, schwankte aber sehr stark von Standort zu Standort.

Auch dieser Winter ist bisher sehr mild. So wie es aussieht wird auch ein großer Teil unserer Bienenvölker in diesem Winter keine Brutpause einlegen. Der hohe Varroabefall wird uns also auch in diesem Jahr wieder zu schaffen machen.