Letzte Arbeiten – bevor die Bienensaison startet

Auch wenn es Temperaturen um die 4 Grad nicht direkt vermuten lassen: Wir stehen ganz kurz vor dem Start der Bienensaison. den Bienenvölkern geht es in diesem Jahr mal wieder richtig Klasse. Auch hatten wir in den letzten Wochen doch einiges an Regen, so dass wir auch bisher hier in der Natur schöne Vorrausetzungen für eine reiche Hongernte haben. Den für viel Nektar braucht die Pflanze auch einiges an Wasser. Ist ja klar. Im Trockenstress kann ein Baum, eine Rapspflanze natürlich nicht so toll blühen und dann noch Nektar mit um die 80% Wassergehalt produzieren. Natürlich fehlt von den letzten Jahren noch einiges an Wasser. Dies ist an den verschiedensten Quellen ganz eindeutig zu sehen. So ist die Schüttung bei einigen doch deutlich unter der Menge die wir aus der Vergangenheit kennen.

Wir hoffen nun auf möglichst beständiges Wetter, viel Flugstunden für die Bienen, genug Wasser und Sonnenschein für die Natur.

In der Imkerei stehen noch ein paar Vorbereitungen an, so bauen wir uns noch ein paar Stockwaagen, bereiten die Rähmchen und die Ausrüstung vor und planen bereits den ein oder anderen Arbeitschritt, bzw. besichtigen die Standorte welche unsere Bienen in diesem Jahr besuchen werden. Natürlich alles ein wenig anders als sonst, kein Besuch im Wohnzimmer der Landwirte oder in engen Ställen, kein gemeinsames Essen mit ausführlichen Fachgesprächen,  sondern kurze Absprachen im kalten, regnerischen Wetter vor der Tür. Eben eine besondere Situation.

Feierabend kurz vor Weihnachten

Jedes Jahr bekommen unsere Bienenvölker vor Weihnachten noch eine Behandlung gegen die Varroamilbe. Den jetzt sind die Bienenvölker für einige Tage brutfrei und alle Varroamilben sitzen auf den Bienen. Optimal um durch aufträufeln möglichst viele Varroamilben zu erledigen. Da die Varroamilbe für einen großen Teil der Bienenverluste verantwortlich ist, muss diese im Spätsommer und im Winter bekämpft werden. Schließlich sollen die Behandlungsmittel, auch wenn es sich in unserem Falle “nur” um organische Säuren handelt, möglichst weit weg von der nächsten Honigernte angewandt werden. Schließlich wollen wir alle einen top Honig ernten.

Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad der Behandling zu erreichen ist es notwendig, dass die Bienen eng in der WWintertraube sitzen. Umso kälter umso enger der Bienensitz. Toll, dass wir dieses jahr schon mehr Schnee, mehr Kälte wie im gesamten letzten Winter hatten.

Für uns war dies nun der letzte planmäßige Eingriff bei den Bienenvölkern in diesem Jahr. Nun gibt es noch Kontrollbesuche um Vandalismus, Sturmschäden, oder gar Diebstahl rechtzeitig zu bemerken.

Die Verluste bei unseren Bienenvölker sind bisher bei unter 1% ein Ergebnis, dass mal wieder auf eine guter Überwinterung unserer Bienenvölker hoffen lässt.

 

Der SWR zu Besuch

Im letzten Jahr war das SWR bei uns zu Besuch. In der Sendung “Fahr mal hin” geht es über unsere Heimat, den Schurwald vor den Toren Stuttgarts.  Ein interessanter Beitrag in  welchem es ab ca. der 6. Minute auch um uns geht. So ein professioneler Dreh ist schon auch einmal eine interessante Erfahrung und ist doch etwas aufwendiger als unsere Beiträge auf youtube. Auch wenn es fast ein Jahr bis zur Austrahlung dauert….:-)

Den ganzen Beitrag findet Ihr in der Medathek des SWR.

Goldener Oktober

Die milden Temperaturen werden bei us genützt nochmals nach den Bienen zu schauen. Haben diese genug Futter? Ist die Königin in Ordung?

Und ansonsten geht es natürlich mit dem Honig weiter. Die diesjährige Ernte ist zum Teil schon ins Glas abgefüllt, bzw. wird ins Glas gefüllt und etikettiert.

Aktuell beschäftigt uns Imker das Thema Honigfälschungen. Diese werden immer rafinierter und damit schwieriger nachzuweisen. Auf der einen Seite treibt dies den Preis nach echtem, hochwertigem und aus authentischen Quellen stammenden Honiges weltweit nach oben. Auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch, dass immer mehr Zeug in den Handel gelangt, auf dem Honig steht, aber das keiner ist.

Normalerweise wird langsam bei uns auch das Material für die Weihnachtsmärkte aus der Ecke geholt, auf Vollständigkeit geprüft und bereitgestellt. Aber das fällt in diesem Jahr coronabedingt leider weg. Schade, hat sich doch um unseren Honig eine Stammkundschaft auf den Märkten aufgebaut. Man kennt sich, tauscht sich aus, lacht miteinander. All die vielen Menschen werden und in diesem Jahr fehlen. An dieser Stelle schon einmal viele Grüße an Alle.

Schauen wir aber nach vorne. In diesem Jahr haben wir ja auch einen Sommertraum geerntet, dieser wird vermutlich ab kommender Woche auch hier im Onlineshop zu finden sein. Momentan werden die Etiketten gedruckt.

 

Kindergeburtstag in unserer Imkerei

In unserer Imkerei gab es auch in diesem Jahr wieder ein paar sehr schöne Veranstaltungen. Klar, bedingt durch die Umstände alles etwas anderes als sonst und in viel kleinerem Rahmen war aber auch manches mit Hygienekonzept umsetzbar.  Neben der Imkerkursen hatten wir auch einige Kindergeburtstage bei uns, bei denen die Kinder Ihren “eigenen” Honig schleudern. Sehr toll, spaßig und erlebnisreich, aber auch lernreich.

Bienenvölker kurz ver der Winterruhe

Bienen im August

Schon wieder ist ein Bienenjahr vorbei. Auch diesmal wieder mit viel Hitze und Trockenheit, einzig im Juni gab es hin und wieder etwas Regen. Neben dem Blütenzauber, Rapshonig und Waldhonig haben wir in diesem Jahr auch einen ganz besonderen Sommerhonig ernten können. Leider ist dieser im Moment noch nicht von uns ins Glas gefüllt worden, aber dies wird hoffentlich in den nächsten Tagen geschehen.

Den Bienenvölkern geht es prächtig. Nach der letzten Honigernte haben diese ihre erste Behandlung gegen die Varroamilbe bekommen, etwas Futter und sind nun wohlauf, bevor es Mitte/ Ende September dann vollends in die Winterruhe geht. Bis dahin gibts noch etwas Winterfutter, ggf. eine weitere Varroabehandlung, sofern notwendig.

Es wird nun also für alle in unserer Imkerei etwas ruhiger und entspannter. Nach den arbeitsintensiven Monaten ist dies auch einmal schön.

Blütenzauber Blütenhonig aus der Obstbaumblüte

Das große Blühen – die Grundlage für unseren Blütenzauber einen einmaliger Blütenhonig

Jetzt, Mitte April hat das große Blühen begonnen. Neben Apfel -, Kirsch-, und Birnenbaum blühen auch viele Zwetschgenbäume, der Löwenzahn und auch etwas entfernt zu unseren Bienenständen ein paar kleinere Rapsfelder. Bei sonnigen und überwiegend warmen Temperaturen sammeln unsere Bienenvölker fleißig Nektar aus dem dann unser Blütenzauber Honig wird. Dieser Blütenhonig ist auch die erste Honigschleuderung im Jahr. Das Besondere dabei ist, dass wir hier in der Region nahezu ausschließlich Streuobstwiesen haben, viele davon noch mit Bio-Zertifizierung. Vor allem seit unser örtlicher Obst- und Gartenbauverein eine Gruppenzertifizierung nach der EU-ÖKO-Verordnung anbietet, ist dies auch für viele kleine Stückle und Wiesenbesitzer eine interessante Option und die zertifizierte Fläche nimmt deutlich zu. Uns freut dies besonders, den nicht nur Bienen, sondern auch Schmetterlinge und andere Insekten finden so einen besseren Lebensraum.

Trockenheit und Honig

Des einen Freud, des anderen Leid. Wir als Bioimker freuen uns momentan noch am trockenen, warmen Wetter. Unser Bienen können fleißig fliegen und Nektar sammeln. Hier bei uns in der Nähe von Stuttgart auf dem Schurwald haben wir lehmige, schwere Böden, welche das Wasser im Vergleich zu anderen Bodenarten, zum Beipiel auf der Alb gut speichern können. Aber für die Natur und für die Landwirte ist es natürlich schon wieder ein zu trockener April. Die Auswirkung bekommen dann vermutlich auch unsere Bienen zu spüren. Den für unseren Rapshonig fahren wir in ein paar Tagen traditionell die paar Kilometer auf die Schwäbische Alb. Hier leitet der Raps schon jetzt unter der Trockenheit und für einen guten Honigertrag ist dies natürlich nicht förderlich. Hoffen wir also, zusammen mit den Landwirten auf ein paar Tage Regen.

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Waldhonig im 500g Glas

Waldhonig immer flüssig?

Jeder gute und vor allem nicht wärmegeschädigte Waldhonig wird irgendwann einmal fest. Dabei fällt vor allem der im Honig vorhandene Fruchtzucker aus und bindet sich an sogenannte Kristallisationskeime, wie zum Beispiel Pollen oder Luftblasen. Der Honig “verzuckert” – kristallisiert.

Waldhonig hat in der Regel einen hohen Fruchtzuckergehalt und bleibt daher von sich aus länger flüssig als zum Beispiel Rapshonig. Vor allem da der viel vorhandene Fruchtzucker im Honig keine Kristalle bildet. Ausgenommen sind sogenannte Dreifachzucker (Melizitose). Dieser Zuckerart kann ebenfalls in Waldhonigen vorkommen und bewirken eine schnelle und vor allem grobe Kristallbildung.

Je nach genauer Zuckerzusammensetzung kann der Waldhonig also ein paar Tage, aber auch ein paar Monate flüssig bleiben- Ganz ohne Behandlung.

Wirklich ins Detail geht folgende Seite des Bienenistitutes Celle.

Wir haben im letzten Jahr einen Waldhonig mit hohem Fruchtzuckergehalt ernten können. Den auch heute, knapp 7 Monate nach er Ernte ist dieser noch flüssig. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch richtig gut.

Waldhonig im 500g Glas

Würzig und flüssiger Honig. Typisch für Fichten- und Tannenwälder unserer Region

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Sanftes erwärmen im Wasserbad verflüssigt Honig übrigens wieder. Dabei einfach unter 38 Grad bleiben um keine Wärmeschäden im Honig zu bekommen. Dann bleibt Waldhonig auch je nach Ausgangslage wieder ein paar Wochen, oder gar Monate flüssig.

Bei Raps und Blütenhonigen sieht es leider etwas anders aus. Hier ist von Imkerseite mehr Aufwand notwendig um die cremige Konsitenz zu erhalten.

Mehr über Honig findet Ihr in unserem Blog in der Rubrik Honigkunde oder auf unserer extra Seite über Waldhonig. Oder auf unserem youtubekanal:

Voriges 1 von 1 Nächstes
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Lehrfahrt Ausflug Imkerverein

Imkerverein zu Besuch

Einen kollegialen Austausch hatten wir mit dem Imkerverein Frickenhofer Höhe e.V. der seinen Jahresausflug für einen n Besuch bei uns nutze. Interessant für alle Seiten einmal die Meinung und Erfahrungen des anderen zu hören und auch darüber zu diskutieren.

Den vollstänidgen Bericht des Imkerverein findet Ihr auf dessen Homepage:

VEREINSAUSFLUG 14.09.2019

Honig fließt aus Honigschleuder im Honigjahr 2019

Honigjahr 2019

Früher als in anderen Jahren, haben wir dieses Jahr bereits all unseren Honig geschleudert. Allgemein war das Honigjahr 2019 ein schwieriges Honigjahr und die Ernte war nicht nur bei uns geringer als in den Vorjahren. Nach einem kalten und auch teils regnerischen Mai folgte wieder einmal eine größere Hitzeperiode. Nach dem kalten Mai bestand noch die Hoffnung auf eine gutes Waldhonigjahr. Leider brachen aber die dafür notwenigen Lauskolonien aufgrund der Hitze ebenfalls zusammen, so dass wir zwar in diesem Jahr (trotz Kälte) etwas Blütenhonig aus der Obstbaumblüte, und auch Rapshonig ernten konnten, aber beim Waldhonig eine sehr kleine Honigernte hatten. In 2019 ist unser Waldhonig also eine Rarität bei uns.
Allem in allem sind wir aber auch in diesem Jahr wieder zufrieden. Die Bienen sind gut durch die Saison gekommen und durch das frühe Ende haben wir nun reichlich Zeit die Bienen gesund und stark in den Winter zu schicken.#

Wie es im Jahr 2018 bei uns aussah findet Ihr in unserem Artikel aus dem Jahr 2018: “Das Honigjahr ist zu Ende”

Das Deutsche Bienenjournal hat hier einen deutschlandweiten Überblick über das Honigjahr 2019 veröffentlicht.