Honig aus Nicht-EU-Ländern – Was macht den Unterschied?

Was macht den Unterschied zu unserem Honig?

Die „Honigverordnung“ schreibt unter anderem die Kennzeichnung des Honiges vor. Laut „Honigverordnung“ muss das Herkunftsland des Honiges genannt werden. Bei einer Mischung aus mehreren Ländern kann auch auf folgende Bezeichnungen zurückgegriffen werden:

– „Mischung von Honig aus EU-Ländern“,
– „Mischung von Honig aus Nicht-EU-Ländern“,
– „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“.

Grundsätzlich sind dies auch gute Honige. Was jedoch unterschiedlich ist, sind die Regelungen über den Einsatz von Antibiotika, welcher in vielen Ländern oft Standart ist und auch schon zu diversen Importstops führte, sowie dieVerunreinigungen durch Pollen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Bei Verunreinigungen mit Pollen von gentechnisch veränderten Organismen fällt vor allem Honig  aus Latein- und Südamerika (hier empfehle ich die Zeitschrift Öko- Test 01/2009) sowie Kanada auf.
Da es sich bei den angebotenen Honige meist um Honige aus großen Imkereien handelt, werden zum Teil unsere deutschen Qualitätsstandards nach der Ernte nicht erreicht und es folgt zum Beispiel eine maschinelle Honigtrocknung – was meist wiederum zu Verlusten an Geschmack- und Inhaltsstoffen führt.
Nicht umsonst ist Deutscher Honig seltener zu bekommen.  Wer mehr über die Herkunft und die Inhaltsstoffe seines Honiges mehr wissen möchte, sollte diesen direkt vom Imker seines Vertrauens beziehen. Meist Auch bei uns werden Fragen gerne beantwortet. Eine geschichtlichen Einblick über Honig finden Sie auch hier.
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2 Comments

  1. Also mir fallen da zusätzlich noch folgende Unterschiede ein:

    – Bienen in Nicht-EU Ländern bestäuben hier keine Pflanzen.
    – Hier kein man „seinem“ Imker über die Schulter schauen (Stichwort: Transparente Produktion).
    – Keine langen Transporte, also viel umweltfreundlicher.

    Regional kaufen bringt viele Vorteile :-).

    Viele Grüße, Brigitta

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